Hallo zusammen
Die AMS-Redaktion hat Familienautos getestet.
http://www.auto-motor-und-sport.de/n...o-3477384.html
Dabei fällt folgendes auf:
- Hauptsächlich Fahrzeuge aus dem VW-Konzern sind vertreten.
- Ausgerechnet Hersteller aus familienstarken Ländern (Italien und Frankreich) werden nicht berücksichtigt, obwohl die wesentlich bessere Familien-Autos bauen als die Deutschen.
- Kann sein, dass das ein Konzeptvergleich sein soll. Nur: Dann hätte je ein Fahrzeugtyp pro Klasse gereicht.
Die Testidee war gut, die Umsetzung ebenfalls (man achtet mal auf praktisches, nicht immer nur auf Kurvengeschwindigkeiten und Topspeed), aber die Auswahl war sehr mangelhaft.
Gruss
Sam
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Thema: Tests Familienautos
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17.03.2011 13:58 #1Meinungsmacher
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Tests Familienautos
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17.03.2011 14:27 #2PiefkeGast
Klasse Quote 12 Autos und 6x davon VW, bzw. Skoda/Seat.
Sehr ausgewogen.
Mich wundert das der Disco dabei ist und nicht der Touareg.
Hansam bringt es auf den Punkt, wo sind die Franzosen (5008, C4 Picasso etc.).
Anscheinend wollte man nur zeigen, das man in jedem Preissegment als Familie beim VW- Konzern fündig wird.
Solche Vergleiche in dieser Form sind absolut sinnfrei.
Wenn es um Konzepte ging, dann wäre es wie Hansam sagt völlig ausreichend aus jedem Bereich ein Modell zu nehmen.
Aber so mal wieder schön die Werbetrommel für VW gerührt.
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17.03.2011 17:04 #3
Originalzitat:
"Auf der Suche nach dem optimalen Familienauto für den schmalen und etwas dickeren Geldbeutel hat sich auto motor und sport daher Autos ausgesucht, die variabel und geräumig sind, bis zu drei Sitzreihen bieten und oft gekauft werden."
Aha, wenn die oft gekauft werden, in Deutschland natürlich, kann man natürlich nichts falsch machen ...
Ich will das beste Auto ... für die Familie ... Crash-Verhalten, Geräumigkeit, Variabilität, Originalität ... und nicht das Zeug, was ohnehin schon alle kaufen ...
Wenn das deckungsgleich sein sollte, ... schön, aber man muss es wenigstens einmal ausprobieren ... wenn man eine Fachzeitschrift sein will ...
Gruß
Ulrich
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18.03.2011 22:06 #4Aktivposten
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Die meistverkauften Vans 2010 in Europa:
1 Nissan Qashqai 215,982
2 Renault Scenic 187,012
3 Citroen C4 Picasso 120,047
4 Peugeot 3008 117,819
5 Opel Meriva 104,323
6 VW Touran 94,927
7 Opel Zafira 90,440
8 Mercedes B Class 82,150
Die vier meistverkauften wurden leider nicht mitgetestet - schade.
Gruß
Markus
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11.05.2011 14:40 #5
Die Auswahl der am Test beteiligten Fahrzeuge ist in der Tat äußerst einseitig.
Dacia Logan MCV
Ford Grand C-Max
Honda Jazz
Land Rover Discovery
Mercedes E-Klasse T-Modell
Opel Meriva
Seat Alhambra
Skoda Superb
VW Bus Multivan
VW Caddy
VW Golf
VW Touran
50 % der Fahrzeuge stammen aus dem VW-Konzern, ein Drittel von der Kernmarke. Bravo!
Einspruch! Du kannst viel gegen deutsche Autos schreiben, wenn der Tag lang ist, aber glaubwürdiger wirst Du dadurch nicht. Hier fehlen eindeutig Belege, die diese Aussage untermauern. Also, wie wäre es mit einer stichhaltigen Begründung? Welche Familienautos sind wesentlich besser und warum?
Gruß W124-300EW 212 E 250 CGI Elegance
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13.05.2011 07:14 #6Meinungsmacher
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Hallo W124-300E
Um das zu beweisen, müssten wir zusammen mit den Kleinen uns mal auf einem Gebrauchtmarkt treffen.
Ich mache mal ein paar Beispiele:
Die Haptik der deutschen Autos im Innenraum ist ungeschlagen. Da sind wir uns sicher einig.
Nur: Zieht mein Junior mal mit seinem Spielzeug, dass eine harte Kante hat, über die Oberfläche, bleibt ein hässlicher Kratzer in der Oberfläche des Innenraums. Geschehen am Pariser Autosalon letzten Herbst.
Bei den Franzosen kann das nicht geschehen. Denn: a) weniger wertige Oberfläche, die aber, ganz wichtig, b) weniger hart ist. Dadurch kommt es erst nach vermehrtem Kraftaufwand zum Kratzer.
