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  1. #1
    Meinungsmacher hansam befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard DIE Peinlichkeit bei Mercedes

    Was hätte ich Carl Friedrich Benz und seiner Bertha nicht alles gerne gewünscht ... aber nicht das da:
    http://www.auto-motor-und-sport.de/n...2-4130796.html

    Wann begreift die Mercedes-Konzernleitung, dass es manchmal einfach besser wäre, nichts zu bringen, als einen gepimpten Renault Kangoo.

    Wieder was zum Fremdschämen für die Mercedes-Fahrer.
    Ich neige mein Haupt in Trauer und wende mich zutiefst erschüttert ab.

    Sam

  2. #2
    Aktivposten Djeff_Costello befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard

    Wieso Fremdschämen?
    Kooperationen sind in der Automobilwirtschaft völlig normal und die Franzosen sind zweifelsohne die Besten in diesem Segment. Oder wäre es besser gewesen, einen polnischen Caddy mit Starrachse mit Stern zu versehen?

    MB ist nun mal auf dem Gebiet der Vans inkompetent, das hat doch der Vaneo deutlich gezeigt.

    Vielleicht kommt ja so das erste "deutsche" Elektroauto auf den Markt.

    Gruß
    Markus

  3. #3
    Quasselstrippe Ulrich befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Ulrich
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    Na, .. der kriegt doch bestimmt die SL-Schnauze verpasst wie schon der Sprinter ...

    .... aber was solls ... schon der Flügeltürer verfügte erst über eine Einspritzung, nachdem Gutbrod das vorgemacht hatte und der Verantwortliche von dort abgeworben war ...

    Im Ernst: Wer meint, auf jeder Hochzeit tanzen zu müssen, hat bald keine eigene Braut mehr ... die Marke Mercedes verkommt nicht nur durch das "Styling" sondern auch durch ihre zunehmende Beliebigkeit ...

    Irgendwann kommt dann die Implosion, genannt "Besinnung/Konzentration auf den Kernbereich" ... und die damit einhergehenden Entlassungswellen ...

    Nur, ... ob es dann noch potentielle Kunden geben wird, die sich auf den einstigen Kernbereich besinnen können ....

    Wir dürfen gespannt sein ...

    Gruß
    Ulrich

  4. #4
    Aktivposten PsychoDad befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Bravo, AMS, ohne jeglicher Quelle und nur anhand einer Prototypenbilder aus einem Kangoo einen Mercedes machen zu wollen ist natürlich auch eine Möglichkeit etwas Pfeffer in´s verarmte Forum zu bringen....einfach weil man sich auf die ewig nörgelige Klientel verlassen kann, die sowas natürlich dankbar in der Luft zerreist .

    Also, Jungs und Mädels: ganz ruhig bleiben und der Dinge harren, die da kommen mögen und dafür, daß bei Daimler seit 20 Jahren quasi nur Scheisse gebaut wird können sie sich ganz gut halten......wahrscheinlich nur, weil´s die senile Kundschaft noch nicht gemerkt hat .

    @Ulrich:
    Worin genau siehst Du den Daimlers "Kernbereich" ?

    @Hansam:
    vermutlich hättest Du auch dein Haupt in Scham abgewendet als Benz und Daimler anno ´26 fusionierten....
    Geändert von PsychoDad (08.12.2011 um 17:48 Uhr)

  5. #5
    Quasselstrippe Ulrich befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Ulrich
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    Kernbereich ... nun, auf keinen Fall im Bereich der "Fridolin" - Kleinwagen ... Der Vaneo war schon die Lachnummer im Bereich der MiniVans, verglichen mit dem Berlingo ... auf der A-Klasse Plattform war das nicht preisgerecht zu verwirklichen, das Ding war viel zu klein und sah aus wie ein magenkranker Maulbrüter ...

    Aber wo ist er denn, der Kernbereich ... ? Gute Frage, der Maybach gecrasht, die S-Klasse ist mit früherer Präsenz nicht zu vergleichen, das entsprechende Coupe nur mit Schneebrille anzuschauen, ... bleibt die E-Klasse, die neuerdings ohne Nebelscheinwerfer auskommen muss und einen "Junge Sterne" - Preisverfall ohnegleichen erlebt, das entsprechende Coupe/Cabriolet ist eigentlich ein C und fährt sich auch so ...

