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  1. #1
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    Standard Heft 7 : War das alles?

    Jetzt bin ich doch ein wenig sehr enttäuscht.
    In Heft 7 gibt es nur 5 Artikel zum revolutionär neuen Audi A3.
    Ok, sicherlich wird über Sensationen wie farbige Nähte oder versetzte Cupholder berichtet - aber mir fehlen doch sehr viele und tiefer gehende Informationen über den A3.

    Konnte die Durchsichtigkeit der Scheiben auf dem Niveau des Vorgängers gehalten werden?
    Haben die Fussmatten nun eine andere Form oder sind gar leichter als die des Vorgängers ?
    Um wieviel Millimeter konnte die Ladekante des Kofferraums in Richtung des Himmels gesteigert werden?
    Welches innovative Designkonzept verbirgt sich hinter der tieferen Anbringung des A3-Logos ?

    Schade, aber vielleicht kann man diese und weitere Aspekte ausführlich in den nächsten Ausgaben abarbeiten.
    Das interessiert den Leser sicher mehr als unnütze Basis-Infos zu anderen Autos.

    Gruß
    Markus

    PS: Für mich isr der neue A3 leider nichts: Für mich sind die motorischen und vor allem die Design-Änderungen gegenüber dem Vorgänger zu krass ausgefallen. Alleine das geänderte Design der Nebelscheinwerfer läutet sicher eine neue Ära des Automobildesigns ein.
    Ich bin für revolutionäres Design, aber was zu viel ist, ist zu viel!

  2. #2
    Gelegenheitsschreiber
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    Standard

    In der Tat eine eher enttäuschende AMS-Ausgabe, viele oberflächliche Berichte über Autos, die noch keiner fahren durfte. Ein Lichtblick immerhin: Den Test des Fiat Panda hat Jörn Thomas sehr gut geschrieben. Mehr Substanz und weniger Neuheiteneuphorie, das ist mein Wunsch an die AMS.

  3. #3
    Manetto
    Gast

    Standard

    Ich kann den Vorkommentatoren nur beipflichten!

    Wenn ich den Artikel über den Elektronikschnickschnack des A3 lese wird mir übel:

    "Entwicklungszyklen wie in der Unterhaltungselektronic" - weiß der Mann noch was er da absondert?


    Der Designer des "neuen" - wer kann die Fahrzeuge noch auseinander halten - A3 sagt:

    "In der C-Säule steckt viel Herzblut drin, so ein Element ist nicht einfach zu gestalten"

    Mein Gott hat der Mann, dessen Name nicht lohnt sich zu merken, ein schweres Schicksal.
    Personen, die einen solchen Mist von sich geben kann man doch nicht so lange Artikel widmen, wenn der Platz im Magazin doch so begrenzt ist.

    Aber wir wissen, wer jetzt welche Uhr trägt, nach 24 (!!!) Seiten.


    AMS - bitte "back to the roots!"

    Es handelt sich doch bei Eurem Blatt nicht um ein Lifestylemagazin - oder ?!?
    Geändert von Manetto (10.03.2012 um 17:32 Uhr)

  4. #4
    Aktivposten
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    Standard

    Ich habe einen guten Tipp! Interessiert euch doch nur für die Modelle der Volkswagengruppe! Findet doch heraus welche Ingenieurleistung zu so unterschiedliche Beplankungen der jeweils gleichen Bodengruppe zu image-betonten und differenzierten Preisen notwendig ist, denn wenn dann auch noch alle Module gleich sind, wie wollt ihr euch dann noch Meinungen bilden können! Also, seid froh, dass es ams in den Artikel so ausführlich klarlegt!

    LG - gefra

  5. #5
    Manetto
    Gast

    Standard

    Dazu passt hervorragend der Fahrbericht vom neuen Porsche Boxster, verfasst von meinem "Spezie" Dani Heyne.

    Hr.Heyne hat augenscheinlich wieder einmal erhebliche Probleme mit technischen Daten, Zahlen und Formeln!

    In den Daten wird das Gewicht/Masse des Fahrzeugs mit 1310 kg (Boxster) und 1320 kg (Boxster S) angegeben.

    Die Angaben sind falsch, weil es die DIN-Werte sind und nicht, wie sonst auch immer richtigerweise von der AMS angegeben die EU-Werte.
    Die richtigen Werte sind 1385 + 1395 kg ohne(!) PDK!
    Mit dem PDK sind es jeweils 35 kg mehr, sodass der Boxster S auf satte 1425 kg kommt.
    Das ist nicht mehr sonderlich leicht!

    Was soll ich nun wieder von einer solchen Schludrigkeit halten?

    Sollten da die Fahrzeuge leichter dargestellt werden als sie in Wirklichkeit sind?

    Der Boxster ist nämlich überhaupt nicht leichter geworden!

    Um Missverständnissen vorzubeugen, der Boxster/S ist ein hervorragender Sportwagen, aber von dem suggerierten Leichtbau doch ein gutes Stück entfernt.

    AMS, AMS Ihr müsst was tun, damit das Image nicht abdriftet!

  6. #6
    portago
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Manetto Beitrag anzeigen
    Es handelt sich doch bei Eurem Blatt nicht um ein Lifestylemagazin - oder ?!?
    Doch!! Um was handelt es sich denn sonst? Und waren Autozeitschriften nicht zu allen Zeiten gewisser Maßen auch Lifestyle-Magazine?

