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Formula E SRT_01E auf der IAA

Das neue Auto für die Formel Elektro

Formel E Vorstellung 2013 IAA Formula E Foto: xpb 44 Bilder

Die Formula E kann starten. Am Dienstag (10.9.2013) wurde auf der IAA in Frankfurt das offizielle Einsatzauto für die neue Elektro-Formel 1 enthüllt. FIA-Präsident Jean Todt enthüllte feierlich den SRT_01E für die Formel E.

10.09.2013 Tobias Grüner

Die Formula E nimmt langsam konkrete Formen an. Nachdem bisher immer nur Computer-Grafiken vom neuen Auto veröffentlicht wurden, gab es auf der IAA in Frankfurt nun endlich den fertigen Rennwagen live und in Farbe. Niemand geringeres als FIA-Präsident Jean Todt zog am Dienstag das Tuch vom neuen Elektro-Renner, der auf den Namen SRT_01E getauft wurde.

Formula E startet 2014 in Premieren-Saison

Schon 2014 soll das vollelektronische Monoposto-Auto im Renneinsatz sein. 10 Städte stehen für die erste Saison bereits fest, darunter auch Berlin. Mit Drayson Racing, China Racing und Andretti Motorsport gibt es aktuelle allerdings erst 3 von geplanten 10 Teams, die jeweils mit 2 Fahrern an den Start gehen sollen.
 
Konkreter als das Fahrerfeld sind Aussagen über die Technik. Unter der Aufsicht von Spark Technology wurde das Chassis von Dallara entwickelt und gebaut. Das Monocoque besteht aus Karbon und Aluminium und soll die verschärften FIA-Crashtests für 2014 überstehen. Die Aerodynamiker legten das Design des Autos extra auf wenig Abtrieb aus, um Überholaction zu garantieren.

McLaren und Williams am Formula E-Projekt beteiligt

An der Entwicklung waren auch bekannte Namen aus der Formel 1 beteiligt. McLaren liefert den Elektro-Motor, das Getriebe und die Elektronik. Der Motor war ursprünglich für den P1 entwickelt worden. Williams liefert die Batterien und das Energie-Management. Insgesamt kommt der Antrieb auf 200 kw - umgerechnet also vergleichbar mit rund 270 PS.

In der ersten Saison müssen die Autos nach ihren Runs noch zum Aufladen an die Steckdose. Ab dem zweiten Jahr sollen die Batterien neuen Saft kabellos per Induktion eingespeist bekommen. Da die Energie nur für eine halbe Stunde reicht, müssen die Piloten während des Rennens die Autos wechseln. Jeder der Fahrer erhält 2 Rennwagen – also 40 insgesamt.

Betreut wird das Entwicklungsprogramm des Formel E-Renners von Renault Sport. Aus Frankreich kommen auch die Reifen. Michelin liefert extra-lang haltbare 18-Zoll große Walzen, die sowohl bei Regen als auch auf trockener Bahn funktionieren sollen. Damit will man die Betriebskosten der neuen Rennwagen minimieren. Der Vertrag mit Michelin läuft bis 2015.

Hersteller zur Formel E eingeladen

10 Monate dauerte die Entwicklung des neuen Autos. Neben dem Standard Formel E-Modell dürften im ersten Jahr theoretisch auch noch andere rein elektrisch angetriebene Formel-Rennwagen an der Serie teilnehmen. Die Organisatoren luden Autohersteller ein, eigene Konzepte zu entwerfen und zu bauen.
 
Nach dem Auftritt bei der IAA soll ein intensives Testprogramm mit dem SRT_01E gestartet werden. Am Steuer des Autos sitzt dann wohl der ehemalige Virgin F1-Pilot Luca di Grassi. In unserer Fotogalerie haben wir die Bilder.

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