Hallo liebe Leute,
*edit:Zuerst einmal: Entschuldigt bitte, dass es so viel zum Lesen geworden ist. Diese Vielzahl an Fragen hat sich einfach angehäuft
ich habe nun vor, mir das erste mal, einen Gebrauchtwagen zu finanzieren.
Doch da dies noch komplettes Neuland für mich ist, bin ich bei diesen verlockenden Angeboten im Internet etwas skeptisch.
Ich habe vor mir einen VW-Passat EZ 2007 zu kaufen. Dieser kostet etwa 14 000 €, abzüglich der 3 000€ Anzahlung
wäre es ein Darlehensbetrag von 11 000€. Doch sobald ich an die Finanzierung denke kommen mir direkt einige Fragen,
von denen ich mir erhoffe, dass Ihr sie mir beantworten könnt.
Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr versuchen würdet, alle meine Fragen zu beantworten (Ich weiß. Das ist viel verlangt, aber dennoch bitte ich Euch darum)
1. Ich würde das Auto auch vollkasko versichern. Doch was passiert, wenn ich einen Unfall habe und schuld wäre? Zahlt die Versicherung dann den Schaden beider Autos? An wen zahlt die Versicherung den Schaden an "meinem", Auto? Ich hoffe Ihr versteht, was ich meine. Das Auto gehört ja nicht wirklich mir. Der Fahrzeugbrief liegt noch... Ka... Bei der Bank? Bei dem Autohändler, Hm... Wo liegt der dann eigentlich? Und wie bereits erwähnt: An wen zahlt dann die Versicherung? Was passiert mir dann im Falle eines von mir verursachten Schadens auch bei vollkasko? Habe ich dann Grund zu der Sorge, dass ich das Auto irgendwie verliere und die bis dahin gezahlten Leistungen auch?
2. Mit welchem effektiven Jahreszins kann ich derzeit rechnen? Im Internet lockt beispielsweise in so einem vergleichsportal eine "Targo-Bank" mit einem merkwürdig interessantem Angebot: 36 Monate Laufzeit mit nur 3,75% , welche aber mit einem "-" und einer weiteren Angabe von 10,99% verbunden ist. Was bedeutet dieses bis (-) ? Es heißt, dass es ein "bonitätsabhängiger Zinssatz" ist. Was genau bedeutet das jetzt für mich? Und kann folgendes wirklich stimmen:?
Nettodarlehensbetrag 11.000 €
Monatliche Rate 323,23 €
Laufzeit 36 Monate
Effektiver Jahreszins 3,75% - 12,90% **
Wenn es tatsächlich die 3,75% wären, wäre das eine super Sache. Das würde, wenn es denn wirklich so stimmen würde, meine Zweifel über den Sinn der ganzen Finanzierungs-Aktion verwehen... Wenn....
3. Am besten packe ich das noch einmal in eine extra Frage: Wo liegt dann der Fahrzeugbrief?
4. Kann ein gewerblicher Händler in einem Verkaufsinersat angeben, dass nur ab einer Zuzahlung von 400€ erst eine 12-Monatige Garantie gewährleistet wird? Der hat doch von gesetzeswegen aus schon einmal 12 Monate minimum oder nicht?
5. Mir hat einmal ein Gebrauchtwagenhändler einen davon "Im Auftrag einer Privatperson" verkauft. Dies sollte bedeuten, dass er es gar nicht gewerblich vertreibt und mir keine Garantie geben muss. Geht das etwa?
6. Meine Freundin übernimmt dann den derzeitig auf mich zugelassenen Wagen (Opel Corsa). Doch da sie so weit oben in den Prozenten ist, läuft dieser weiterhin auf mich und sie gibt mir nur das Geld dafür zurück. Demnach würde der wesentlich stärkere/großere VW dann als Zweitwagen auf mich angemeldet werden. Ist das Sinnvoll es sorum zu machen? Den teureren Wagen als zweitwagen anzumelden?
