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Zweites Comeback in Valencia

Perez "zu optimistisch" in Montreal

Sergio Perez GP Europa 2011 Foto: xpb 24 Bilder

Sergio Perez musste den GP Kanada nach seinem Unfall in Monaco aussetzen. In Valencia will der Mexikaner wieder mitmischen. Ganz sicher ist der Youngster aber nicht, dass er die Belastungen im Auto aushält. Die Entscheidung fällt wieder im Training am Freitag.

23.06.2011 Tobias Grüner

Sergio Perez wagt in Valencia den zweiten Anlauf zu seinem Comeback. Vor zwei Wochen in Montreal ging der erste Versuch noch schief. Nach seinem schweren Crash in Montreal klagte der Mexikaner über Schwindelgefühle. Am Ende musste Teamchef Peter Sauber Pedro de la Rosa reaktivieren.

"Die Ärzte haben gesagt, dass wir etwas zu optimistisch waren", gestand Perez am Donnerstag (23.6.) in Valencia. "Das war ein ziemlich heftiger Unfall in Monaco. So einen hatte ich vorher noch nie. Die Verletzung betraf den Kopf. Da braucht man eine Weile, bis man sich erholt hat." Vor allem bei Richtungswechseln und beim Bremsen klagte der Pilot im Cockpit über Probleme.

Test im Simulator verläuft positiv

Perez gab zu, dass es schon beim Kartfahren vor dem Rennen in Kanada Anzeichen gab, dass die Erholungsphase etwas länger dauert. "Da war mir schon etwas schwindelig gewesen. Aber da waren ja auch noch ein paar Tage bis zum Rennwochenende. Deshalb waren wir positiv."

Vor Valencia verzichtete der Sauber-Pilot auf den Test im Kart. Mit einem behutsamen Aufbauprogramm, versuchte sich Perez  schonend auf das Rennwochenende vorzubereiten. "Ich war am Dienstag im Simulator und alles hat sich gut angefühlt. Aber das kann sich natürlich ändern, wenn man im Auto sitzt. Wir denken positiv, aber auch in Montreal waren wir optimistisch."

Die FIA verlangt keine weiteren Untersuchungen. Perez muss im Freien Training selbst herausfinden, ob er den Rest des Wochenendes durchsteht. "Freitag ist ein wichtiger Tag. Vor allem die erste Trainingssitzung. Da müssen wir sicher gehen, dass alles in Ordnung ist. Die Entscheidung liegt wie schon in Montreal bei mir. Wenn ich mich gut fühle, werde ich fahren."

Perez hochmotiviert für das Rennen

Psychisch habe der Unfall keine Nachwirkungen so Perez. "Wenn ich wieder im Auto sitze, werde ich wieder so schnell sein wie in Kanada. Das Problem ist körperlich, nicht mental." Noch vor dem Rennen reiste der Rookie aus Montreal ab zurück nach Mexiko, wo er sich dann den Chaos-Grand Prix am Fernseher anschaute.

Perez trauerte einer guten Möglichkeit nach. "Das war sehr frustrierend, die beiden Rennen anzuschauen. Ich denke, ich hätte einen guten Job machen können, so wie die Rennen gelaufen sind. Aber so ist der Rennsport. Ich bin motivierter als jemals zuvor." Über die Sauber-Chancen in Valencia konnte er aber noch nicht viel sagen. Der 23-Jährige gab sich zurückhaltend. "Hier gibt es viele lange Geraden. Da sind wir nicht so stark. Aber wir glauben, dass wir auf allen Strecken gut sein können."


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