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Williams-Update GP Bahrain 2016

Erste Bilder der neuen Kurznase

Williams - GP Bahrain - Technik-Update - 2016 Foto: ams 16 Bilder

Mit einem Tag Verspätung ist endlich die neue Williams-Nase in Bahrain angekommen. Es gibt nur ein Exemplar, das Felipe Massa fahren darf. Wir haben die Bilder und zeigen die Unterschiede zum Vorgänger-Modell.

02.04.2016 Tobias Grüner

Was lange währt, wird endlich gut. Eigentlich wollte Williams seine neue Nase schon in Australien fahren. Doch dann fiel die Front durch den FIA-Crashtest. Erst im zweiten Anlauf passierte sie die offizielle Hürde. Zusammen mit den internen Crashtests in der Williams-Fabrik waren es insgesamt mehr als 10 Anläufe, bis die Verzögerungswerte endlich passten, gibt Technik-Chef Pat Symonds zu.

Weil die Fertigung auf der letzten Rille lief, kam das neue Bauteil nicht rechtzeitig zum ersten Training in Bahrain an. Im Linienflug von London startete das Update erst am Freitagabend seine Reise in die Wüste, wo es am Samstag schon sehnlichst vom Team erwartet wurde. Wegen Zeitmangels wurde nur ein Exemplar fertig. Da Felipe Massa in der WM-Wertung mehr Punkte hat, kommt er exklusiv in den Genuss des Updates. Valtteri Bottas muss bis zum nächsten Rennen warten.

Neue Williams-Nase 5 Zentimeter kürzer

Die kurze Nase ist nur noch 85 Zentimeter lang. Das ist das Mindestmaß, das die Regeln vorschreiben. Die alte kam auf 90 Zentimeter. Dazu wurde auch der Frontflügel und die Leitbleche dahinter angepasst. Im Vergleich werden jede Menge Modifikationen deutlich. Der Ein Aero-Paket, das es in sich hat: "Es ist einer der größten Schritte für uns in den letzten Jahren", bestätigt Symonds. Der Flügel soll dabei sogar noch einen größeren Anteil haben als die Nase.

Massa ist das Update sogar schon vor Bahrain gefahren. Aber nur im Simulator. "Ein echter Gewinn", strahlte der Brasilianer. Nase und Flügel geben nicht nur mehr Abtrieb an der Vorderachse, sie verbessern auch die Strömung zum Heck. Dort lag bis jetzt immer noch der Schwachpunkt des Autos.

Wenig Zeit um neue Nase zu testen

In Bahrain mussten die Ingenieure im dritten Training die Daten aus der Simulation und dem Windkanal bestätigen und ein vernünftiges Setup für das Qualifying und das Setup erarbeiten. Wäre der erhoffte Zeitgewinn nicht so groß, hätte man das Debüt der neuen Nase auf China verschoben. Doch der enge Kampf im Mittelfeld zwingt Williams zum Risiko.

In der Galerie zeigen wir die ersten Bilder der neuen Nase und den Vergleich zum Vorgänger-Modell.

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