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Williams-Technikchef Sam Michael

Hülkenbergs F-Schacht-Problem wird gelöst

Barrichello und Hülkenberg Foto: Williams F1 33 Bilder

Mit Platz vier für Rubens Barrichello hat Williams in Valencia sein bestes Saisonergebnis eingefahren. Dennoch gibt es für Technikchef Sam Michael noch einige Baustellen. Ein paar davon sollen schon bis Silverstone beseitigt werden. Dann will Williams mit beiden Autos punkten.

29.06.2010 Tobias Grüner

Williams war eine der Überraschungen des Rennwochenendes von Valencia. Dabei war der Optimismus bei Rubens Barrichello und Nico Hülkenberg vor dem Rennwochenende noch begrenzt. Ein überarbeiter Diffusor und die Rennpremiere des F-Schachts sollten eigentlich noch nicht den großen Sprung bringen. Der sollte erst in Silverstone folgen.

"Die verbesserte Leistung war unserem ganzen Paket zu verdanken und den Besonderheiten des Valencia Street Circuits, der unserem Auto entgegenkam", erklärte Technikchef Sam Michael anschließend. "Wir bewegen uns in die richtige Richtung, aber wir haben zusammen mit unseren Partnern noch viel Arbeit vor uns."

Probleme an Hülkenbergs Sitz

Eine Baustelle ist das F-Schacht-System, das durch einen kontrollierten Strömungsabriss am Heckflügel den Top-Speed erhöhen soll. Bei Hülkenberg wollte das Update einfach nicht funktionieren. "Wir hatten ein Problem mit der Anordnung von Nicos Sitz", erklärt Michael. "Aber das wird bis Silverstone behoben sein."

Auch bei Teamkollege Barrichello funktionierte die Technik noch nicht wie gewünscht. Trotzdem blieb der F-Schacht beim Brasilianer an Bord. "Der belüftete Heckflügel befindet sich bei uns immer noch in der Entwicklung. Da hat es uns ganz gut gepasst, die beiden Autos in Valencia unterschiedlich einzusetzen. Da wir am Auto von Rubens ein paar Probleme mit dem Teil im Rennen hatten, war es die richtige Entscheidung."

Gebrochener Auspuff verhindert Hülkenberg-Punkte

Auch am Auto des deutschen Teamkollegen lief nicht alles glatt. Acht Runden vor dem Ziel musste Hülkenberg aufgeben. "Irgendwas ist im hinteren Teil angebrannt", erklärte der Rookie anschließend mit einem Schulterzucken. Technikchef Michael sorgte nun für Aufklärung: "Das Auspuffendrohr ist gebrochen. Wir untersuchen das noch, aber es tut uns wirklich leid, dass der Fehler ausgerechnet dann auftrat, als Nico auf Punktekurs unterwegs war."

Auch beim Motor gibt es noch Verbesserungsbedarf, auch wenn der australische Ingenieur schon zufrieden ist. "Die Entwicklungskurve von Cosworth ist immer noch ansteigend. Sie arbeiten hart daran, sich im Rahmen der Homologation zu verbessern. Sie machen gute Fortschritte."

Williams will mit beiden Autos Punkte

Neben Hülkenbergs F-Schacht kündigte Williams noch weitere Verbesserungen für das Heimrennen in Silverstone an. Zum GP England soll endlich die neue Auspuffanlage kommen, bei der die Abgase auf den Diffusor geblasen werden. "Unser Ziel für das Rennen lautet, beide Autos in die ersten Zehn zu bringen", kündigte Michael an.

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