    Die C-Klasse ist eine feste Bank ... und die Sportversionen aller Modelle scheinen es im Ausland zu bringen ... neulich traf ich einen Amerikaner, dessen betagte Mutter ihm ihren neuwertigen vollausgestatteten W 210 überlassen hatte, um sich einen AMG W 212 zu kaufen ... wollen hoffen, das die Haftcreme hält ...


    Die Coupe-Welle wird es wohl auch bringen, der fehlende hochbeinige C-CLS ist ja schon in der Warteschleife ... vielleicht sollten wir mal wieder ein paar Aktien kaufen ...

    Gruß
    Ulrich

    P.S. Die einstige Stärke des "schwebenden" Fahrkomforts bei allen Baureihen kennt sowieso niemand mehr, wenns nicht auf jedem Kanaldeckel rummst und kracht, kommen die Fachjournalisten mit Hohngeschrei über die mangelnde "Sportlichkeit" ...
    Geändert von Ulrich (08.12.2011 um 19:08 Uhr)

  6. #6
    Quasselstrippe ChrisH befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von ChrisH
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    Nun ja, im Bereich "zum PKW umgewidmete Nutzfahrzeuge" hat sich Mercedes ja schon so heftige Peinlichkeiten geleistet, dass ich angesichts eines "Ren-cedes Kang-eno" vielleicht um das Ansehen der Marke Mercedes fürchte, aber sicher nicht um die reale Verarbeitungsqualität dieses Autos!

  7. #7
    Meinungsmacher hansam befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Hallo PsychoDad
    Ich nehme Deine Antworten mal als Aufhänger auf eine allgemeine Replik.
    Zitat Zitat von PsychoDad Beitrag anzeigen
    Bravo, AMS, ohne jeglicher Quelle und nur anhand einer Prototypenbilder aus einem Kangoo einen Mercedes machen zu wollen ist natürlich auch eine Möglichkeit etwas Pfeffer in´s verarmte Forum zu bringen....einfach weil man sich auf die ewig nörgelige Klientel verlassen kann, die sowas natürlich dankbar in der Luft zerreist .
    Nörgeln möchte ich das nicht nennen. Wenn sich aber Mercedes mit VW messen will, hat doch das Management bei Mercedes ein grundsätzliches Problem im Bereich Eigen-/Fremdbild. Muss Mercedes zum grössen PW-Hersteller der Welt werden? Nein!

    Zitat Zitat von PsychoDad Beitrag anzeigen
    @Ulrich:
    Worin genau siehst Du den Daimlers "Kernbereich" ?
    Ich übernehme das mal eben: Der Kernbereich von Mercedes war es mal, technisch hochqualitative Limousinen in erhabenem und sich klar vom Rest abhebenden Styling mit einem hervorragendem sanften und überaus komfortablen Fahrwerk mit relativ oder absolut potenten Motoren auszustatten und dank einer Modellpolitik, die es auch schon mal möglich machte, dass man eine Baureihe einfach 8 Jahre lang so produzierte wie sie war, ein sicherer Wert sowohl für die Kunden als auch für die Gebrauchtwagen-Käufer zu werden und sich somit ein Image beinaher Unzerstörbarkeit aufzubauen. Kleinwagen überlies man Kleinwagenbauern, Nutzfahrzeuge waren, wenn denn aus eigener Produktion, klar als solche zu erkennen und daher stimmig. Sportwagen bauten andere, die konnten das auch, ja, hie und da verstieg man sich darin, selbst einen zu bauen, um Kompetenz zu beweisen. Aber kostendeckend waren die Sportwagen-Projekte IMO nie. Sie waren nur Image-Träger. Aber ein umgebrandeter Kangoo ist KEIN Image-Träger und KEIN Innovations-Träger.

    HEUTE macht man das, was die AMS noch in den 80er Jahren den Japanern vorwarf: alle 2 bis 3 Jahre ein Facelift, immer mehr Gadgets, die anfällig sind und Rückrufe provozieren, Fahrwerke hart wie Bretter, um dem angeblichen Anspruch irgendwelcher Sportlichkeit gerecht zu werden. Man baut sich Autos, wie die V-Klasse, die in der Verarbeitung dem Mercedes-Anspruch in keiner Art und Weise gerecht werden (wer's nicht glaubt, soll doch bitte einfach eine V-Klasse über unruhiges Geläuf bewegen, und ja: Die darf dann auch neu sein) oder versucht sich mit anderen zu vergleichen, die gar keinen Anspruch auf Vergleichbarkeit haben.
    Bsp: Baut Rolls-Royce Kleinwagen oder Familienkarren? NEIN, sie konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft, perfektionieren dies und daraus resultieren Meilensteine komfortablen Fahrens zu zwar sehr noblen, aber absolut kostendeckenden Preisen und einer Identität, die seinesgleichen sucht.
    Fiat zeigt mit Alfa und Lancia klar auf, wohin es geht, wenn man sich in Beliebigkeit versucht. Renault auf der anderen Seite hat es aufgegeben, in's Top-Segment aufzusteigen, weil es mit der Marke NICHT GEHT. Daher kaufte man sich lieber Nissan und benutzt deren Marke Infinity, um dieses Segment abzugrasen.