7. Eine allgemeine Frage an Euch. Ihr wisst sicherlich, wie stark der Wunsch nach einem neuen Auto sein kann und wie abstoßend der Gedanke, darauf noch weitere 3 Jahre sparen zu müssen. Ist es denn in Ordnung sowas zu machen? Ich persönlich habe derzeit ca 450-500 € pro Monat übrig, die ich sparen kann und arbeite nur 73%. Mein Arbeitgeber fragt mich ständig, ob ich nicht aufstocken will auf 100%. Demnach hätte ich noch einen Ausweg, der mir sicher ist und weitere 400€ netto/Monat einbringen würde, falls irgendwas passieren würde, was ich jetzt nicht wissen kann. Ist das eine Abschätzbare Sache? Was meint ihr?
Dies ist eher so eine Bauchgefühl-Frage...
Vielen Dank für Eure Hilfe, ihr helft mir damit wirklich sehr!
Manni
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Ergebnis 1 bis 7 von 7
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07.12.2011 23:37 #1Frischling
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Gebrauchtwagenkauf durch Finanzierung - einige Fragen eines Neuling in diesem Bereich
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08.12.2011 09:15 #2Meinungsmacher
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- 1.236
Hallo Manni
Fragen über Fragen, in der Tat.
Ich fange mal vorne an.
1. Der Wagen:
Also: Zuerst gut auswählen und vor allem etwas, was Du brauchst. Muss es ein Passat sein?
2. Vor solchen Angeboten würde ich per se die Finger lassen. Bonitätsabhängig heisst, je nach dem, welche Assets Du sonst noch hast und welche Einträge Du bei der SchuFa hast, sind die Zinsen höher oder tiefer.
Da die Zinsen aber nicht festgemacht sind, lässt das Spielraum offen, aber kaum zu deinen Gunsten.
Nimm lieber was fixes, dann weisst Du, woran Du bist.
ALTERNATIVE:
Wenn jemand in der Familie Kohle auf der hohen Kante hat, den fragen, ob er für 8% Jahreszins 14k als Kredit gewähren würde. 8% kriegt der nämlich nirgends, und Du hast gespart.
Eine klassische Win-Win-Situation durch Ausschalten des Zwischenhandels.
3. Es handelt sich um einen Kredit, einen Privatkredit, um konkret zu sein. Daher gehört das Auto dir, Papiere inklusive.
Privat- oder Konsumkredite müssten aber in Deutschland günstiger sein als 12%. Daher sich gut informieren.
Aber: solltest Du die Karre an die Wand nageln, zahlst Du auch dafür, wenn das Ding kaputt ist.
Uebrigens: Du bezahlst das Auto also cash. Daher müsste dann auch was am Preis drehbar sein.
4. Punkt 4 und 5: Ja, Gewährleistung muss der Händler per se leisten, und ja, wenn im Auftrag von Privat fällt die weg. In deinem Fall: Wenn Du was finanzieren willst, dann nur mit Garantie. Oder aber gleich Neuwagen.
6 und 7: Ich kenne mich mit den deutschen Versicherungen nicht aus. Deswegen sage ich da nix zu.
Grundsätzlich:
Es war nie günstiger, einen Neuwagen zu kaufen als heute. 14k sind viel Geld.
Warum für 14'000 einen gebrauchten kaufen, wenn man dafür Neuwagen kriegt? Dacia ist ein Bsp., der Logan MCV spielt in derselben Grössenklasse, der Werterhalt dürfte, mindestens für die Schweiz und Frankreich gesehen, über dem eines alten Passats liegen. Ja, klar, die Kiste loift keine 200, aber das wird hoffentlich kaum das Ziel sein. Zudem: Garantie gibt's dann meist auch noch. Das wirst Du bei einem VW älter als 3 Jahre nicht mehr kriegen.Warum ich das schreibe: 14k Euro sind ein ordentliches Investment. Mit einem Neuwagen mit entsprechender Garantie hast Du das geschützt. Und da du offenbar nicht auf massig Kohle sitzt, ist das einen Überlegung wert.
