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Zwei Zehntel besser als 2013

Neue Formel 1 zum ersten Mal schneller

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2014 Foto: xpb 36 Bilder

Zum ersten Mal hat die neue Formel 1 die alte geschlagen. Die schnellste Rennrunde in Spa lag zwei Zehntel unter dem Vorjahreswert. Unter gleichen Bedingungen. Die Rennzeit lag 54,36 Sekunden über der Gesamtzeit des Siegers von 2013. Was aber daran lag, dass das Rennen der Mercedes gestört wurde.

28.08.2014 Michael Schmidt

Bis jetzt war die neue Formel 1 zwischen zwei und fünf Sekunden langsamer als im Vorjahr. Was an 50 Kilogramm höherem Fahrzeug-Gewicht und zehn Prozent weniger Abtrieb lag. Zudem waren die vier Gummimischungen im Vergleich zu 2013 jeweils eine Stufe härter. In Spa wurde 2013 mit den Reifentypen "medium" und "hart" gefahren. Das entspricht den Reifenoptionen "soft" und "medium" aus diesem Jahr.

In der Qualifikation war kein fairer Vergleich möglich. In beiden Fällen regnete es, aber mit unterschiedlicher Intensität. Im Rennen herrschten fast identische Bedingungen. 2013 lag die Lufttemperatur bei 19 und die Asphalttemperatur bei 26 Grad. In diesem Jahr wurden 17 Grad in der Luft und maximal 31 Grad auf dem Asphalt gemessen. Beide Rennen liefen ohne Safety-Car-Einsatz ab.

Rosberg um 0,245 Sekunden schneller als Vettel

In der schnellsten Rennrunde war die neue Formel 1 zum ersten Mal in einem echten Vergleich schneller als die alte. Sebastian Vettel wurde letztes Jahr mit 1.50,756 Minuten gestoppt. Bei Nico Rosberg waren es diesmal 1.50,511 Minuten. Die Differenz betrug 0,245 Sekunden.

Der Grund? Spa ist eine schnelle Strecke. Da spielt der Motor ein größere, die Aerodynamik eine kleinere Rolle. Da in Spa immer mit weniger Abtrieb gefahren wird, ist der Unterschied zwischen den 2013er und 2014er Werten nicht so groß.

Die Motorleistung ist in diesem Jahr um 60 PS geklettert. Unsere internen Quellen bei Mercedes sprechen von 810 PS. Mehr Leistung und weniger Luftwiderstand resultieren auch in 24,4 km/h mehr Top-Speed. Nico Hülkenberg im Force India wurde mit 344,6 km/h gestoppt. Sein Vorgänger Adrian Sutil schaffte 2013 nur 322,2 km/h.

In der Gesamtzeit hinkt die aktuelle Königsklasse der alten V8-Formel noch hinterher. Vettel war vor einem Jahr über die 44 Runden um 54,36 Sekunden schneller. Was aber auch daran liegt, dass die schnellsten Autos im Feld nach der Kollision zwischen Rosberg und Hamilton mit einem Handikap unterwegs waren.

Mercedes war auf trockener Strecke deutlich über eine Sekunde schneller unterwegs als der Rest. Doch Rosberg stoppte drei statt zwei Mal und verbrachte wegen eines Frontflügeltauschs sieben Sekunden extra in der Box.

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