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Young Driver Test Abu Dhabi (Tag 2)

Formel 1-Renner als Fernseh-Satelliten

Esteban Gutierrez - Sauber - Young Drivers Test - Abu Dhabi - 7.11.2012 Foto: xpb 51 Bilder

Auch am zweiten Tag des Young Drivers Test in Abu Dhabi haben die Ingenieure wieder fleißig Daten für die Entwicklung gesammelt. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen, was alles an skurrilen Sensoren und Messapparaten an die Autos geschraubt wurde.

07.11.2012 Tobias Grüner

Schon zum Auftakt des Young Drivers Test am Dienstag gab es in Abu Dhabi viel zu sehen. Am Mittwoch packten die Ingenieure dann noch einmal neue Teile aus. Dabei handelte es sich allerdings großteilig nicht um Technik-Updates, sondern um Apparaturen, die wild aus dem Chassis herauswucherten, um Messdaten zu sammeln.

Man ist von den Freien Trainings in der Saison schon viel gewöhnt. Doch teilweise erinnerten die Formel 1-Renner in der Wüste von Abu Dhabi mehr an Fernseh-Satelliten als an Rennautos. Alle sechs Teams rückten am zweiten der drei Testtage mit verschiedenförmigen Gittern aus, auf denen Sensoren den Staudruck aufzeichneten. Teilweise vor dem Seitenkasten, teilweise dahinter.

Ingenieure messen Auspuff-Strömung

Besonders interessant bleibt weiter der Bereich vor dem Auspuff. Die Teams sind immer noch sehr bemüht, die heißen Abgase im Heck in Abtriebsgewinn umzuwandeln. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Luftströmung aus den nach oben geneigten Endrohren besonders effizient nach unten in Richtung Diffusor gelenkt wird - und dabei natürlich den Reifen nicht verschmort.

Besonders interessante Messgeräte fuhr McLaren-Pilot Gary Paffett in diesem Bereich spazieren. Am Unterboden und an der Motorabdeckung waren halbkugelförmige Sensoren angebracht, aus denen großflächig isolierte Kabel ins Innere des Autos führten (siehe Bildergalerie). Wir können Ihnen leider nicht sagen, was die Ingenieure dabei genau gemessen haben.

Red Bull-Junior fährt Bestzeit

Da bei Aerodynamik-Tests ein eher gemütliches Tempo angeschlagen wird, blieb den Youngstern wieder einmal nur begrenzte Zeit, ihr Talent unter Beweis zu stellen. Red Bull-Junior Felix da Costa durfte immerhin mit den superweichen Reifen ausrücken und sicherte sich damit in 1:42.679 Min. die Bestzeit.

Oliver Turvey im McLaren und DTM-Pilot Edoardo Mortara im Lotus komplettierten die Top 3 der wegen den unterschiedlichen Testprogramme relativ wenig aussagekräftigen Zeitentabelle. Sauber-Youngster Esteban Gutierrez, der die viertschnellste Zeit fuhr, spulte die meisten Kilometer ab. Der Mexikaner kam auf 94 Runden.

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