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Zehn Plätze zurück

Kvyat ist erstes Motorenopfer

Daniil Kvyat - Toro Rosso - Formel 1 - GP Italien - 5. September 2014 Foto: xpb 26 Bilder

Es hat 13 Rennen gedauert, bis der erste Fahrer eine sechste Komponente der Antriebseinheit ausfassen muss. Nein, es sind nicht die Lotus-Sorgenkinder Pastor Maldonado und Romain Grosjean. Das erste Opfer ist ToroRosso-Pilot Daniil Kvyat. Er braucht einen sechsten Motor und muss am Sonntag zehn Startplätze zurück.

05.09.2014 Michael Schmidt

Sieben Fahrer haben die gefährliche 5 in ihrer Motoren-Schadensbilanz stehen. Sebastian Vettel, Romain Grosjean, Pastor Maldonado, Esteban Gutierrez, Daniil Kvyat, Jean-Eric Vergne und Jules Bianchi sind mit mindestens einer der sechs Komponenten der Antriebseinheit bei der maximal erlaubten Anzahl von fünf Einheiten angelangt. Bei Vettel ist es der fünfte Motor, bei Grosjean der fünfte Turbolader, bei Gutierrez die fünfte Steuereinheit und bei Vergne die fünfte MGU-K.

Drei Fahrer stecken tief in den roten Zahlen. Maldonado liegt mit dem Motor, dem Turbolader, der MGU-K und der MGU-H an der Obergrenze. Bianchi muss um Motor, Turbolader und MGU-H zittern. Bei Kvyat stand vor Monza beim Motor und der MGU-K eine 5 im Lastenheft.

Kvyat darf nicht ganze Antriebseinheit tauschen

Den Russen hat es jetzt als Ersten erwischt. Im 13. von 19 Rennen wird am Samstag der sechste Renault-V6 in das Heck des Toro Rosso von Kvyat geschraubt. Damit muss der Mann aus Ufa in der Startaufstellung zehn Startplätze zurück. Kvyat hat nicht die Wahl, die ganze Antriebseinheit zu wechseln und dann einen Start aus der Boxengasse in Kauf nehmen. Dazu müsste er mit allen Komponenten bereits fünf Einheiten erreicht haben.

Alle anderen dürfen noch hoffen. Auch Vettel, der wieder das Spa-Triebwerk im Auto hat. "Der Motor, den Seb jetzt drin hat, sollte vier Rennen lang halten", beruhigt Renault-Einsatzleiter Remi Taffin. Daniel Ricciardo konnte aufatmen. Bei ihm hatte im ersten Training die MGU-H Ärger gemacht. Renault musste lediglich das Steuergerät tauschen. Alle anderen Komponenten blieben im Auto. Der Australier hat im Vergleich zu seinem Teamkollegen noch viel Luft. Mit Motor und MGU-K ist er bei 4 angelangt. Von allen anderen Bauteilen wurden erst drei oder zwei verbraucht.

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