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  1. #1

    Standard Peilstab weg ...

    Das muss man sich mal geben ...

    https://www.motor-talk.de/forum/oelm...-t6056691.html

    ... die Wagen haben keinen Ölmessstab mehr und die Elektronik liefert falsche Werte, die zur Überfüllung einladen ... worauf die Katalysatoren Probleme bekommen dürften ... .

    Man fasst es nicht ... aber über "autonom fahrende" Autos schwadronieren ... .

    Mein Beileid
    audiatur
    Keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft für praktische Vernunft. H. Schmidt

  2. #2

    Standard

    Leider, lieber "audiatur",

    hatte sich Mercedes bereits in der mittleren Vergangenheit unrühmlich dadurch hervorgetan, dass man die Ölpeilstäbe wegließ!

    Ich kenne da eine "schöne" Geschichte einer E-Klasse, die so etwa 2009 zur Inspektion in der hiesigen Werksniederlassung gewesen war.
    Der Besitzer kam vom Hof genau 6 km weit, dann ging die Maschine fest.
    Der Grund war gewesen, dass überhaupt kein Öl in den Motor eingefüllt worden war, der Mechaniker hatte schon 'mal den Kontrollbogen ausgefüllt und war dann zur MIttagspause gegangen, danach hatte er vergessen einzufüllen und auf dem Werkstattbogen war die Füllung ja auch korrekt als vollzogen angegeben.
    Der Meister, der die Abnahme vornahm, kannte die Probleme mit der Ölstandsanzeige, die oftmals erst nach ein paar Kilometern korrekt anzeigte, so wunderte er sich auch nicht über die ausbleibende positive Anzeige und mangels eines Peilstabes unterblieb die allereinfachste Kontrolle und so nahm das Unglück seinen Lauf.
    Wobei ich 6 km ohne jegliches Motoröl für anerkennenswert halte und die Notlaufeigenschaften dieser Mercedes-Maschine rekordverdächtig sind.
    Das Ganze hat die Mercedes-Niederlassung insgesamt einen erklecklichen fünfstelligen Betrag gekostet - das Fahrzeug war noch sehr neu gewesen - und jede Menge Häme eingebracht.


    Man schaue sich nur einmal die teilweise überaus komplexen Prozedere in den Betriebsanleitungen an, wie man "richtig" die Anzeige zu bedienen hat, leider auch bei Porsche, was u.a. mit der Semi-Trockensumpfschmierung zutun hat.

    Tatsache ist natürlich, dass die Technik oftmals an den Ölanzeigen scheitert, aber man trotzdem mit dem Brustton der Überzeugung vom "autonomen Fahren" schwadroniert, obwohl alle Systeme, die für diesen Vorgang unabdingbar zuverlässig funktionieren müss(t)en, es eben immer noch nicht tun.

    Da bin ich aber froh, dass die Q(V) zwar eine Ölstandsanzeige, aber auch einen konventionellen Peilstab verbaut hat.

    Ein solcher Peilstab nutzt aber nur dann etwas, wenn man den Vorgaben gewisser AMS-Redakteure nicht Folge leistet, die da dereinst allen Ernstes angaben, dass man beim Ölwechesl nur bis zur Mitte zwischen der Minimum- und Maximummarkierung einfüllen solle.

    Eine Fahrergeneration, deren (fach)journalistische Vertreter einen solchen Mist ablassen, sind wohl auch damit zufrieden, wenn die Anzeige irgendwie funktioniert.

    Dass ich in meinem gesamtem Autofahrerleben von weit über einer Million Kilometer mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen, auch spez. sehr hoch belasteten Motoren, noch nie einen mechanischen Motorschaden erlebt habe, trotz oftmals engagierter Fahrweise, liegt neben der Tatsache des stest sorgfältigen Warmfahrens der Motoren ganz sicher u.a. auch daran, dass ich stets den Ölstand kontrolliert und an der oberen Marke gehalten habe.

    Das Problem ist außerdem, dass es ganz unterschiedliche Anzeigen gibt, die "besseren", so sie denn zuverlässig funktionieren, sind diejenigen, die per Balken den evtl. abnehmenden Ölspiegel in 1/4-ltr.-Schritten anzeigen, es gibt aber auch einfachere, die bis zum Erreichen der unteren Marke "ok" anzeigen, was sie eigentlich völlig untauglich macht.

    Was bleibt ist jedoch, die Systeme sind äußerst unzuverlässig und meine Sicherheit möchte ich solchen insuffizienten Systemen nicht anvertrauen.

