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Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    Gelegenheitsschreiber Christian22 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Christian22
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    Standard Vergleichstest E-Klasse / Passat

    Da ist es nun also passiert: Ein klassenübergreifender Test. Ist ja durchaus legitim, zumal es sich um Autos handelt, die auch in etwa gleich groß sind. Somit sprechen sie sicher in etwa die gleiche Kundschaft an. Dass dabei das eine Fahrzeug der Mittelklasse, das andere der oberen Mittelklasse zuzuordnen ist, sollte nachrangig sein. Somit auf jeden Fall ein interessanter Artikel. Richtigzustellen ist an dieser Stelle allerdings, dass der Passat "sämtliche" Vergleichstests gewonnen hätte. In einer Autobild-Ausgabe vom Dezember 2010, als der Passat gerade brandneu war, hat er gegen den Superb Kombi verloren. Platzmäßig wäre eben dieser auch ein ebenbürtigerer Gegner für den E. Kofferraum zwar minimal kleiner, Platz in Reihe zwei hingegen etwas größer. Und im Kostenkapitel könnte der Superb sicher noch einige Punkte mehr holen als der Passat. Nur gibt es halt so gut wie keine Assistenzsysteme für den Superb, was ja vermutlich im Konzern auch so gewünscht ist, um den Kannibalisierungseffekt so klein wie möglich zu halten.
    Dass der E nun vielleicht so schönen Teppich im Kofferraum hat, sei's drum. Wenn der erste Weihnachtsbaum draufgeharzt hat oder die 20 qm Bodenplatten für den neuen Terassenbelag durchgerutscht sind, ärgert man sich nur.
    Entscheidend ist sicher der Komfort. Der spielt in der E-Klasse einfach in einer anderen Liga. Ob das allein 20.000 Euro Aufpreis rechtfertigt, weiss ich nicht, aber so ist der Markt eben.
    Habe mich jedenfalls gefreut, so einen Test in ams zu finden. Und für viele Dienstwagen-Fahrer sicher auch interessant. In den einschlägigen Foren liest man häufig, dass Kunden beispielsweise vom Fünfer zum Superb wechseln, vom A6 zum Passat oder so. Und auch ich als Privat-Fahrer denke da marken- und klassen-übergreifend. Ich komme vom Mondeo Kombi, habe kurze Zeit über einen gebrauchten E-Kombi nachgedacht, dann einen neuen Superb Kombi gekauft. Alles eine Frage des Geldes. Bei den Firmen sitzt es manchmal nicht mehr so locker, bei Privatpersonen ohnehin nicht. Insofern, mehr davon, ams! Klassische große Kombis sprechen viele Menschen an, werden viele Moden überleben, warum also nicht mehr davon? Und bei all diesen Überlegungen nicht immer nur pragmatisch denken. Gut, es gehen hauptsächlich mittelgroße Diesel übern Ladentisch, aber die Topmotorisierungen sind auch immer mal interessant. ams-Leser sind in gewisser Weise vom Thema Auto fasziniert. Und warum nicht mal etwas Faszination in die Lastesel-Kategorie bringen? Berichte über Bentleys oder Lamborghinis sind selbstverständlich auch überaus faszinierend. Ein Test von Golf R oder Focus RS sicher auch. Erstere sind etwas zu teuer für viele, letztere vielleicht etwas zu prollig.
    Wölfe im Schafspelz, das fände ich mal gut. Nicht so wie hier zum hundertsten Mal die kleinen Diesel testen. Die Eckdaten eines Passats mit 140 PS oder eines Mondeos mit 163 PS können wir alle schon im Halbschlaf aufsagen. Nur weil diese Autos so viel gekauft werden, muss man ja nicht zwangsläufig ständig nur über diese schreiben. Ich erinnere mich dunkel an einen Test von vier Mittelklasse-Limousinen, ist so etwa drei oder vier Jahre her. Ich glaube, Teilnehmer waren Mondeo, Passat, Accord und noch einer, den ich vergessen habe. Damals waren die Top-Motoren mit an Bord. 220PS, 200PS, 201PS und vom vierten weiss ich es nicht mehr.
    Heute wäre es noch interessanter, denn es gibt inzwischen noch deutlich mehr Leistung, ohne das die Autos aussen sportlich aufgehübscht wären. Z.B. A6 mit 290 PS, E und Fünfer mit 306 PS, Passat mit 300 PS, Insignia und Superb mit 260 PS, Mondeo immerhin noch mit 240 PS. Klar, die verkauften Stückzahlen, sprechen dagegen, so ein Thema allzu hoch aufzuhängen. Die Faszination spricht aber dafür. Ich als Familienvater und Fahrer eines Superbs mit 260 PS kann ein Lied davon singen, wie schön es sein kann, Familienkutsche und Spaß miteinander zu verbinden.
    Und völlig unzeitgemäß sind diese Wagen nun auch wieder nicht, ich bewege meine 3,6 Liter Hubraum auf meinem täglichen Arbeitsweg auf 100 km mit selbst errechneten 8,5 Litern.
    Bin etwas vom Thema abgekommen, wollte ja aber auch nur sagen, dass ich die Idee, klassenübergreifend zu testen, gut finde. Der Test von Passat und Jetta hat es ja vorgemacht. Für viele ist das interessant. Denn die Überlegung "hmm, nehm ich lieber nur den Kleineren und fahr noch schön in Urlaub oder kauf ich doch den Großen und freu mich richtig" stellt jeder immer mal wieder an. Eben, wie in diesem Fall (und in meinem Fall auch), auch markenübergreifend. So wäre beispielsweise auch ein Test Kompaktklasse (z.B. Astra oder Octavia) gegen Mittelklasse (3er oder C) denkbar, zumal es sich um Autos identischer Größe handelt. Okay, dass ein C gegen z.B. einen Astra gewinnt, steht wohl ausser Frage. Interessant ist aber schon, wie HOCH er gewinnt. Punktemäßig ist der Abstand zwischen E und Passat ja auch nicht so groß. Und um noch mal auf meinen Wunsch zurückzukommen, ist ein teurer A6 mit 290 PS viel besser als ein etwas billigerer Passat mit 300 PS?
    Bitte entschuldigt den langen Beitrag, es sprudelte gerade so aus mir heraus, ich hoffe nicht ganz sinnfrei...

