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Williams Fortschritt in Woche 2

Kurze Nase kommt später

Felipe Massa - Williams - Formel 1-Test - Barcelona - 3. März 2016 Foto: Stefan Baldauf 10 Bilder

Nach einer enttäuschenden ersten Testwoche präsentierte sich Williams im zweiten Abschnitt der Barcelona-Test wie verwandelt. Rundenzeiten und Standfestigkeit sind wesentlich besser. Nur die neue Nasae lässt auf sich warten. Sie fiel durch den Crashtest.

03.03.2016 Michael Schmidt

In der ersten Testwoche von Barcelona verschwand Williams in der Versenkung. Valtteri Bottas und Felipe Massa belegten in der Rundenzeiten-Rangliste die Plätze 14 und 21. Es gab Probleme mit den Reifentemperaturen und auch mit der Zuverlässigkeit. Massa stand lange mit einem Benzinleck und Batterieproblemen an der Box.

Williams näher an Mercedes dran

In der zweiten Testwoche präsentierten sich die Martini-Renner wie verwandelt. "Wir haben beide Probleme gelöst. Die Autos laufen jetzt zuverlässig, und wir haben Speed gefunden", stellte Williams-Technikchef Pat Symonds zufrieden fest. Was genau am Auto geändert wurde, will Symonds nicht verraten. Nur so viel: "Es war nicht nur das Set-up." Immerhin fuhr Valtteri Bottas am sechsten Testtag mit 1.23,261 Minuten auf Supersoft-Reifen Bestzeit.

Die Williams-Simulationsprogramme spuckten erfreuliche Zahlen aus. Demnach ist man unter vergleichbaren Bedingungen 6 Zehntel langsamer als Mercedes. Das wäre eine deutliche Steigerung zu 2015, wo die Differenz mindestens eine Sekunde betrug.

Auf Ferrari fehlen nur 2 Zehntel. Und Red Bull liegt auf Williams-Niveau. Einsatzleiter Rob Smedley warnte jedoch: "An den letzten beiden Tagen herrschte viel Wind, besonders in den Kurven 4 und 5. Das machte Vergleiche schwierig."

Neue Williams-Nase fliegt durch Crashtest

Technisch hat Williams sein Pulver bis zum GP Australien verschossen. "Es kommen nur noch Kleinigkeiten" verrät Symonds. Und die neue Kurznase? Sie ist durch den Crashtest gefallen. Nächste Woche hat sie einen neuen Crash-Termin.

Die neue Nase liegt mit 85 Zentimeter auf Minimalmaß. Die aktuelle Version ist 90 Zentimeter lang. "Und die war schon schwierig durch den Crashtest zu bringen", lächelt Symonds. "Bei den strengen Crashbedingungen ist das mit diesen kurzen Nasen immer eine Zitterpartie." Selbst wenn der Crashtest bestanden wird, soll die Williams-Kurznase frühestens im zweiten oder dritten Rennen kommen.

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