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Wolff investiert in der Formel 1

Williams verkauft Anteile an Toto Wolff

Williams F1 Foto: Williams F1 143 Bilder

Williams F1 hat am Freitag (20.11.) bekanntgegeben, dass der österreichische Investor und Rennfahrer Toto Wolff einen Minderheitsanteil am traditionsreichen Formel 1-Rennstall übernommen hat. Wolff wird außerdem neues Mitglied im Direktorium.

20.11.2009 Tobias Grüner

Christian "Toto" Wolff ist vielen Motorsportfans als Rennfahrer und Investor bekannt. Nun wird der Österreicher auch noch zum Mitbesitzer eines Formel 1-Rennstall. Über eine Gesellschaft, die in seinem Einflussbereich steht, hat sich der 37-Jährige ausgerechnet beim Traditionsteam Williams F1 eingekauft.

Keine Angaben über Umfang des Einstiegs

Über die Kaufsumme und die Höhe der Anteile wurde Stillschweigen vereinbart. Es wurde nur bekannt, dass es sich um eine Minderheitsbeteiligung handelt. Die beiden bisherigen Eigentümer, Firmengründer Frank Williams und Patrick Head, halten somit weiterhin den Großteil der Anteile. Ob Wolff plant, seinen Anteil in nächster Zeit aufzustocken, ist noch nicht bekannt.
 
Der Einstieg bei Williams ist nicht die erste finanzielle Verbindung zum Motorsport. 2007 stieg Wolff beim Mercedes Rennsportabteilung HWA AG ein, bei der er auch im Aufsichtsrat sitzt. Außerdem managt der umtriebige Wiener Piloten und Teams im Tourenwagen, Formel- und Rallyesport.

Toto Wolff: Wurzeln im Rennsport

Die Motorsportleidenschaft kommt nicht von ungefähr. Der Geschäftsmann begann seine professionelle Rennfahrerkarriere 1992 in der Österreichischen Formel Ford und feierte 2004 mit dem Gewinn der FIA GT Weltmeisterschaft an der Seite von Karl Wendlinger seinen größten Erfolg.
 
Zuletzt sorgte er allerdings nicht gerade für positive Schlagzeilen. Mit einem Porsche 911 GT3 RSR versuchte Wolff den Nordschleifenrekord von Niki Lauda zu knacken. Bei Tempo 260 km/h platzte der rechte Hinterreifen, das Auto überschlug sich nach mehrfach und krachte in die Leitplanke. Wie durch ein Wunder entkam der Pilot bis auf ein paar Prellungen praktisch unversehrt dem Trümmerfeld.

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