    Zitat Zitat von PsychoDad Beitrag anzeigen
    @Hansam:
    vermutlich hättest Du auch dein Haupt in Scham abgewendet als Benz und Daimler anno ´26 fusionierten....
    Moment: Renault und Mercedes fusionieren?
    Dazu verkennst Du die damalige Situation. Die damalige Fusion musste sein, sonst hätte keiner von beiden überlebt.

    Gruss

    Sam

  8. #8
    Meinungsmacher barcode befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von barcode
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    Zitat Zitat von hansam Beitrag anzeigen
    Hallo PsychoDad
    Ich nehme Deine Antworten mal als Aufhänger auf eine allgemeine Replik.

    Nörgeln möchte ich das nicht nennen. Wenn sich aber Mercedes mit VW messen will, hat doch das Management bei Mercedes ein grundsätzliches Problem im Bereich Eigen-/Fremdbild. Muss Mercedes zum grössen PW-Hersteller der Welt werden? Nein!


    Ich übernehme das mal eben: Der Kernbereich von Mercedes war es mal, technisch hochqualitative Limousinen in erhabenem und sich klar vom Rest abhebenden Styling mit einem hervorragendem sanften und überaus komfortablen Fahrwerk mit relativ oder absolut potenten Motoren auszustatten und dank einer Modellpolitik, die es auch schon mal möglich machte, dass man eine Baureihe einfach 8 Jahre lang so produzierte wie sie war, ein sicherer Wert sowohl für die Kunden als auch für die Gebrauchtwagen-Käufer zu werden und sich somit ein Image beinaher Unzerstörbarkeit aufzubauen. Kleinwagen überlies man Kleinwagenbauern, Nutzfahrzeuge waren, wenn denn aus eigener Produktion, klar als solche zu erkennen und daher stimmig. Sportwagen bauten andere, die konnten das auch, ja, hie und da verstieg man sich darin, selbst einen zu bauen, um Kompetenz zu beweisen. Aber kostendeckend waren die Sportwagen-Projekte IMO nie. Sie waren nur Image-Träger. Aber ein umgebrandeter Kangoo ist KEIN Image-Träger und KEIN Innovations-Träger.

    HEUTE macht man das, was die AMS noch in den 80er Jahren den Japanern vorwarf: alle 2 bis 3 Jahre ein Facelift, immer mehr Gadgets, die anfällig sind und Rückrufe provozieren, Fahrwerke hart wie Bretter, um dem angeblichen Anspruch irgendwelcher Sportlichkeit gerecht zu werden. Man baut sich Autos, wie die V-Klasse, die in der Verarbeitung dem Mercedes-Anspruch in keiner Art und Weise gerecht werden (wer's nicht glaubt, soll doch bitte einfach eine V-Klasse über unruhiges Geläuf bewegen, und ja: Die darf dann auch neu sein) oder versucht sich mit anderen zu vergleichen, die gar keinen Anspruch auf Vergleichbarkeit haben.
    Bsp: Baut Rolls-Royce Kleinwagen oder Familienkarren? NEIN, sie konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft, perfektionieren dies und daraus resultieren Meilensteine komfortablen Fahrens zu zwar sehr noblen, aber absolut kostendeckenden Preisen und einer Identität, die seinesgleichen sucht.
    Fiat zeigt mit Alfa und Lancia klar auf, wohin es geht, wenn man sich in Beliebigkeit versucht. Renault auf der anderen Seite hat es aufgegeben, in's Top-Segment aufzusteigen, weil es mit der Marke NICHT GEHT. Daher kaufte man sich lieber Nissan und benutzt deren Marke Infinity, um dieses Segment abzugrasen.


    Moment: Renault und Mercedes fusionieren?
    Dazu verkennst Du die damalige Situation. Die damalige Fusion musste sein, sonst hätte keiner von beiden überlebt.

    Gruss

    Sam
    Hier muss ich dir dramatisch widersprechen, hansam.