  7. #7
    Manetto
    Gast

    Idee Lernfähig!

    Lieber portago,
    ich bin ja trotz meines schon etwas fortgeschrittenen Alters lernfähig und korrigiere mich dahingehend:

    "Wollt Ihr (AMS) nur noch als Lifestylemagazin dastehen, oder sollte der technische Anteil nicht wieder die Überhand bekommen, so wie es einstmals der Fall gewesen war?"

    Ich habe in Anlehnung zu meinen Ausführungen zum Thread "Golf gegen 1er BMW...."- hier der Beitrag #24 - nur noch zusagen:

    Wo waren die Bemerkungen von AMS zu Kennfeldthermostaten und der daraus folgenden Auslegung von Wasserthermometern, die konstant 90° C anzeigen im Bereich zwischen 70° + 105° und damit zur Farce wurden?
    BMW - als extremer Vorreiter von Kennfeldthermostaten - hat die Wasserthermometer übrigens folgerichtig ganz gestrichen und verwendet nur noch Ölthermometer bei den Armaturen.

    Wo waren die Anmerkungen von AMS zum Irrsinn mit den wasserdünnen Longlifeölen der VW-Gruppe, die dazu führten, dass die Öl- Wasserwärmetauscher dick wie ein Koffer wurden, um die Öltemperaturen für diese blödsinnige Ökoplörre einigermaßen erträglich zu gestalten?

    Trotzdenm gingen die Turbo/Kompressormotoren hoch, wegen der hohen thermischen Belastung und der Tatsache, dass der Normalfahrer mit solchen kapriziösen Maschinchen überfordert ist!
    Nicht ein Wort zu den unsinnigen Leichtlaufreifen, die bei Nässe kriminelles Fahrverhalten generieren, was durch ESP nicht besser wird, weil das letzte Glied in der Kette der Kraftschluss zwischen Reifen und Fahrbahnoberfläche ist?

    Zu all diesen und vielen anderen technischen Fragen hätte ich gern einmal etwas gehört.
    Denn, wenn dem Normalfahrer so etwas widerfährt, wird's richtig teuer und/oder gefährlich!

    Mehr Technik, weniger Industriehörigkeit, mehr kritische Distanz zu fehlgeleiteten selbstverliebten Designern, dann kann ich auch mit dem Lifestyleanteil leben - ich muss ihn ja nicht lesen!
    Geändert von Manetto (11.03.2012 um 12:20 Uhr)

  8. #8
    Ulrich
    Gast

    Standard

    Na, ... langsam dämmerts dann ja ... nicht der Leser scheint das wichtigste Glied im Wertschöpfungsprozess, schon gar nicht der informationshungrige, sondern die Werbekunden ... Leser werden sicherlich in Form von Zahlen benötigt, um die Werbepreise zu unterlegen ... und für diese gibts tolle bunte Bilder ... das muss nicht nur reichen ... das reicht auch offensichtlich ...

    Was soll dann das Gejammere nach Technik Informationen? Oder objektiver Schadenberichterstattung und Schwachstellenanalyse - womöglich noch mit Herstellerinterviews, in welchen diese sich rechtfertigen müssen für Entwicklungsfehler und mangelnde Produktqualität ... das stört doch nur das System, und das will auch heute keiner mehr lesen ... wenn überhaupt noch einer der" Werbe-Kernzielgruppe" lesen kann oder will ...

    Das Grufti Gezeter hier interessiert wohl keinen der "Verantwortlichen" ...

    Gruß
    Ulrich

  9. #9
    Manetto
    Gast

    Standard

    "Das Grufti Gezeter hier interessiert wohl keinen der "Verantwortlichen" ..."

    Finde ich zwar ein bisschen uncharmant, trifft aber nichts destotrotz den Kern der Sache.
    Ich sehe das "leider" genauso wie Du es hier beschreibst.

    Die AMS muss nur Sorge tragen, dass das eines Tages nicht zum Rohrkrepierer wird, nämlich dann, wenn sich das Interesse der wankelmütigen Leserschaft auf andere "Lifestylemagazine" kapriziert.
    Dann sinken die Leserzahlen und damit auch die Inserentenpreise.

    Damit schließt sich der Kreis, jedoch wird es dann zu spät sein!

    Trotzdem einen schönen Sonntag

  10. #10
    Ulrich
    Gast

    Standard

    Nur keine Sorge um das Fortbestehen des Magazins. Das Ding liegt doch voll im Mainstream; kurztextige Information, pseudoprofessionell, viele Bilder, Lifestyle-Berichte und Werbung ... nimm einfach die Zigarettenwerbung der Sechziger als Vorbild, dann passts ... und ich finde das sehr unterhaltsam und warte auf das Ersetzen der -wenigen- Texte durch smilies.

    ams bleibt ein Spiegel der automobilen Gesellschaft ... und als solcher interessant ... Informationen holen wir uns inzwischen über die Modellforen, da gehts dann zur Sache, weil dort direkt Betroffene freimütig berichten können ... fragt sich, wie lange noch ...!

    Always be on the bright side of life!

    Gruß
    Ulrich

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