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Zanardi will mehr

Foto: BMW

Update ++ Es waren nur 30 Runden, die Alessandro Zanardi am Wochenende (25 und 26.11.) in Valencia fuhr, und dennoch war es ein Meilenstein. Der Italiener, der bei einem Champcar-Unfall auf dem Lausitzring 2001 beide Beine verlor, kehrte in ein Formel 1-Auto zurück und hat wieder Appetit bekommen.

27.11.2006 Markus Stier

Als Alex Zanardi in den BMW-Sauber stieg, war es sein erster Formel 1-Ausflug seit 1999. Den schnellsten Umlauf drehte Zanardi in 1:21,63 Minuten. Er lag damit lediglich eine Sekunde über dem Bestwert von Sebastian Vettel. "Ich habe viele zufriedene Gesichter gesehen, jeder war überrascht, dass es auf Anhieb so reibungslos gelaufen ist. Ich bin stolz, dass ich diese Chance bekommen habe."

Von der aktuellen Formel 1-Generation war Zanardi begeistert: "Das Auto ist fantastisch. Es reagiert sehr präsize und läuft wie ein Schweizer Uhrwerk. Ich hätte erwartet, dass der Wagen viel rauer zu fahren ist." Am Sonntag wäre Zanardi gern mehr gefahren, aber ein Elektronikproblem stoppte ihn. "Das ist Pech, aber so habe ich noch eine Rechnung offen", sagte er.

Am liebsten würde der lebensfrohe Italiener demnächst Robert Kubicas Auto ausprobieren, da dieses nach in den Cockpitmaßen eher seiner Statur entspräche. Zanardi glaubt gar, dass er mit einiger Vorbereitung auch zu Renneinsätzen fähig wäre: "Wenn es die Möglichkeit gibt, an einem Tag an einem richtigen Rennen, vielleicht in Monza, teilzunehmen, dann denke ich, dass dies mit etwas Testen und einer ordentlichen Vorbereitung machbar wäre."

Mario Theissen: "Kein zweites Mal"

BMW-Sportchef Mario Theissen zeigte sich anerkennend: "Es hat mich beeindruckt, wie gut die Umbauten am Auto funktionieren. Alessandro ist auf Anhieb sehr gut zurecht gekommen. Man merkt, dass er kein Formel 1-Neuling ist." Von einem weiteren Test oder gar dem Formel 1-Comeback des 41-Jährigen wollte er allerdings nichts wissen: "Ich denke nicht, dass wir dies ein zweites Mal machen werden", so Theissen.

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