  2. #2
    Aktivposten octavio befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard

    Nö, ist es bestimmt nicht. Trifft (fast) genau meine Meinung. "Fast" deshalb, weil ich finde, das weniger Top- als gerade Basismotorisierungen nicht mehr getestet werden. Ansonsten hast Du vollkommen recht mit dem Vorschlag klassenübergreifender "großes/kleines Modell"-Vergleiche. Gab´s früher bedeutend häufiger.

  3. #3
    Gelegenheitsschreiber Christian22 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Christian22
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    Stimmt, die echten Basismodelle kommen häufig auch nicht zum Zug. Habe ich jetzt nicht drauf hingewiesen, weil ich da ganz egoistisch war und nur auf das verwiesen habe, was ich für interessant halte. Ich finde halt die Topmotorisierungen deutlich faszinierender als das andere Ende der Palette. Aber das muss ja nicht auf jeden zutreffen. Die E-Klasse war doch aber Basis, oder? 136 PS oder so? Kommt aber vermutlich auch selten vor, das stimmt schon.

  4. #4
    Quasselstrippe Rezax befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Rezax
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    Mich haben bei diesem Vergleichstest eigentlich nicht die Unterschiede der beiden Kombis erschreckt, sondern die beiden Fahrzeuge generell.

    Da wird für einen ausstattungsmäßig völlig nackten und fahrtechnisch sehr müden gehobenen Mittelklassekombi 37.000 bzw 47.000 € verlangt und dann ist da noch nicht mal ein Basis-Navi oder andere Banalitäten vorhanden?

    Das ist schon echt bizarr, gibt es eigentlich noch irgend einen Grund warum sich jemand so ein Fahrzeug in ähnlichen Konfigurationen antun sollte?
    Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken,
    dass er sich auf die Reise freut.

  5. #5
    Meinungsmacher captalfa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Ich sag´s ja immer wieder: Man sollte als Privatkunde keinen Neuwagen mehr kaufen!
    Ein Jahres-/Werkswagen im Neuzustand für 75% des Neupreises - dann stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis wieder!
    Das Internet ist voll davon. Keine Lieferzeiten, riesige Auswahl meist gute Ausstattung, Restgarantie - was will man mehr?

    Ich jedenfalls werde dies in Zukunft immer so machen. Ich hab die Faxen dicke...
    Navigation ist, wenn man trotzdem ankommt...

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