Habe gerade verschiedene Artikel über Technik im Auto gelesen. Und es gibt einiges an Elektronik und Technik auch in Serienfahrzeugen.
Wo hört es auf? Wieviel Extras können wir vertragen?
Was gehört an Elektronik und Technik für euch in ein Auto und was ist zu viel bzw. worauf kann man auch gut verzichten?
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Thema: Technik/Elektronik im Auto
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16.12.2010, 17:24 #1Frischling
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Technik/Elektronik im Auto
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18.12.2010, 08:36 #2Meinungsmacher
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Verzichten könnte ich auf jegliche Art von Piepsern. Ebenso stört mich der Bremsassi mehr als sein vermeintlicher Nutzen.
Gerade bei der Witterung fehlt mir in vielen Fahrzeugen eine Anzeige wenn das Wischwasser zur Neige geht. Ein Schwimmerschalter und eine Anzeige im BC dürfte doch nicht zu viel verlangt sein, oder?
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18.12.2010, 10:00 #3
Was stört dich da? Bremsassistent ist eine Sensor-Steuerung, die schnelle, plötzliche und nachdrückliche Betätigungen des Bremspedals (u. Gaspedals) registriert und bei entsprechend passenden Parametern selbst auf leichten Bremsdruck eine Vollbremsung realisiert. Das funktioniert so toll, dass es oft nicht einmal wahrgenommen wird. Fehlauslösungen sind nicht bekannt.
Musst du dir halt einen Mercedes holen. Wobei Schwimmerschalter seit Jahrzehnten nicht mehr eingesetzt werden.Gerade bei der Witterung fehlt mir in vielen Fahrzeugen eine Anzeige wenn das Wischwasser zur Neige geht. Ein Schwimmerschalter und eine Anzeige im BC dürfte doch nicht zu viel verlangt sein, oder?[SIZE=1]"Glücklich sein ist nur ein Mangel an Information." (Managerweisheit)[/SIZE]
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18.12.2010, 10:34 #4
Der Bremsassistent ist in der Regel eine rein mechaqnische Lösung und fällt deswegen nicht in den gefragten Bereich.Bremsassistent ist eine Sensor-Steuerung, die schnelle, plötzliche und nachdrückliche Betätigungen des Bremspedals (u. Gaspedals) registriert und bei entsprechend passenden Parametern selbst auf leichten Bremsdruck eine Vollbremsung realisiert. Das funktioniert so toll, dass es oft nicht einmal wahrgenommen wird. Fehlauslösungen sind nicht bekannt.
Die Dichtungen zwischen den Kammern des Geräts sind mittlerweile meist so ausgelegt, daß bei besonders schnellem Tritt auf's Bremspedal der Druckausgleich (und damit das Stoppen der Betätigung) verzögert stattfindet. Kost' fast nix, braucht keine Elektronik und ist deswegen garantiert fehlauslösefrei. Funktioniert so natürlich nicht bei EBC, allerdings funktieniert(e) selbiges ja insgesamt nicht so besonders...
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18.12.2010, 10:39 #5
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18.12.2010, 13:31 #6Meinungsmacher
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Mein erster negativer Kontakt mit dem Bremsassi war vor einigen Jahren in einem Jetta. Als jemand unvermittelt auf meine Spur snippelte, schnippste auch mein Fuß sehr schnell sehr schnell vom Gaspedal auf jenes der Bremse. War aber noch genügent Platz und es reichte eine leichte Bremsung. Der Bremsassi war da anderer Ansicht

Und in meinen Prius. Da flackert sogar jedesmal das Bremslicht. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt das Bremspedal etwas langsamer zu betätigen. Man muss ja froh sein wenn der überhaupt bremst
Aber da funktioniert der Bremsassi auf jeden Fall elektronisch. Wie das bei dem Jetta war, keine Ahnung.
Egal ob Schwimmerschalter, Ultraschallmessung, Feuchtesensor oder sonstwas. Bei den zig Sensoren im Auto wird wohl der eine für das Spülwasser noch drin sein, oder?
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18.12.2010, 14:05 #7
Reicht die Website von Conti-Teves (die sollten wissen, wie sie sowas bauen)?Quelle?
Wir bieten dafür zwei Technologien:
Mechanischer Bremsassistent
Hier registriert eine Mechanik durch Trägheitswirkung eine hohe Pedalgeschwindigkeit bei gleichzeitig großer Fußkraft. Der Fahrerwunsch nach hoher Verzögerung wird durch entsprechende Aktivierung des Bremskraftverstärkers mit maximaler Verstärkungskraft unterstützt.
Elektronischer Bremsassistent
Bei dieser Lösung kommt ein Vakuum-Bremskraftverstärker mit elektronischer Bremsassistenz-Funktion, Pedalwegsensor und Standard ABS-THZ-Schnittstelle zum Einsatz. Dieses multifunktionale Modul wird auch bei ESC-Systemen und Abstandsregelsystemen (ACC) eingesetzt.
Die Konstruktion sieht aber bei Lucas oder TRW nicht anders aus.
Da diese rein mechanische Lösung in praktisch allen Kleinwagen und in den meisten Modellen der unteren Mittelklasse eingesetzt wird, kann sie als Regelfall gelten.Geändert von manekineko (18.12.2010 um 14:10 Uhr)
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18.12.2010, 14:13 #8
Erst wenn jemand den Spülwassernachfüllassistenten erfunden hat.Egal ob Schwimmerschalter, Ultraschallmessung, Feuchtesensor oder sonstwas. Bei den zig Sensoren im Auto wird wohl der eine für das Spülwasser noch drin sein, oder?
