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Mercedes GP

Zuversicht im Silberpfeil-Lager

Formula 1 Grand Prix, Malaysia, Friday Practice Foto: xpb 75 Bilder

Nach dem Training am Freitag blickt Mercedes GP optimistisch auf das Rennwochenende in Malaysia. Die Verbesserungen am Auto scheinen Früchte zu tragen, auch wenn der Abstand zur Spitze noch groß ist

08.04.2011 Bianca Leppert

Bei Mercedes GP atmet man auf. Nach dem Totalausfall in Australien und der insgesamt mäßigen Leistung beim Saisonauftakt, scheint es nun aufwärts zu gehen. Michael Schumacher belegte im Freien Training die Plätze drei und fünf, Nico Rosberg wurde Zehnter und Siebter.

Probleme sind ausgemerzt

"Ich glaube, wir haben in die richtige Richtung gearbeitet", beurteilt Mercedes-Sportchef Norbert Haug die Ergebnisse seiner Schützlinge. Michael Schumacher stößt ins gleiche Horn: "Wir waren näher an unserer Leistung von Barcelona dran, als in Melbourne und ich hoffe, da kommt noch mehr."

Auf dem Papier wirkt der dritte Platz von Schumacher ermutigend, doch es fehlt immer noch über eine Sekunde auf die Spitze. "Dass wir noch eine Sekunde Rückstand haben, ist in Ordnung", sagt Haug. "Wenn es weniger wäre, hätten wir ja den Abstand im Vergleich zu letztem Mal noch verkürzt. Ich weiß aber auch nicht, wer mit viel Benzin an Bord unterwegs war."

Nach dem GP Australien galt es, die Probleme mit KERS und dem Luftabriss am Heckflügel auszumerzen. Das scheint dem ersten Eindruck nach gelungen zu sein. "Unsere Aerodynamik und KERS haben heute sehr gut funktioniert", bestätigt Schumacher. Haug sprach sogar von mustergültig.

Stärke in schnellen Kurven

Neben KERS und dem Heckflügel war der Frontflügel in Down Under das dritte Sorgenkind. "Mit unserem Frontflügel haben wir nicht das erreicht, was wir erreichen wollten. Bei Geradeausfahrt hat alles funktioniert, aber um die Kurve herum nicht. Das scheint nun auch besser zu sein", meint Haug. Nach den heutigen Erkenntnissen sieht der Sportchef die Stärke des Autos besonders in schnellen Kurven. Ein gutes Omen, denn davon hat es in Malaysia genügend.

Dürfen Schumi-Fans also auf ein tolles Ergebnis am Sonntag hoffen? Das wäre wohl zu voreilig. Denn bei den Silbernen gibt es immer noch einiges zu tun. "Der Long-Run war nicht so berauschend", gibt Haug offen zu.

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