    Selbst pilotierter Gruß

    Manetto
    --------Ablenkung kann Ableben bedeuten - auch Tippen tötet - ebenso die "Virtual Reality!--------

  3. #3

    Standard

    Ws mich dabei anwidert, ist der Umstand, dass einerseits mit großspuriger Attitüde die neue Zukunft des autonomen Fahrens gepriesen wird und andererseits rudimentärste Funktionen nicht gewährleistet sind.

    Kein Wunder, dass der designierte Nachfolger eines dieser "Manager" das Handtuch geworfen hat, wohl um das damit angerichtete Chaos dereinst nicht erklären und mittels des Backens kleinster Brötchen bereinigen zu müssen. Da wäre ich gegebenenfalls auch abgehauen ... .

    Soweit die Füsse tragen ... Gruß
    audiatur

    Nur die Richtlinienkompetenzinhaberin scheint noch ahnungslos ... .
    Keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft für praktische Vernunft. H. Schmidt

  4. #4

    Standard

    Autonomes Fahren ( auf dem ADAC-hänger) womöglich?
    Oder autonomes zu-fuss-gehen?
    Oder autonom-im-netz-fahren? [ einige hier haben es ja schon logisch gedacht: wenn Internet wozu Masse_Mensch noch von A nach B heben wenn eig. schwachsinnig?]
    Ich habs mit meinen 1,3 millionen Km in Europa ( die Meilen in Amerika/ Nord-süd/ weiß ich net..wobei der 6,2er im Camaro das Öl am wenigsten verjausnet hat, warum wohl?)
    auch noch nie geschafft, das eine Karre eingeht. Aber bei einem Leihwagen ( Audi / Mopedmotor) sofort Anleitung gelesen, stutzig zur nächsten Tanke, Öl gekauft, und ( nach 12
    Plastikverrenkungen // das Befüllen von oder Nachfüllen von Motoröl ist nur noch beim Maserati GT 4,3er 2009er ein " KUnstwerk der Verbergung"-aber man findet es sogar dort//
    oh wunder-- und der Mopedmotor hat noch eine Peile..der Stab, wenn du rechnest +- 35% Restmenge, der Bordcomputer mit seinem 1987er-Menü, ein highlight des Findens redet
    von 90%...aber Serviceintervall in 3000 km! = Würde ich nun von hier bis Kassel heizen, is die Karre nach 235 km tot, wobei heizen is bei der Tranny ja net.. aber auch hier, beölt
    und siehe da, wir kommen an.
    Net mal der selige Alfa GTV 2,5 er ..und der hat, eh schon weniger wie der Colombo ( dort 2liter per 1000 km, heißt nach 300 km weil Tank alle-und wir schenken nach) pro 2500 km 1-1,4 liter vom besten Öl gejausnet.
    Ganz geil war der steinalte Volvo-schlepper mit seinem 45 liter ÖLgrab.. ( kannst nur so bez)-- das peilen, war da eher eine Faustgeburt bei einer Kuh, und der hätte auch finische Flachtannenharz genommen, und ist auch nie kaputt gelaufen. Mein R4, dieser unverwüstliche Drecksack, der ist noch durch den hohen Atlas gekrochen ( heute würde ich dort eher
    einen Leopard A6 A8 ..naja.. dann aber 500 liter Öl!! ) und überlebte meine Studienzeit, und hat oder hätte in Tyrol so manchen X6 schwulen-Zuhälter-wagen blamiert!
    Der hat kein Öl gebraucht, er hat es gefressen.. war des ein Zweitakter???
    Und vor allem wenn schön Schnee lag. Der Range Rover V8 vom Schwie-vater ( ein echter Schotte)-- ein Ölbrenner ( die erste V8-version, verry britisch Layland..)( oder old usa)
    ist auch nie eingegangen, die Karre ist auf der Seidenstraße gewesen ( heute, lieber nicht..) egal.

    Sind Mercedes-fahrer oft diese " verlorenen" Menschen, die autonomes Betreuen dringend benötigen? [ 780-890 Grad im V-8 im AMG-GT?? ] = Alaskamodell oder Grill-meister?
    ) Jäger-M net) oder ist es dIE WERBUNG?

    Wennman denkt welch genialen Autos der C-klasse BUtterkasten waren, trottelsicher der 2liter. Den 1978er E-klasse mustes anzünden das er kaput wurde, mein E-500 1994
    der super-massive- fiat-taxxi-zermalmer, hat noch 20 Jahre gehalten, bis ein Depp den in eine Mauer gehauen hat ( der Depp war recht zerbroche, das Auto nur mittel verbeult)
    dann ging der ollle V8 auch noch an, und KEIN ÖL wurde verloren, null.

