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  1. #1
    Meinungsmacher hansam befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard Tests Familienautos

    Hallo zusammen

    Die AMS-Redaktion hat Familienautos getestet.
    http://www.auto-motor-und-sport.de/n...o-3477384.html

    Dabei fällt folgendes auf:
    - Hauptsächlich Fahrzeuge aus dem VW-Konzern sind vertreten.
    - Ausgerechnet Hersteller aus familienstarken Ländern (Italien und Frankreich) werden nicht berücksichtigt, obwohl die wesentlich bessere Familien-Autos bauen als die Deutschen.
    - Kann sein, dass das ein Konzeptvergleich sein soll. Nur: Dann hätte je ein Fahrzeugtyp pro Klasse gereicht.

    Die Testidee war gut, die Umsetzung ebenfalls (man achtet mal auf praktisches, nicht immer nur auf Kurvengeschwindigkeiten und Topspeed), aber die Auswahl war sehr mangelhaft.

    Gruss

    Sam

  2. #2
    Piefke
    Gast

    Standard

    Klasse Quote 12 Autos und 6x davon VW, bzw. Skoda/Seat.

    Sehr ausgewogen.

    Mich wundert das der Disco dabei ist und nicht der Touareg.

    Hansam bringt es auf den Punkt, wo sind die Franzosen (5008, C4 Picasso etc.).
    Anscheinend wollte man nur zeigen, das man in jedem Preissegment als Familie beim VW- Konzern fündig wird.

    Solche Vergleiche in dieser Form sind absolut sinnfrei.
    Wenn es um Konzepte ging, dann wäre es wie Hansam sagt völlig ausreichend aus jedem Bereich ein Modell zu nehmen.

    Aber so mal wieder schön die Werbetrommel für VW gerührt.

  3. #3
    Quasselstrippe Ulrich befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Ulrich
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    Originalzitat:

    "Auf der Suche nach dem optimalen Familienauto für den schmalen und etwas dickeren Geldbeutel hat sich auto motor und sport daher Autos ausgesucht, die variabel und geräumig sind, bis zu drei Sitzreihen bieten und oft gekauft werden."

    Aha, wenn die oft gekauft werden, in Deutschland natürlich, kann man natürlich nichts falsch machen ...

    Ich will das beste Auto ... für die Familie ... Crash-Verhalten, Geräumigkeit, Variabilität, Originalität ... und nicht das Zeug, was ohnehin schon alle kaufen ...

    Wenn das deckungsgleich sein sollte, ... schön, aber man muss es wenigstens einmal ausprobieren ... wenn man eine Fachzeitschrift sein will ...

    Gruß
    Ulrich

  4. #4
    Aktivposten Djeff_Costello befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Die meistverkauften Vans 2010 in Europa:
    1 Nissan Qashqai 215,982
    2 Renault Scenic 187,012
    3 Citroen C4 Picasso 120,047
    4 Peugeot 3008 117,819
    5 Opel Meriva 104,323
    6 VW Touran 94,927
    7 Opel Zafira 90,440
    8 Mercedes B Class 82,150


    Die vier meistverkauften wurden leider nicht mitgetestet - schade.



    Gruß
    Markus

  5. #5
    Quasselstrippe W124-300E befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von W124-300E
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    Zitat Zitat von hansam Beitrag anzeigen
    - Hauptsächlich Fahrzeuge aus dem VW-Konzern sind vertreten.
    Die Auswahl der am Test beteiligten Fahrzeuge ist in der Tat äußerst einseitig.

    Dacia Logan MCV
    Ford Grand C-Max
    Honda Jazz
    Land Rover Discovery
    Mercedes E-Klasse T-Modell
    Opel Meriva
    Seat Alhambra
    Skoda Superb
    VW Bus Multivan
    VW Caddy
    VW Golf
    VW Touran

    50 % der Fahrzeuge stammen aus dem VW-Konzern, ein Drittel von der Kernmarke. Bravo!

    Zitat Zitat von hansam Beitrag anzeigen
    - Ausgerechnet Hersteller aus familienstarken Ländern (Italien und Frankreich) werden nicht berücksichtigt, obwohl die wesentlich bessere Familien-Autos bauen als die Deutschen.
    Einspruch! Du kannst viel gegen deutsche Autos schreiben, wenn der Tag lang ist, aber glaubwürdiger wirst Du dadurch nicht. Hier fehlen eindeutig Belege, die diese Aussage untermauern. Also, wie wäre es mit einer stichhaltigen Begründung? Welche Familienautos sind wesentlich besser und warum?

    Gruß W124-300E
    W 212 E 250 CGI Elegance

  6. #6
    Meinungsmacher hansam befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Hallo W124-300E
    Um das zu beweisen, müssten wir zusammen mit den Kleinen uns mal auf einem Gebrauchtmarkt treffen.

    Ich mache mal ein paar Beispiele:

    Die Haptik der deutschen Autos im Innenraum ist ungeschlagen. Da sind wir uns sicher einig.
    Nur: Zieht mein Junior mal mit seinem Spielzeug, dass eine harte Kante hat, über die Oberfläche, bleibt ein hässlicher Kratzer in der Oberfläche des Innenraums. Geschehen am Pariser Autosalon letzten Herbst.
    Bei den Franzosen kann das nicht geschehen. Denn: a) weniger wertige Oberfläche, die aber, ganz wichtig, b) weniger hart ist. Dadurch kommt es erst nach vermehrtem Kraftaufwand zum Kratzer.

