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Williams verpflichtet Heidfeld

Foto: dpa

Nick Heidfeld hat sich nach seinen starken Tests wie erwartet einen Platz im Team des Formel-1-Rennstalls BMW-Williams für die kommende Saison gesichert. Ob der gebürtige Mönchengladbacher allerdings auch beim ersten Grand-Prix in Australien am 6. März am Steuer des neuen FW27 sitzen wird, ist noch offen.

07.01.2005

In drei weiteren Tests in Jerez, Barcelona und Valencia muss sich "Quick Nick" bis Ende Januar gegen den Brasilianer Antonio Pizzonia um das noch freie Cockpit behaupten. Gesetzt ist der Australier Mark Webber. Bis zur Präsentation des neuen Rennboliden am 31. Januar in Valencia soll das Fahrerpaar dann bekannt gegeben werden.

"Es ist ein Wahnsinns-Gefühl, diesen Schritt schon mal gemacht zu haben", sagte Heidfeld bei der Präsentation des Teams am Donnerstag (6.1.) in Bahrain. Die Grundlage für die Zusammenarbeit in diesem Jahr mit dem bayrisch-britischen Rennstall nach seinem Aus bei Jordan-Ford hatte Heidfeld bei den beiden Tests im spanischen Jerez im Dezember gelegt.

"Wir waren sehr beeindruckt, von dem, was Nick bei den Tests geleistet hat", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. Teamchef Frank Williams räumte bei der Präsentation eines neuen Hauptsponsors (Royal Bank of Scotland) in London ein, dass Pizzonia auf den längeren Distanzen zwar eine höhere Grundschnelligkeit gehabt habe. "Aber Heidfeld hat einen starken Eindruck hinterlassen."

Bei den weiteren Bewährungsproben in Spanien will Heidfeld sein Können erneut unter Beweis stellen. "Ich hoffe, dass ich bei den bevorstehenden Tests so gut abschneiden kann, dass ich auch zu Renneinsätzen komme", betonte Heidfeld, der sich ebenso wie seine Mitstreiter im neuen Outfit des Teams der Presse und der Öffentlichkeit stellte.

Versehen war auch der im Design für die kommende Saison neu lackierte Rennbolide aus dem vergangenen Jahr mit dem Signet der Royal Bank of Scotland (RBS). Die sechstgrößte Bank der Welt unterzeichnete am Donnerstag einen Vertrag bis 2007 mit dem deutsch-britischen Team. Über die Höhe des finanziellen Engagements wurde nichts bekannt. "Wir sind erfreut, ein Unternehmen solchen Kalibers für uns gewonnen zu haben, für dieses Jahr und darüber hinaus", sagte Teamchef Frank Williams.

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