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Wo fährt Felipe Nasr 2017?

Entscheidung in Brasilien

Felipe Nasr - GP Mexiko 2016 Foto: sutton-images.com 39 Bilder

Felipe Nasr ist eine der Schlüsselfiguren im Transferkarussell für 2017. Am Rande des GP Mexiko erklärte der Sauber-Pilot, dass er bis zu seinem Heimspiel in Brasilien Klarheit haben will. Für das Rennen in Sao Paulo hat sich Nasr auch sportlich hohe Ziele gesetzt.

27.10.2016 Tobias Grüner

Bei Sauber läuft es in der zweiten Saisonhälfte etwas besser, vom heiß ersehnten ersten WM-Punkt, der das Schweizer Team im Konstrukteurspokal an Manor vorbeibringen würde, war man zuletzt aber immer noch weit entfernt. „Wir haben immer noch Probleme mit der Pace im Rennen. In Austin war Renault 4 Zehntel schneller. Die hätten wir niemals hinter uns halten können, um eine Chance auf Punkte zu haben.“

Nasr-Motor schon über dem Limit

Erschwerend für Nasr kommt hinzu, dass er mit einem Uralt-Motor von Ferrari unterwegs ist. Das hat zur Folge, dass der Brasilianer im Freien Training Kilometer sparen muss. In Mexiko kommt das alte Triebwerk erneut zum Einsatz. Er ist damit schon über der von Ferrari empfohlenen Laufleistung. Und das in der dünnen Höhenluft.

„In Brasilien kommt ein frischer Motor zum Einsatz“, blickt Nasr voraus. „Das wird uns einen Schritt nach vorne bringen.“ Das Heimspiel ist für den Mann aus Brasilia die Gelegenheit, endlich die Punktepremiere in diesem Jahr zu feiern. „In Brasilien werde ich alles geben. Wir werden alle unsere Chips auf dieses Rennen setzen. Es wäre toll, wenn ich bei meinem Heimrennen eine Chance bekommen würde, Punkte zu sammeln. In Sao Paulo weiß man nie, was passiert. Das Wetter kann auch immer verrückt spielen.“

Nasr hat Force India-Wechsel auf dem Zettel

Auch in Sachen Zukunftsplanung blickt Nasr auf das Rennen in 2 Wochen. In Mexiko vertröstete er die anwesenden Journalisten. „Es gibt nichts Neues. Wartet bis Brasilien! Ich hoffe, dort habe ich neue Nachrichten. Wir arbeiten hart an einer Lösung. Hinter den Kulissen ist viel los.“

Neben einem Verbleib bei Sauber ist auch Force India auf dem Zettel des 24-Jährigen. „Das ist ein Platz, den wir im Auge haben sollten. Das Team hat in letzter Zeit sehr gute Leistungen gezeigt“, erklärte der Pilot. Um 2017 der Teamkollege von Sergio Perez zu werden, könnten ihm seine Sponsor-Millionen Banco do Brasil helfen. Und auch Bernie Ecclestone tut alles, um Brasilien nach dem Abschied von Felipe Massa weiter auf der Formel 1-Landkarte zu behalten.

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