    Ablageflächen:
    Beim neuen Sharan (ein richtig tolles Familienauto, echt) hat sich z.B. VW stark verbessert, aber der Touran beweist: Die Anzahl der Ablageflächen soll und darf nicht einfach in der Mittelkonsole kurz abgehandelt werden mit 2 Dosenhaltern und 2 Kläppchen. Mittig angeordnete Tachos mögen ja Gewöhnungsbedürftig sein, aber haben einen riesigen Vorteil: Sie lassen vor dem Fahrer Platz für ein riesiges Handschuhfach, wie es die Eurovans und andere nicht-D-Autos haben. Denn: Nicht immer ist ein Beifahrer dabei, der dann, wenn's notwendig ist, was aus dem Handschuhfach reichen kann. Und rüberbeugen ist bei den grossen Karren ja sowieso nicht drinn während der Fahrt.

    Elektrische Schiebetüren: Keine D-Erfindung, kam erst im EuroVan serienmässig bzw., je nach Modell, gegen Aufpreis.

    Preisgestaltung:
    Ich mache mal ein Beispiel: VW Sharan 2.0 BlueMotion, 140 PS mit 6-Gang-DSG, Trendline. Da kostet die Basis schon CHF 50'800.--, OK, für Uni-Farben muss nix dazu bezahlt werden, für Metallic wird 790 CHF fällig, Aussenspiegel elektrisch kostet CHF 240, Parkdistance-Control vorne hinten schon happige 700, Nebelscheinwerfer sind ebenfalls nicht Serie (340.--), immerhin sind die elektrischen Schiebetüren mit 1'010 CHF relativ günstig.
    Das eine Anhängerkupplung 1'280 CHF kostet, ist dann wieder nicht verständlich.
    Textilfussmatten kosten 130, Klapptische mit Gepäcknetz hinter den Vordersitzen 280 CHF .... Anders ausgedrückt: Für eine Summe von etwas über 60k kriege ich ein Fahrzeug, dass ich bei der italienischen/französischen Konkurrenz für sicher 10k, eher noch 12-15k weniger kriege. Dies aber vor allem deswegen, weil die Basis sowas von ärmlich ausgestattet ist, dass man alles, was das Leben als Familie einfacher macht, separat dazukaufen muss.
    Die grösste Sauerei ist aber, dass viele Optionen für Firmenfahrzeuge GRATIS sind, wie Tempomat, Kurvenlicht etc. Kein Witz.
    Das schlägt dem Fass den Boden aus.
    Klar, jetzt gibt Möglichkeit, dass Auto auch bei den spanischen Kollegen von SEAT zu ordern, nur dort kriege ich dann lustige Sachen wie Allrad nicht angeboten. OK, bei den Franzosen/Italienern auch nicht.
    Das dort z.B. die Lackierung in metallic plötzlich 110 CHF günstiger ist, dasselbe Auto schon in der Basis bei praktisch derselben Ausstattung fast 10k weniger kostet, weiss nur VW. Das da Abzocke im Raum stehen könnte, ist nur so eine Vermutung.

    Als Vater von Kindern und Kunde solcher Autos stelle ich folgende Ansprüche an ein Familienfahrzeug:
    - robust
    - praktisch
    - preiswert
    Die V-Klasse ist das beste Beispiel, wie man es nicht tut, der alte Sharan sowieso, die T-Modelle sind preislich weit weg von allem normalen, der neue Galaxy und der neue Sharan sind die ersten guten Schritte in die richtige Richtung, aber ich bleibe dabei: Es lohnt sich, Familienfahrzeuge aus Ländern zu kaufen, wo es tendenziell auch kinderreiche Familien gibt.

    Gruss

    Sam

  7. #7
    Frischling klausdd ist in Verruf geraten
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    Der Sparsamste 4 Zylinder in der Stadt.
    ist der Honda Jazz 1,2 . Und dazu ein Raumwunder .
    MfG Klausdd

  8. #8
    Meinungsmacher hansam befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Klausdd:
    Ist der Daihatsu Cuore auch ... und auch kein Familienauto im modernen, westlichen Sinne.

    Nix gegenden Jazz, der macht zwar erst mit CVT richtig Sinn, aber ein Wamilienwagen ... ne.

    Gruss

    Sam

  9. #9
    Aktivposten Djeff_Costello befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Kommt immer drauf an - der Jazz ist für Familien mit kleinen Kindern wirklich sehr gut geeignet - das Sitzkonzept finde ich auch sehr gut. Motor ist eh Honda-typisch erste Sahne.

    Einziges Manko war bei einer Probefahrt die harte Federung - das können die Franzosen (Modus und vor allem C3 Picasso) wirklich besser.

  10. #10
    Frischling carguy ist in Verruf geraten
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    Bei AUTOStraßenverkehr gibt's jetzt auch die Familienauto-Vorstellung 2012 mit Wahl. Die Auswahl finde ich eigentlich ziemlich umfassend. Und wenn der VW-Konzern viele Untermarken hat, kann man da auch nix sagen, ist einfach Fakt.

    Gruß
    Tom

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