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Young Driver Test Abu Dhabi 2012

Red Bull und Sauber mit Technik-Test

Antonio Felix da Costa Red Bull Young Driver Test Abu Dhabi 2012 Foto: xpb 55 Bilder

Der Young Driver Test in Abu Dhabi wird von den Teams wieder einmal zur Erprobung neuer Teile genutzt. Vor allem Sauber und Red Bull waren schon am ersten Tag aktiv an der Technikfront. Wir haben die Bilder.

06.11.2012 Tobias Grüner

Eigentlich wurde der Young Drivers Test ins Leben gerufen, damit junge Talente die ersten Formel 1-Kilometer sammeln und sich damit auf ihre Grand Prix-Karriere vorbereiten können. Stattdessen sieht man häufig finanziell unterstützte Bezahlfahrer oder erfahrene Testpiloten, die bei den Formel 1-Tests neue Teile ausprobieren.

Sauber testet DRD-System

Der dreitägige Young Drivers Test diese Woche in Abu Dhabi macht da keine Ausnahme. Schon zum Auftakt waren die jungen Talente mit auffälligen Technik-Neuheiten ausgestattet. So testete Renault Worldseries-Champion Robin Frijns aus den Niederlanden bei seinem ersten Einsatz in einem Formel 1-Auto ein DRD-System, wie es schon von Lotus und Mercedes eingesetzt wurde.

Dabei wird Luft über ein Kanalsystem im hinteren Teil des Autos von unten auf den Heckflügel geblasen um die Strömung abreißen zu lassen. In der Theorie bringt das mehr Top-Speed auf den Geraden. In der Praxis haben allerdings Lotus und Mercedes schon die Erfahrung machen müssen, dass der Nutzen begrenzt ist.

Außerdem ist es nicht leicht, das DRD-System so zu kalibrieren, dass die Strömung nur an den Passagen abreißt, an denen es erwünscht ist. Ein Ventil lässt die Luft nur ab einem bestimmten Staudruck passieren. Das ganze geschieht passiv ohne den Einfluss des Fahrers. Andere Systeme, die zum Beispiel über das DRS gesteuert werden, sind ab 2013 illegal.

Red Bull mit Mess-Gitter

Auch Red Bull ist diese Woche in Abu Dhabi aktiv. Schon bei der ersten Ausfahrt hat Junior-Pilot Antonio Felix da Costa eine riesige Messapparatur am Seitenkasten spazieren gefahren. Das mit Sensoren bestückte Gitter zeichnet den Ingenieuren ein Bild von der Luftströmung seitlich am Auto entlang.

Bei allen Technik-Erprobungen war die Zeitentabelle am Ende relativ wenig aussagekräftig. Deshalb hier nur die Chronistenpflicht: McLaren-Junior Kevin Magnussen fuhr die schnellste Runde am Dienstag. Der Däne, der nur am Vormittag im Einsatz war, ließ sich eine 1:42.651 Min. notieren. Eine Sekunde langsamer als die Pole Position-Zeit von Lewis Hamilton.

Zweitschnellster war Da Costa im Red Bull vor dem zweiten McLaren Pilot Gary Paffett, der am Nachmittag ran durfte. Die meisten Kilometer spulte Sauber-Testfahrer Frijns ab. Der Holländer kam auf 78 Runden. Im Gegensatz zum Wochenende war der Nachwuchs übrigens nur bei Tageslicht unterwegs.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die ersten Fotos aus Abu Dhabi. Wir werden Sie natürlich die ganze Woche über Technik-News vom Young Drivers Test informieren.

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