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Williams sauer

Maldonado-Kritik kommt nicht gut an

Pastor Maldonado - GP Abu Dhabi 2013 Foto: Wilhelm 43 Bilder

Pastor Maldonado versucht immer noch von Williams zu flüchten. Sein Team würde ihm wohl keine Träne nachweinen, wenn seine Sponsoren-Mitgift nicht wäre. Ein Nachfolger wäre auch schon gefunden. Am Ende ist alles eine Frage des Geldes.

08.11.2013 Michael Schmidt

Pastor Maldonados Tage bei Williams scheinen gezählt. Der Venezolaner bietet sich bei Lotus, Force India und Sauber an. Bei Williams hat er noch einen Vertrag bis 2015. Angeblich wasserdicht.

Maldonado hatte zuletzt allerdings über seine Facebook-Seite erklärt, dass er nicht länger gegen Valtteri Bottas um die Wette fahren wolle, sondern gegen die Asse im Geschäft. Er würde lieber ein Jahr aussetzen als noch einmal ein so schlechtes Auto zu fahren wie den Williams.

Diesen Spruch hat er mittlerweile revidiert. Weil er gemerkt hat, dass er Williams nur verlassen kann, wenn das Team mitspielt. Augenblicklich macht Maldonado gute Miene zum bösen Spiel. Über seine Zukunftspläne schweigt er sich aus.

Maldonado mit Anfängerfehlern

Maldonados Kritik kam im Team allerdings nicht gut an. Dort wird scharf zurückgekartet: "Maldonado kapiert nicht, dass alle nur sein Geld und nicht ihn wollen. Seit seinem Sieg letztes Jahr in Spanien glaubt Pastor, er sei ein Star. Dabei macht er immer noch Anfängerfehler."

Zum Beispiel den, dass er beim GP Korea trotz eindringlicher Warnung seiner Ingenieure den rechten Vorderreifen ruinierte. Statt auf Ankommen zu fahren, ging ihm im Kampf mit Massa, Perez und Gutierrez der Gaul durch.

Das Feedback des Venezolaners sei dürftig, heißt es zudem aus Kreisen der Ingenieure. Seit Jahresbeginn klagt Maldonado: "Vorder- und Hinterachse scheinen nicht miteinander verbunden zu sein." Auf Frage der Techniker, ob es ein bisschen genauer ginge, wusste der Mann aus Maracay nie eine Antwort.

Massa für Maldonado bei Williams?

Wenn er nicht so viel Geld bringen würde, hätten sich die Wege von Williams und Maldonado wohl schon längst getrennt. Teamchefin Claire Williams war vor dem GP Japan zu Besuch in Venezuela um dort eine Abfindung mit Sponsor PDVSA auszuhandeln. Ersatz für Maldonado müsste man wohl nicht lange suchen. Felipe Massa soll bereits unterschrieben haben, wie brasilianische Zeitungen melden.

Massa bringt zwar nicht ganz so viel Geld, doch auch seine Sponsoren-Mitgift soll immerhin auch im zweistelligen Millionenbereich liegen. Gut möglich, dass der Vizemeister von 2008 nicht alleine kommt sondern auch noch seinen Renningenieur Rob Smedley mitbringt. Der Brite hat bereits erklärt, dass auch er Ferrari auf jeden Fall am Saisonende verlassen wird.

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