Link als Bsp: http://www.dacia.de/dacia_logan_mcv_preise.php
Und warum in Deutschland kaufen? Grauimporte aus Portugal sind viel günstiger (bis zu 35%).
Anderes Bsp: Für 14k Euro kriegst Du aus den Staaten schon fast einen nigelnagelneuen Passat!
In UK gibt's zur Zeit die günstigsten Neuwagen überhaupt. Ich würde abwarten und mir diese Optionen durchrechnen.
Das kann sich durchaus lohnen.
Mein Nachbar tut das gerade. Passat aus den Staaten. Er spart dabei 58,5%!!! Und kriegt die Möhre für 23t CHF neu.
Gruss
Sam
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08.12.2011 16:40 #3
Bist Du wahnsinnig, ein Auto finanzieren zu wollen ... und dann noch eine vier Jahre alte Möhre, die in kurzer Zeit keinen Pfifferling mehr wert ist ...
Also, höre zu und staune ...
Wie hoch ist Deine Bargeldreserve? Sagen wir mal 6T€.
Dann kaufst Du Dir einen gebrauchten Dacia Sandero oder einen Logan von einem Wenigfahrer für kleines Geld, sagen wir für 3.500 €. Dafür bekommst Du den Logan schon.
Der Sandero dürfte teurer sein, sagen wir 5.000 €. Vielleicht sogar mit Gebrauchtwagengarantie .. den darfst Du dann mit 1500 € finanzieren. Das garantiert, dass Du solange, bis das ganz abbezahlt ist bei einem unerwartet erforderlich werdenden Notverkauf mit dem Erlös den Kredit ablösen kannst ohne noch weiter draufzulegen.
So und nicht anders macht man das. Alles andere ist reines Glücksspiel ...!
Du willst ein grosses Auto fahren. Kein Problem. Heb Deinen Hintern aus dem Sessel und stock auf die 100 % Stelle auf. Das zusätzliche Geld sparst Du. Zusätzlich gehst Du zur Abendschule und qualifizierst Dich weiter in einem Mangelberuf, suchst Dir dann einen gut bezahlten Posten ... und in zehn bis 15 Jahren fährst du einen Firmenwagen ... von mir aus einen Passat.
Dann darfst Du den bis dahin bestens gepflegten Dacia Deiner Freundin schenken ... die hat Dich inzwischen geheiratet, weil sie gemerkt hat, dass Du nicht in Wolkenkuckucksheim lebst sondern mit beiden Beinen auf der Erde stehst. ... Frauen schätzen sowas!
Viel Erfolg
Gruß
Ulrich
P.S. Zwischendrin darfst Du Dir hin und wieder am Wochenende ein grosses Auto mieten, damit Du merkst, dass das gar nicht so attraktiv ist ...Geändert von Ulrich (08.12.2011 um 17:15 Uhr)
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08.12.2011 18:12 #4Frischling
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- 07.12.2011
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Hallo liebe Leute,
vielen Dank für Eure wirklich sehr hilfreichen und überaus ausführlichen Antworten.
So eine feine Hilfe bekommt man nicht überall.
Ich habe natürlich auch mit dem Gedanken gespielt, mir ein günstigeres Auto zu kaufen und so lange zu nutzen, bis ich mir den teuren leisten kann. Allerdings würde ich mir... und bitte nehmt mir das nicht übel... niemals einen Dacia Logan oder Sandero kaufen. Ich fahre ja bereits einen Kleinwagen, den Corsa meiner Freundin und mir persönlich macht das Autofahren seitdem ich diesen fahre keinen Spaß mehr. Und ich bin eher der Typ, der sich während der Ausbildung (40 Stunden) extra einen Nebenjob (10 Stunden) besorgt, nur um sich ein Auto zu unterhalten, was im Übrigen eine wahre Begebenheit von vor 3 Jahren ist. Was ich damit sagen will: Ich bin bereit auch Geld zu zahlen für den Luxus eines schönen Autos. Wenn ich ein anderes Auto kaufen würde, dann würde ich wieder zurück zu den alten, hübschen Mercedes Youngtimern gehen: 190E, 230E oder sowas, welche ich bereits ab 1000€ bekomme und welche laufen und laufen ohne kaputt zu gehen und bei welchen man alles selber reparieren kann, da keine Elektronik verbaut ist. Kurz formuliert: Ich verstehe mich darin, zu sparen und dennoch Autos meiner Wünsche zu fahren.