    Nein, Rolls-Royce baut keine Familienautos. Genausowenig wie Bugatti, Lamborghini, Ferrari, Porsche und Aston Martin. Oder doch? Mit Ausnahme der ersten beiden haben aber alle einen Wagen im Angebot, der durchaus als Familienauto genutzt werden könnte. Wenn auch nicht für uns Normalverdiener. Also schon mal ein sehr schlechtes Argument. Hat nicht speziell Mercedes durch Autos wie den Panamera, Cayenne, Rapide, aber auch den "umgebadgeten" IQ Konkurrenz bekommen von diesen Nischenherstellern? Warum genau sollte sich also Mercedes nur auf seine Kernkompetenz konzentrieren und anderen Herstellern den Nicht-Limousinene-Markt überlassen? Das kann sich keiner mehr leisten heutzutage. Keiner. Wie du sieht, nicht mal mehr die Nischenhersteller. Warum also sollte Mercedes so dämlich sein? BMW hat bis vor wenigen Jarhen ganze 3 Autos im Angebot gehabt. 3er, 5er, 7er. Und heute? Die Modelle zu zählen ist mir zu anstrengend. Und weisst du was? Der Erfolg gibt ihnen absolut und uneingeschränkt recht.

    Deine Kritik an den zu harten Mercedes-Fahrwerken greift auch leider viel zu kurz. Erstens sind die normalen Mercedesse noch komfortabel genug, weil immer noch komfortabler als zB ein vergleichbarer BMW, das normale Fahrwerk in der E-Klasse ist für die schlechten Strassen in D zumindest vollkommen ausreichend. Du machst einen gravienden Fehler, wenn du vermutest, dass Mercedes-Fahrer heute noch ein sänftenartiges Fahrwerk haben wollen. Der Kundenkreis hat sich weit weg bewegt von dem damaligen, und damit auch die Ansprüche. Klar, komfortabel sollte es noch sein, aber ein Auto, dass sich heute in einer zügig gefahrenen Kurve wie eine Schiffschaukel auf die Seite legt will heute kein Mensch mehr haben, vor allem, wenn einen die Konkurrenz dann außen überholt! Als Rennfahrer weisst du: das ist die Höchststrafe, und ein jedem Vergleichstest eine Katastrophe! Selbst die Franzosen haben das mittlerweile erkannt. Ich kenne niemanden, den das stört, im Gegenteil. Auf deutschen Straßen wird auch schnell gefahren, und so ein Labberfahrwerk ist für sowas einfach nicht geeignet. Vor 40 Jahren war 200 eine magisch Grenze, die dir heute jeder 2. Kleinwagen knackt. Da muss sich zwangsläufig die Fahrwerks-Situation dran anpassen. Wenn du dazu noch das Gewicht moderner Fahrzeuge einbeziehst ist es eine Notwendigkeit, straffere Fahrwerke zu verbauen. Dass du damit nicht über sehr schlechte Straßen knallen kannst wie eine besenkte Sau ist wohl auch klar, und dein Test mit 1er M-Coupé und RS3 hat dir das wohl auch deutlich gezeigt, nicht wahr? Die Kombination aus "überaus potentem Motor" und "sanftem und überaus komfortablen Fahrwerk" ist aus fahrdynamischer Sicht eine ganz schlechte Kombination. Und damit ein Sicherheitsaspekt. Nickbewegungen beim Bremsen, wie sie Autos früher hatten, haben die Hersteller aus gutem Grund in den Orkus der Vergangenheit verbannt. Bin gerade erst einen Audi 80 B4 gefahren und dachte die Hinterachse hängt in der Luft, als ich das erste Mal auf die Bremse getreten bin.

    Mein Auto hat ein sehr hartes Fahrwerk, Sportfahrwerk plus nennt sich das ganze. Und ich muss dir ganz ehrlich sagen, was anderes kommt für mich nicht mehr in Frage. Schlicht und ergreifend deshalb, weil es nichts besseres gibt um dir Rückmeldung zu geben. Ein Fahrwerk, was mir alles wegfiltert, führt in erster Linie dazu, dass man die Gegebenheiten schnell falsch einschätzt und es übertreibt.

    Kleiner Tipp noch: http://www.auto-motor-und-sport.de/n...n-4143741.html

    Warum sollte man dieses Segment vernachlässigen????
    Geändert von barcode (09.12.2011 um 09:04 Uhr)
    size matters

  9. #9
    Aktivposten rausb befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard

    Wenn ich mich in meinen Berlingo setzte, finde ich immer, warum gibt’s so ein Auto nicht auch in schön. Jedenfalls von innen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der Einzige bin, der für seine alltäglichen familiären Belange ein Auto sucht, das diesen Nutzwert bietet und innen nicht allzu arg nach LKW aussieht.

