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Williams FW 31

Haifischflossen hinter dem Cockpit

Williams FW31 Foto: Williams F1 23 Bilder

Update ++ Nico Rosbergs Dienstwagen wird in der kommenden Saison mit einem leicht veränderten Farbschema starten. Bei der offiziellen Präsentation stellte Williams außerdem eine neue auffällige Flügelvariante vor.

27.02.2009 Tobias Grüner

Dieser Flügel ist neu und hat noch gar keinen Namen: Seitlich hinter dem Helm des Piloten montierten die Williams-Ingenieure zwei fast vertikale Luftleitelemente, die der verbesserten Anströmung des Heckflügels dienen. Nachdem schon beim Diffusor eine Lücke im Regelwerk gefunden wurde, nutzen die Aerodynamiker mit den zwei Haifischflossen eine weitere Grauzone im Reglement.

"Es gibt im Bereich der Kopfstütze eine Zone, wo die 75 Millimeter-Radius Regel nicht gilt, da der Nackenschutz für das Cockpit engere Rundungen aufweist", erklärt Williams Technikchef Sam Michael. "Dort kann man solche Strömungshilfen anbringen. BMW hat es in einem sehr geringem Maß bei seinem Auto bereits gemacht. Ich erwarte, dass andere nachziehen werden."

Michael hatte bereits vor der Saison angekündigt, nicht alle neuen Ideen schon bei den ersten Tests zu präsentieren, um sich vor Kopien zu schützen. Die neue Flügelkombination dürfte bei den Designern der Konkurrenz sicher auf besonderes Interesse stoßen. Wie gut sie auf der Strecke funktioniert, müssen jedoch erst noch die anstehenden Testfahrten zeigen.

Das Blau wird heller

Aber nicht nur die Aerodynamik zeigte sich verändert. Die blaue Grundfarbe ist deutlich heller als noch beim Vorgängermodell FW31. Die Flaps am Frontflügel sind nun weiß abgesetzt. Ein kleiner blau abgesetzter Höcker am Knick der Airbox lässt die Form eleganter wirken. Insgesamt wirkt der Bolide nun deutlich filigraner als in der dunklen Testlackierung.

Auffällig ist auch, dass es nun deutlich weniger Sponsorenlogos gibt als noch im Vorjahr. Philips hat auf dem Heckflügel den Platz von Lenovo eingenommen. Die Petrobas-Schriftzüge sucht man, genau wie die Logos der Pleite gegangenen Baugur-Gruppe, vergebens. Immerhin bleibt die Royal Bank of Scotland dem Team als einer der Hauptsponsoren noch bis 2010 erhalten.

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