Früher hieß der mal Tankwart (oder Chauffeur)...
Sensoren sollen den Fahrer bzw. dessen Hirnbetätigung ersetzen. Das geht mit einem Spülwassersensor nicht. Da muß der arme Fahrer immer noch dran denken, nachzufüllen. Das geht natürlich ganz und gar überhaupt nicht.
(vielleicht ginge der Nachfüllassistent ja wie das Motorölnachfüllen beim Toyota Previa: ein Riesenvorrat, aus dem schluckweise nachgefüllt wird.
Also: Spülmittelfaß unterm Kofferraumboden, mit elektronisch geregelter, druckstabilisierter Nachfüllautomatik für den Bottich unter der Motorhaube. Hurra! So wie Batman, der mit seinerer HR-Prima3 mit 200 Liter Tankfüllung unterwegs ist, heia, heio!)
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19.12.2010, 22:53 #9portagoGast
Elektronikphobie?
Grundsätzlich stellt sich doch die Frage: Was wollen wir? Wollen wir zuverlässige, problemlose Komponenten, die unauffällig ihren Dienst tun - oder wollen wir uns an hochdiffizilen mechanischen Meisterwerken, die einer Uhr mit vielen Komplikationen ähneln, ergötzen?
Zugegeben: auch ich brauche nicht für alles, was mir das Auto vorschreiben will und was ich momentan nicht zu tun gedenke, einen Piepser. Der zB loslegt, wenn ich ein paar Meter rückwärts fahren will und ich dabei den Sicherheitsgurt nicht angelegt habe. Das ist so nötig wie ein Kropf.
Aber Dinge, die heute selbstverständlich sind und zuverlässig elektronisch besser geregelt werden, machen mir kein Kopfzerbrechen. Zumal sie allermeist die Betriebssicherheit erhöhen.
Ein Beispiel: Das Paradestück deutscher Ingenieurskunst vor 40 Jahren - der von mir auch heute noch heißgeliebte Mercedes 300 SEL 6.3 - hatte eine mechanische, nockengetriebene Einspritzung aus unzähligen Teilen, deren Ersatz im Verschleißfall heute 30.000 Euro kostet. Ein Wunderwerk vergleichbar einer Lange 1.
Nur: eine heutige elektronische Einspritzung kann alle Belange ungleich besser zu einem Zehntel des Preises.
Ein C-Netz-Telefon kostete damals so umgerechnet etwa 10.000 Euro. Es hatte den Platzbedarf eines Flugzeug-Handgepäcks und war leistungsmäßig einem heutigen Handy in der Größe einer Zigarettenschachtel mit halber Dicke weit unterlegen.
Über was machen wir uns eigentlich alles Gedanken?
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20.12.2010, 01:04 #10
Technik/Elektronik im Auto,
[SIZE=2]worauf ich nicht mehr verzichten möchte ist: Bremsassistent, ESP, ASR, Wischwasseranzeige, beheizte Waschdüsen, beheizte Frontscheibe, automatisch abblendender Rückspiegel. Dies ist für die Sicherheit gut und hat sich bewährt. Sachen wie elektrische Sitze mit Memory, sind ok aber da ich eigentlich der einzige Fahrer bin, vermisse ich nicht wirklich, dass sich der Sitz und die Spiegel wieder auf meine Einstellungen zurück stellen, wenn ich die Türe öffne (da Keyless Go), auch hier öffne ich nach fast 3 Jahren oft per Fernbedienung. Auf eine Sitzheizung und Sitzlüftung möchte ich nicht mehr verzichten. Auf die Reifendruckanzeige könnte ich verzichten, habe die bestellt, obwohl ich keine Runflatreifen habe. Bei den Winterrädern komme ich auch ohne aus, bei den Sommerrädern gab es schon Fehlalarme. Müdigkeitswarner gabs noch nicht, würde ich nicht bestellen da ich zu selten wirklich lange Strecken fahre und auch ohne, es nicht an Disziplin mangelt. Spur- Lichtassistent, Verkehrsschilderkennung und sowas brauche ich genauso wenig. Klar wenns im Paket mit sinnigen Gimmicks dabei wäre, würde keiner Nein sagen! Blinkerhebel antippen für dreimaliges blinken finde ich auch spaßig, wobei ich dies schon nutze, seltener die Coming-Home-Funktion. Beim schreiben wird mir jetzt klar scheiße habe ich Zeugs im Auto, eigentlich nur noch zu toppen mit dem beheizten Becherwärmer im Audi. Was ich zukünftig bestellen werde, ist der Totewinkelassistent, da ich wirklich mal einen übersah beim Spurwechsel, der hatte aber gut reagiert und so ist nichts passiert! [/SIZE]
[SIZE=2]In kürzester Zeit sind in den letzten Jahren etliche gute Sachen auf den Markt gekommen, wenn man bedenkt, seit wann Servo und ABS für uns selbstverständlich sind. Vor 25 Jahren dachten wir Sitzheizung ist nur was für Senioren, was sind wir nur für Weicheier geworden! [/SIZE]
[SIZE=2]Apropos Eier, in 10 Jahren freuen wir uns über die eingebaute Hand die uns die Nüsse schaukelt !
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