    Gut, bei den neuen Generationen der Berlingos, Kangoos und Doplos hat sich schon einiges getan, aber so richtig schick gibt’s noch nicht.

    Warum sollte Mercedes warten bis jemand anderes diese Marktlücke ausfüllt?

    Schade, dass sich für Mercedes (und auch Opel) keine eigene Entwicklung in diesem Segment zu rentieren scheint.

    Gruß
    RausB

  10. #10
    Quasselstrippe Ulrich befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Ulrich
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    Tja, ... schöne Diskussion ...

    Ich teile Sams Kernbereichsdefinition ... wenn alle alles machen, reicht es hinterher für keinen mehr.

    MBs bestes Angebot ans gemeine Volk war der W 201 190 E 1.8. Heute noch oft in erster Hand und durch Spezialhändler werden gute Exmplare zu Mondpreisen angeboten ...

    Die E Klasse schlägt den aktuellen 5er locker bei Komfort und Raum, aber auch in der Technik. Hab mir neulich so ein Ding mal angeschaut, für mich völlig inakzeptabel vom Sitz- und Raumgefühl her ... Audi kann das schon besser.

    Also warum hängt MB hintendran ... sehen wir mal von den Flottenangeboten, die die Gebrauchtwagenpreise drücken, ab ...

    Das Styling ist altbacken. Alle Konkurrenten haben die Keilform konsequent über Bord geworfen, der E ist die letzte "Banane" ... Der Sitzkomfort ist ... nun ja, eingeschränkt. Merkwürdig flache, vor allem dünne Sitzkissen lassen Schlimmes befürchten. Durch die Blue Efficiency-Ausstattung, an welcher offensichtlich keiner der Wagen mehr vorbeikommt, sind die "Energiespar"-Reifen knallhart aufgepumpt. Es rumpelt fortwährend auf schlechter Wegstrecke, und derzeit haben wir fast nur schlechte Wegstrecken ... Wer die über 300 Seiten der Betriebsanleitung aufmerksam liest, findet irgendwo versteckt den hinweis, dass bei Geschwindigkeiten unter 210 km/h der Druck um 0.3 bar abgesenkt werden kann.

    Das habe ich jetzt endlich auch entdeckt ... und fahre ein ganz anderes Auto. Jetzt noch ein komfortables, hochwertig aufgepolstertes Sitzkissen und eine entsprechende Lehne ... dann gäbe es wieder einen "Mercedes" klassischer Prägung ...

    So etwas sollte zumindest als Ausstattungsalternative angeboten werden ... statt dessen kann ich zwischen mehreren "Sport"-Fahrwerken und lausig gestylten Felgen wählen ...

    Das Einstiegsalter der MB Fahrer mag sich durch die Flottenpolitik etwas von den üblichen 47 Jahren zurückgezogen haben ... sobald die Youngster können, steigen sie aber auf schwarze Audi Kombis um ...

    Es wäre also angeraten, die "ältere" Kundschaft etwas mehr zu umsorgen, anstatt nur dem Jugendwahn nachzulaufen. Ein Blick auf die altersbedingten Vermögensverhältnisse und den "Lebensbaum"-Altersdurchscnitt der kommenden Jahre zeigt das deutlich ...

    In anderen Ländern sieht das natürlich anders auch. "Junge" Nationen erfordern "junge" Produkte. Im Zuge der Globalisierung kann man sich enge Nischen nicht mehr erlauben. Die Diversifizierung muss also in der richtigen Art und Weise vorgenommen werden. Daran mangelt es derzeit noch und deswegen sind solche Auswege wie ein Mercedes Kangoo auf dem Plan ... das wird aber nicht reichen, das Chrysler-Abenteuer hat das bewiesen ..

    Die Erstarkung der "Kernkompetenz" scheint da immer noch die beste Basis zu bieten. Merke: auch die Chinesen werden älter und schreien bereits jetzt nach "Schlechtwegefahrwerken" und weicheren Sitzen. Das sollte zu denken geben ...

    Rennautos für Brutaldynamiker, die gern auf 19Zöllern im Stau stehen oder sich durch Frostaufbrüche kämpfen, sind (offensichtlich) ungleich leichter zu bewerkstelligen ...

    Gruß
    Ulrich
    Geändert von Ulrich (09.12.2011 um 17:14 Uhr)

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