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Formel E Piloten 2015

Heidfeld wechselt zu Mahindra

Nick Heidfeld - Mahindra 2015 Foto: Mahindra 14 Bilder

Nick Heidfeld wird zur Formel E-Saison 2015/2016 von Venturi zu Mahindra wechseln und dort neuer Teamkollege von Bruno Senna. Seinen alten Platz bei Venturi nimmt Ex-Formel 1-Champion Jacques Villeneuve ein.

10.08.2015 Tobias Grüner

Die zweite Formel E-Saison beginnt am 17. Oktober in Peking. Nach und nach werden die 20 Cockpits bei den Teams besetzt. Mit von der Partie sind auch wieder 2 deutsche Fahrer. Daniel Abt bleibt wie schon im Premierenjahr zusammen mit Lucas di Grassi im Team Abt Schaeffler Audi Sport. Nick Heidfeld dagegen wechselt den Rennstall: Der Mönchengladbacher geht zukünftig mit Bruno Senna beim indischen Mahindra-Team auf Punktejagd.

Heidfeld und Villeneuve in der Formel E

Mit 38 Jahren ist Heidfeld aber noch längst nicht der älteste Pilot im Feld. Sein Cockpit bei Venturi übernimmt der 44-jährige Jacques Villeneuve - Heidfelds alter BMW Sauber-Teamkollege aus der Formel 1-Saison 2006. Der F1-Champion von 1997 war zuletzt nur noch als Experte oder prominenter Gaststarter an der Rennstrecke im Einsatz. "Das ist das erste Mal seit Jahren, dass ich wieder an einer kompletten Saison teilnehme", freute sich der Kanadier über die Reaktivierung.

Villeneuve wird beim monegassischen Venturi-Team neuer Teamkollege von Stephane Sarrazin. Der Franzose, der sich früher vor allem als Rallye- und Langstreckenpilot einen Namen gemacht hat, befindet sich mit 40 Jahren ebenfalls im besten Formel E-Alter. Mit Jarno Trulli ist noch ein weiterer Ü40-Fahrer im Feld bestätigt. Der Italiener tritt mit seinem eigenen Team an.

Formel E keine Einheitsserie mehr

Mehr Neuigkeiten gibt es im zweiten Jahr der innovativen Rennserie in Sachen Technik. Erstmals dürfen die Teams ihren eigenen Antriebsstrang verwenden und sind nun nicht mehr auf die Einheitstechnik angewiesen. Insgesamt haben sich 8 Antriebshersteller angemeldet, die 10 Teams mit Elektro-Power versorgen. Die Unterschiede zwischen den Autos dürften dadurch etwas größer werden.

Optisch bleibt alles beim Alten. Damit die Entwicklungskosten nicht explodieren, beschränken sich die Entwicklungsfreiheiten nur auf bestimmte Antriebskomponenten und nicht auf die Aerodynamik. Bei den Testfahrten in Donnington am 10. August können die Teams die neue Technik erstmals auf der Strecke ausprobieren.

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