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Williams-Pilot Nico Rosberg

Neue Trainingsstrategie für Shanghai?

Nico Rosberg Foto: Wolfgang Wilhelm 55 Bilder

Mit fünf von sechs möglichen Bestzeiten in den freien Trainings von Australien und Malaysia weckte Nico Rosberg hohe Erwartungen. Doch im Qualifying blieb der Williams-Pilot immer etwas dahinter zurück.

09.04.2009 Tobias Grüner

Den Titel als Trainingsweltmeister hat Nico Rosberg schon nach zwei Rennen fast sicher. In Melbourne stand er in allen Trainings ganz oben, nur in Malaysia konnte Ferrari-Pilot Felipe Massa die Serie durchbrechen. Trotzdem ist Nico Rosberg nicht ganz zufrieden, mit der Taktik im Training.

Im Training leichter als die Konkurrenz

"Wir wissen, dass wir im Training weniger Sprit fahren als andere Teams wie z.B. BMW", gibt Rosberg zu. "Wir waren uns aber vor dem Wochenende leider noch nicht so sicher, auf jeden Fall in die letzte Runde des Qualifyings zu kommen. Deshalb trainieren wir mit einem leichteren Auto, um für das Q2 gerüstet zu sein." Mit schwerem Auto im letzten Teil des Zeittrainings klappte es dann jeweils nicht ganz so gut.
 
Nach dem Qualifying in Sepang zeigte sich Rosberg enttäuscht: "Wir waren nicht schnell genug - nur dritte Kraft hinter Brawn und Toyota." Dass die Trainingstaktik nun kurzfristig geändert wird, wollte der Williams-Pilot noch nicht bestätigen: "Aber wir werden auf jeden Fall noch einmal einen Blick auf die Strategie werfen." In der kurzen Rennpause will das Team die ersten beiden Wochenenden analysieren und für Shanghai eine Entscheidung treffen.

Rosberg fühlt sich gut im Auto

Ansonsten ist Rosberg zufrieden mit dem Saisonstart, auch wenn zum absoluten Top-Ergebnis bisher das Glück fehlte: "Ich fühle mich einfach gut im Auto. In diesem Jahr haben wir bei jedem Rennen eine gute Chance, dass wir es richtig machen", freute sich Wiesbadener. In der vergangenen Saison musste Williams dagegen noch viele komplett verkorkste Wochenenden verzeichnen.

Das wichtigste Ziel sei es, dass die Arbeit am Auto weiter voranschreitet und sich das Team nicht auf dem bisher Erreichten ausruht. "Wir dürfen uns bei der Weiterentwicklung keinen Fehler erlauben", fordert Rosberg. Der Pilot ist sich sicher: "Im Auto steckt noch viel Potenzial drin", was er mit seinen 15 Führungsrunden in Sepang bereits eindrucksvoll bewiesen hat. "Das gab dem ganzen Team einen riesigen Schub." Vor dem nächsten Grand Prix in China verweilt Rosberg erst einmal auf Bali um zu trainieren und Kräfte zu tanken.

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Die Themen:

- F1: Analyse GP Malaysia
- F1: Die Technik des Doppelstock-Diffusors
- F1: Die Vorzüge von KERS
- F1: Die Hamilton-Lügenaffäre
- F1: Radio Fahrerlager-News
- Kundensport: Das Programm von BMW

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