Ablageflächen:
Beim neuen Sharan (ein richtig tolles Familienauto, echt) hat sich z.B. VW stark verbessert, aber der Touran beweist: Die Anzahl der Ablageflächen soll und darf nicht einfach in der Mittelkonsole kurz abgehandelt werden mit 2 Dosenhaltern und 2 Kläppchen. Mittig angeordnete Tachos mögen ja Gewöhnungsbedürftig sein, aber haben einen riesigen Vorteil: Sie lassen vor dem Fahrer Platz für ein riesiges Handschuhfach, wie es die Eurovans und andere nicht-D-Autos haben. Denn: Nicht immer ist ein Beifahrer dabei, der dann, wenn's notwendig ist, was aus dem Handschuhfach reichen kann. Und rüberbeugen ist bei den grossen Karren ja sowieso nicht drinn während der Fahrt.
Elektrische Schiebetüren: Keine D-Erfindung, kam erst im EuroVan serienmässig bzw., je nach Modell, gegen Aufpreis.
Preisgestaltung:
Ich mache mal ein Beispiel: VW Sharan 2.0 BlueMotion, 140 PS mit 6-Gang-DSG, Trendline. Da kostet die Basis schon CHF 50'800.--, OK, für Uni-Farben muss nix dazu bezahlt werden, für Metallic wird 790 CHF fällig, Aussenspiegel elektrisch kostet CHF 240, Parkdistance-Control vorne hinten schon happige 700, Nebelscheinwerfer sind ebenfalls nicht Serie (340.--), immerhin sind die elektrischen Schiebetüren mit 1'010 CHF relativ günstig.
Das eine Anhängerkupplung 1'280 CHF kostet, ist dann wieder nicht verständlich.
Textilfussmatten kosten 130, Klapptische mit Gepäcknetz hinter den Vordersitzen 280 CHF .... Anders ausgedrückt: Für eine Summe von etwas über 60k kriege ich ein Fahrzeug, dass ich bei der italienischen/französischen Konkurrenz für sicher 10k, eher noch 12-15k weniger kriege. Dies aber vor allem deswegen, weil die Basis sowas von ärmlich ausgestattet ist, dass man alles, was das Leben als Familie einfacher macht, separat dazukaufen muss.
Die grösste Sauerei ist aber, dass viele Optionen für Firmenfahrzeuge GRATIS sind, wie Tempomat, Kurvenlicht etc. Kein Witz.
Das schlägt dem Fass den Boden aus.
Klar, jetzt gibt Möglichkeit, dass Auto auch bei den spanischen Kollegen von SEAT zu ordern, nur dort kriege ich dann lustige Sachen wie Allrad nicht angeboten. OK, bei den Franzosen/Italienern auch nicht.
Das dort z.B. die Lackierung in metallic plötzlich 110 CHF günstiger ist, dasselbe Auto schon in der Basis bei praktisch derselben Ausstattung fast 10k weniger kostet, weiss nur VW. Das da Abzocke im Raum stehen könnte, ist nur so eine Vermutung.
Als Vater von Kindern und Kunde solcher Autos stelle ich folgende Ansprüche an ein Familienfahrzeug:
- robust
- praktisch
- preiswert
Die V-Klasse ist das beste Beispiel, wie man es nicht tut, der alte Sharan sowieso, die T-Modelle sind preislich weit weg von allem normalen, der neue Galaxy und der neue Sharan sind die ersten guten Schritte in die richtige Richtung, aber ich bleibe dabei: Es lohnt sich, Familienfahrzeuge aus Ländern zu kaufen, wo es tendenziell auch kinderreiche Familien gibt.
Gruss
Sam
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30.01.2012 19:00 #7Frischling
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Der Sparsamste 4 Zylinder in der Stadt.
ist der Honda Jazz 1,2 . Und dazu ein Raumwunder .
MfG Klausdd
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30.01.2012 20:05 #8Meinungsmacher
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Klausdd:
Ist der Daihatsu Cuore auch ... und auch kein Familienauto im modernen, westlichen Sinne.
Nix gegenden Jazz, der macht zwar erst mit CVT richtig Sinn, aber ein Wamilienwagen ... ne.
Gruss
Sam
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31.01.2012 07:52 #9Aktivposten
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Kommt immer drauf an - der Jazz ist für Familien mit kleinen Kindern wirklich sehr gut geeignet - das Sitzkonzept finde ich auch sehr gut. Motor ist eh Honda-typisch erste Sahne.
Einziges Manko war bei einer Probefahrt die harte Federung - das können die Franzosen (Modus und vor allem C3 Picasso) wirklich besser.
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20.02.2012 09:10 #10Frischling
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Bei AUTOStraßenverkehr gibt's jetzt auch die Familienauto-Vorstellung 2012 mit Wahl. Die Auswahl finde ich eigentlich ziemlich umfassend. Und wenn der VW-Konzern viele Untermarken hat, kann man da auch nix sagen, ist einfach Fakt.
Gruß
Tom


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