Doch wenn ich mir nun doch eh ein Auto kaufe und endlich auch mal etwas Luxus leben möchte und bereit bin, dafür mehr zu zahlen...
Wie gehe ich das am Besten an?
Zwei weitere Fragen, welche aus den vorrigen resultieren:
1. Ich habe bei einem VW-Autohaus einen festen Kredit zur Finanzierung von 4,9% bekommen. Nachdem, was ich gerade von Euch gelesen habe, scheinen diese tatsächlichen 4,9% demnach ein sehr gutes Angebot zu sein. Mitlerweile finanzieren der Großteil der Autokäufer ihre Autos. Offenbar hat sich demnach auch diese Sache zum Guten gewendet. Oder haltet Ihr dieses Angebot für gefährlich, bzw. glaubt ihr, dass dort ein Haken drinnen ist?
2. Die Idee von Euch, mir Wagen aus dem Ausland zu kaufen finde ich klasse. Daran habe ich auch schon gedacht. Doch kenne ich mich nicht damit aus, ob das so einfach geht und ob ich dann beim Überfahren der Grenze oder beim Ummelden auf mich noch zusätzlich etwas dafür zahlen muss, dass ich dieses Fahrzeug importiert habe...??? Und wie importiert man eigentlich ein Auto aus America? Oder was genau meinst du mit "Staaten"? o.O!
Vor allem einen deutschen Passat? Ist der Qualitativ dann auf dem selben Nevau?
Vielen Dank Euch,
liebe Grüße,
Manni
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08.12.2011 18:39 #5
Sam, ... hilf mir, den Lemming hier von der Klippenkante wegzuzerren ...
Was machst Du mit Deinem tollen Kredit, wenn Du Deinen Job verlierst ..., eine ernsthafte Krankheit bekommst, ein Kind zeugst und blechen musst ...
Ein grosses Auto ist ein reiner Luxusgegenstand, den man sich nur leisten sollte, wenn die Kohle dafür eh überflüssig für die Besitzstandswahrung ist ...
Wo ist der Smiley mit der Wand ... ?
Gruß
T.O.
Und wenn der Druck tatsächlich so groß ist, dann lern doch erstmal, wie man sich hochkauft, statt sich zu verschulden ... dazu musst du aber etwas von der Sache verstehen ... und Deine Fragen zeugen von rührender Ahnungslosigkeit ...
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09.12.2011 05:44 #6Meinungsmacher
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- 1.236
Hallo Manni
Wenn ich mir dein 2. Post so anlese, gebe ich Ulrich vollkommen recht: Lass das!
Ich weiss aus eigener, schmerzvoller Erfahrung wie lange man an so was tragen kann.
Es ist, wie's Ulrich schreibt: Du verpflichtest Dich auf z.B. 4 Jahre hinaus etwas zu bezahlen, was Du a) nicht mehr hast, b) nicht mehr bezahlen kannst, c) Dir schlicht kaputt gegangen ist.
Merke: Ein Kredit muss IMMER bezahlt werden.
Hast Du keinen Job mehr, Du machst einen Ausbildung, etc.: Egal!
