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Mark Webber

Mark Webber gilt als exzellenter Qualifier, als ewiges Talent und regelmäßiger Geheimtipp zu Saisonbeginn. Man wünscht dem sympathischen Australier endlich einmal ein Top-Auto, nur um zu sehen wie schnell der Sport-Freak wirklich ist.

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Foto: Daniel Reinhard

Mit 14 Jahren kann man Mark Webber getrost als Späteinsteiger in den vierrädrigen Motorsport bezeichnen. Als Sohn eines Motorradhändlers sammelte der in Queanbeyan geborene Australier erste Rennsport-Erfahrung auf zwei Rädern, bevor er 1990 seine ersten Kart-Rennen fuhr.

Webber schien relativ schnell zu lernen und so stieg er bereits 1993 in die australische Formel Ford auf. 1996 wagte Webber den permanenten Sprung nach Europa und fuhr in der britischen Formel Ford, die er in der ersten Saison als Vizemeister beendete. Ein Jahr später wechselte Webber in die Formel 3. Trotz finanzieller Probleme beendete der Mann aus Down Under die ersten Saison als Vierter.

Besonderen Eindruck hinterließ Webber bei Mercedes AMG, für die er 1998 bei Sportwagenrennen an den Start ging. Neben der FIA GT Serie wollte Webber auch bei den 24 Stunden von Le Mans seine Klasse beweisen. Doch das Verhältnis zum französischen Klassiker sollte keine Liebesbeziehung werden. 1998 musste das Team Webber, Bernd Schneider und Klaus Ludwig nach nur 19 Runden aufgeben. Im Jahr darauf zog Mercedes seine Boliden zurück, nachdem der Australier im Training mit seinem Rennwagen auf der langen Geraden bei über 300 km/h abhob und sich zweimal überschlug.

Helm und Flagge
Australische Flagge

Der Horrorcrash beendete die Sportwagenkarriere von Webber und er widmete sich wieder dem Formelsport. Zwei Jahren in der internationalen Formel 3000 folgte schließlich 2002 der Einstieg in die Königsklasse beim Minardi Team. Ausgerechnet bei seinem Heimrennen feierte Webber ein furioses Debüt: Unterstützt von zahlreichen Ausfällen der Fahrer vor ihm kämpfte sich der damals 25-Jährige von Startplatz 18 bis auf Rang fünf nach vorne. Die zwei WM-Punkte, die es damals dafür gab, sollten allerdings seine einzigen in der Saison bleiben.

Nach der Saison wechselte Webber für zwei Jahre ins neu gegründete Jaguar Team. Seine Teamkollegen Antonio Pizzonia, Justin Wilson und Christian Klien hatte der Australier zwar weitgehend im Griff, für mehr als Rang zehn in der WM-Wertung reichte es allerdings nicht. Mit der Saison 2004 beendete auch Jaguar sein Engagement in der Formel 1 und Webber unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei Williams.

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Doch auch bei Williams ging es für den begeisterten Ausdauerläufer nicht wirklich voran. Seine Teamkollegen Nick Heidfeld und Nico Rosberg landeten zwar erneut hinter dem in England lebenden Australier, für einen Platz unter den Top Ten reichte es mit unterlegenem Material allerdings nicht.

Mit Red Bull suchte sich Webber 2007 erneut einen neuen Arbeitgeber. Aber auch hier ließ der ganz große Durchbruch bislang noch auf sich warten. Zusammen mit dem Schotten David Coulthard bildete Qualifying-Spezialist Webber ein erfahrenes Duo. Am Ende reichte es allerdings nur zu Rang elf in der Endabrechnung.

In der Winterpause vor der Saison 2009 musste Webber einen Rückschlag hinnehmen. Der sportbegeisterte Australier stieß bei dem von ihm selbst organisierten Ausdauer-Rennen "Tasmanian Challenge" auf dem Fahrrad mit einem Auto zusammen und brach sich ein Bein. Dadurch verpasste er zwar einige Test-Einsätze für Red Bull, der Start zum Saisonauftakt in Melbourne war allerdings nicht gefährdet.

Mit Sebastian Vettel bekam Webber 2009 einen aufstrebenden Jungspund an die Seite gestellt. Das sollte ihn aber nicht daran hindern, Glanzlichter in der Saison 2009 zu setzen und zwei Siege für Red Bull einzufahren. Letztlich beendete der Australier die Saison auf einem hervorragenden vierten Platz. Kein Wunder, dass ihn Red Bull auch 2010 weiter beschäftigen wird.

Persönliche Daten
Geburtstag: 27. August 1976
Alter: 34
Geburtsort: Queanbeyan
Nationalität: Australien
Offizielle Website: www.markwebber.com
 
Statistik und Daten
Debüt: 2002, GP Australien, Albert Park Circuit
WM-Titel: 0
Starts: 138
Siege: 2,   Ø 1 Prozent
Punkte: 169,5,   Ø 1.22 Punkte/Rennen
Pole-Positions: 1
Schnellste Runden: 3
Stärken
  • einer der besten Qualifier im Feld
  • herausragende Fitness
  • stark im Regen
Schwächen:
  • Schwächen in der Auto-Abstimmung
  • schießt ab und zu einen Bock im Rennen
  • hatte nie ein konkurrenzfähiges Auto
 

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Impressionen DTM-Audi A4 & Audi R8 LMS

Fahrer Punkte
1. Fernando Alonso
Scuderia Ferrari
25
2. Felipe Massa
Scuderia Ferrari
18
3. Lewis Hamilton
McLaren Mercedes
15
4. Sebastian Vettel
Red Bull
12
5. Nico Rosberg
Mercedes GP
10
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