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Williams zieht Konsequenzen

Foto: Daniel Reinhard

Kein Team ist 2006 so abgestürzt wie Williams. Mitbesitzer Patrick Head zog die Konsequenzen. Nach einer desaströsen Saison rollen Köpfe. Technikchef Sam Michael entschuldigt sich nachträglich bei den Fahrern.

10.11.2006 Markus Stier

Bei 36 Starts (18 Rennen mit je zwei Autos) kamen die Autos des Williams-Teams nur 16 Mal ins Ziel. Das ist unter elf Rennställen der absolute Minusrekord. Zehn Mal blieben die dunkelblauen Renner mit einer Panne liegen, nur die Neulinge von Super Aguri und die Toyota waren noch unzuverlässiger.

Im Kampf mit dem an fehlendem Abtrieb leidenden Chassis und mangelnder Fahrpraxis aufgrund wenig haltbarer Cosworth-Motoren häuften sich auch die Unfälle. Zehn Ausfälle durch Kleinholz sind ebenfalls ein trauriger Saisonrekord. "Wir haben unseren Fahrern 35 Punkte gestohlen und wir haben unseren Neuzugang Nico Rosberg hängen lassen", sagt Technik-Chef Sam Michael selbstkritisch.

Patrick Head: "Falsches Signal"

Gerade die Technikpannen waren bis auf den Getriebeschaden in Melbourne meist vermeidbar. Drei Mal monierten Mechaniker Schwachstellen, aber nichts passierte. Als Konsequenz setzte Patrick Head den Chef der Qualitätskontrolle an die Luft. "Nach so einer Saison wäre es das falsche Signal, alles beim Alten zu lassen", sagt der frühere Technik-Direktor des Teams.

Der neue Chefdesigner Ed Wood soll frischen Wind bringen. Er hat schon Erfahrung bei Prodrive, Ferrari und Renault gesammelt. Auch im Aerodynamik-Büro gibt es mit Amit Chakraborty (McLaren) und Jon Tomlinson (Renault) zwei Neuzugänge.

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