Kommt dazu: Ein Auto soll nicht Lust auf Autofahren machen, sondern den sinnvollen Transport von Gütern und Personen von A nach B, vielleicht über C, erlauben. Punkt. Ich habe mich vor 15 Jahren von sogenannte spassigen Autos verabschiedet. Der Grund ist nicht, dass ich eine Familie bekommen hätte. Das kam viel später, nein, es bringt schlicht nix. Ich weiss ja nicht, wo Du wohnst, aber im Stau stehen ist scheisse, ob mit Passat oder Corsa. Und der Corsa ist ein gutes, braves Autolchen, das bei geeigneter Pflege eine halbe Ewigkeit halten kann, und das für kleine Kasse.
Was Du übrigens in Deiner Kalkulation vergisst: Der Unterhalt des Passats ist mit der des Opels in keiner Weise zu vergleichen. Der kostet das x-fache, wenigstens bei uns in der Schweiz.
DAS muss in die Kalkulation mit rein.
Solltest Du aber wirklich mal ein Auto haben wollen, das Spass macht, dann spar die Kohle und kauf Dir in absehbarer Zeit einen Youngtimer. Das haben wir so gemacht. Und jetzt mal ernsthaft auf meinen Fall aufgerechnet:
Wir fahren einen Fiat Multipla, der taugt für das, was er soll (Alltagsauto). Wir hätten auch lieber was mit Schiebetüren, omni-potentem Diesel, viel Luxus und edel und leise und Allrad. Ah, genau: T-Modell von VW. Kostenpunkt gebraucht 4-jährig und mit 100t km: 24'000 CHF, hätten wir finanzieren müssen.
Nun haben wir uns einen Oldtimer geholt. Jaguar XJ 4,2, Mk1, Jg. '73, für nicht mal einen Viertel des obgenannte Preises, bar bezahlt. Noch eine Hohlraumbehandlung gegönnt, gut ist. Dieses Auto fahren wir wirklich nur zum Spass. Und glaub's mir: Das tut es auch! Wird ca. 5'000km im Jahr gefahren. Damit sind die Kosten im Griff, Oldtimer-Einstufung bei Abgaben und Steuern, und vom Stile her ... einfach keine Fragen. DAS macht Spass. Da kannst Du das mit dem Passat gleich knicken. Und mit sowas kannst du auch die täglichen Fahrten mit dem Opel aushalten, denn die sind, was sie sind: Notwendiges Übel.
BTW: Youngtimer für 3'000 Euro gibt's schon, und noch nicht mal schlechte. Diese Investments haben übrigens den Vorteil, dass sie, gute Pflege vorausgesetzt, finanziell selten negativ auswirken.
Vorschlag:
Du scheinst einen Computer zu haben, daher gehe ich davon aus, dass Du ein Tabellenkalkulationsprogramm à la Excel hast.
Da machst Du eine Arbeitsmappe mit 2 Sheets.
Auf das eine schreibst Du, was Du wirklich an Mobilität brauchst. Dann stellst Du den Passat und den Corsa demgegenüber.
Übrigens: Sachen wie Aussehen sind etwas, was man bei der Mobilität nicht braucht.
Das 2. Sheet benutzt Du, um die Kosten der beiden Wagen inkl. Wartung, Versicherungen, Reifen etc., sprich einfach ALLES, einander gegenüberzustellen.
Ja, Du wirst staunen.
Wenn meine Frau mal wieder mit dem Vorschlag eines neuen Wagens kommt oder ich was sehe, was mir gefällt, mache ich genau das. Und glaube mir: DAS heilt.
Ich bin da voll auf Ulrichs Schiene. Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmid.
Ah, übrigens: Einfach mal RTL einschalten, wenn die Sendung mit dem Schuldenberater loift und mal bei der initialen Aufstellung genau hinhören und gucken, was ein Wagen in der Grösse so kostet ... ist erstaunlich.
Und zum Schluss noch dies:
Deine Aeusserungen über Autos wie Passat oder Mercedes zeugen nicht gerade von fachlicher Kompetenz.
Die sind bei weitem nicht so zuverlässig, wie es Dir die Medien gerne weissmachen möchten. Wobei anzumerken ist: Bei den obgenannten Mercedes kannst Du es noch selbst machen.
Kommt dazu: Der Dacia Logan mag ja vieles sein .... aber kein Kleinwagen und schon gar nicht technisch anfällig.
Aber zur Info: Der amerikanische Passat ist grösser und in der Basis viel besser ausgestattet als der Deutsche, hat aber kaum Assistenz-Systeme an Bord (und nun rate mal wieso, aber soviel vorne weg: Hat mit dem Preis oder der Verkäuflichkeit nix zu tun). Bei ihm wird vor allem auf bewährte Technik gesetzt, das heisst: Unter dem Blech ist er eine gefühlte halbe Generation älter. Aber er ist klar das bessere Angebot.
Gruss
SamGeändert von hansam (09.12.2011 um 05:57 Uhr)
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09.12.2011 18:58 #7Frischling
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Hey Leute,
danke erneut für eure zahlreichen Antworten.
Ihr habt völlig Recht mit allem, was ihr sagt. Wenn ich ein Fortbewegungsmittel von A nach B brauche, sind die von Euch genannten Beispiele spitze. Sicherlich ist ein Auto auch theoretisch nichts weiter als das. Für mich jedoch ist es viel mehr als das. Ich liebe das Autofahren. Nicht nur, weil ich dadurch flexibel bin, sondern weil es für mich eine Form von Luxus darstellt. Eine Form von Luxus für die ich bereit bin zu zahlen. So bereit sogar, dass ich mir extra dafür einen Nebenjob angeschafft habe. Ich erwarte von niemanden, dass er das versteht oder gar nachvollziehen kann, doch ist es etwas, das mich als Person ausmacht. Der Wunsch nach etwas Luxus, den ich auf diese Weise definiere. Doch zu diesem Luxus gehört für mich persönlich auch ein gewisser Standart. Beispielsweise die Fahrersicht auf die traumhaft schöne Motorhaube des 190er mit dem schön im Sonnenlicht glänzenden Stern und dazu das perfekt schaltende automatikgetriebe. Das hat mich geprägt. Sicherlich hat jeder von Euch seine eigenen prägenden Erfahrungen gemacht und vielleicht wird die Finanzierung eines Autos für mich ebenfalls eine prägende Erfahrung. Negativ... positiv.. Was auch immer doch jeder Mensch hat seine Laster: Ich rauche nicht, ich trinke wirklich NIE Alkohol. Nur einmal ein Gläschen Sekt zum Neujahr. Ich sammele auch keine teuren Briefmarken oder baue keine Modeleisenbahn. Aber... Aber ich möchte ein Auto fahren, das voll meinen Erwartungen von meinem persönlichen Bischen Luxus im Leben entspricht. Auch, wenn es mich eine Menge Geld kostet. Hand aufs Herz: Wie viele Menschen geben in ihrem Leben weitaus mehr für Zigaretten aus, welche auch noch ungesund sind. Ich möchte hier nichts verteufeln. Nur aufzeigen, dass die meisten Menschen irgendwo ihre persönlichen Laster haben und das dürfen sie auch, denn jeder Mensch ist ein Individuum und seine "Fehler" sind legitim.
Nun habe ich mich gerechtfertigt, was ich eigentlich nicht vor hatte.
Ich würde gerne von Euch wissen:
1. Was ist der Eurer Meinung nach beste Weg für mich dieses Auto zu finanzieren? Wie und wo erhalte ich die besten Prozente? Kennt Ihr euch damit aus?
2. Muss man nichts zahlen, wenn man ein Fahrzeug importiert? Kann ich beispielsweise einfach ein Auto aus Polen holen und dort 20% sparen, 500 KM fahren und dann meldet ich es hier an? Oder ist dort extra was zu entrichten? Oder ist die Qualität des Autos dort anders?
Liebe Grüße,
ManniGeändert von Frittenbude (10.12.2011 um 10:48 Uhr)


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