    Sie haben halt heut kein Geld mehr die Schwobe, hat das Marketing alles verbraucht! :

    ÖL KOST AM WENIGSTEN

  5. #5

    Standard

    Warum muss ich jetzt gerade an Wischwasser und Reifendruck denken

    Nur dass der Ölstand ja nun von immenser Wichtigkeit ist: Da kann man mutmaßliche Fehlalarme nicht einfach ignorieren.

    Grüße
    ChrisH
    "Straight roads are for fast cars, turns are for fast drivers."
    Colin McRae

  6. #6

    Standard

    Bei Mercedes wird übrigens seit geraumer Zeit - Anweisung für die Inspektion - mit einem eigens angefertigten Millimeterstab - nur in der Werstatt verfügbar - der Ölstand kontrolliert!
    Offensichtlich hat es wohl öfters slclhe "Missgeschicke", wie von mir beschrieben, gegeben!
    Die Ölstandskontrolle bei Mercedes geht "ganz einfach":
    - Motor auf Betriebstemperatur warmfahren - ansonsten verweigert die Elektronik die Messung;
    - Motor ein paar Minuten abstellen - ansonsten misst diese auch nicht;
    - Zündung einschalten;
    - per Multifunktionstastatur (auch am Lenkrad) das "Menü" durchblättern und durch fast jeden Menüpunkt mit
    den Pfeiltasten in die Untermenüeinträge navigieren;
    - bis zum "Motorölstand" im Untermeü "Service";
    - danach ein paar Sekunden warten, dann wird angezeigt ob der Stand in Ordnung ist und/oder wieviel Öl man nachfüllen muss.

    Ganz einfach und der durchschnittliche Autofahrer und/oder die Elektronik werden dabei auch niemals einen Fehler machen!

    Beim Boxster ist das ähnlcih komplex, trotz des Vorhandenseins eines Ölmesssatbes.
    Der Motor muss warm sein, dann aber 15 min stillstehen, damit das Öl zurücklaufen, hier zurückgepumpt kann (Stichwort: Pseudotrockensumpfschmierung), danach zeigt es digital und am Messstab den Ölstand korrekt an, vorausgesetzt man hat das Prozedere korrekt eingehalten.
    Oder man lässt den Motor betriebwarm weiterlaufen und erhält dann bei Leerlaufdrehzahl den Ölstand, da die Pumpen stetig in den Trockensumpfbehälter zurückpumpen und die Elektronik die Sollmenge dort mit der Referenzausdehnung misst.

    Zuweilen glaube ich, dass der Mensch die Komplexität liebt und die Zuverlässigkeit und Eindeutigkeit hasst!

    Nicht hassende Grüße

    Manetto
    --------Ablenkung kann Ableben bedeuten - auch Tippen tötet - ebenso die "Virtual Reality!--------

  7. #7

    Standard

    Als ich nur die Überschrift gelesen hatte, habe ich schon befürchtet, dem werten audiatur wären seine schicken Peilstäbe an seiner W140-Anwaltskarosse (von der ich bis dato allerdings noch nie gehört habe) abhanden gekommen:

    S-Klasse-W-140-fotoshowBig-b3555114-234966.jpg

    Gruß

    C111

  8. #8

    Frage

    Auch der Verlust dieser Peilstäbe könnte in einer veritablen Katastrophe enden.
    Denn beim Modell W 140 handelt es sich ja um die - auch optische - Dickschiffentgleisung von Mercedes, für die sie auch seinerzeit heftig kritisiert worden sind.
    Dagegen sahen Vorgänger und Nachfolger geradewegs wie zierliche und vor allem elegantere Coupé-Varianten aus!
    Vermutlich war selbst den Testingenieuren das Einparken dieses "Panzers" zu heikel, sodass sie zu dieser Krücke, pardon "Stab", greifen mussten!

    Ob das vor allem ein Anwaltsvehikel gewesen ist, entzieht sich meiner Kenntnis, möglich wäre es hingegen schon, also unter der Voraussetzung natürlich nur, dass die Kanzlei gut lief und man womöglich ein Notariat, also die Lizenz zum Gelddrucken, hatte!


    Monetäre Grüße

    Manetto
    --------Ablenkung kann Ableben bedeuten - auch Tippen tötet - ebenso die "Virtual Reality!--------

  9. #9

    Standard

    Lieber Manetto,

    als ich vorhin nach dem Bild des Peilstabes suchte, fiel mir auf, dass der W 140 durchaus als Anwalts Liebling bezeichnet wurde. Viel Erfahrung mit diesem Modell habe ich nicht, aber das Fahrgefühl hatte schon etwas Sänftenartiges. Dafür durfte man bei voller Besetzung aufgrund der zu gering bemessen Zuladung ja auch kaum Gepäck mitnehmen.

    Im nächsten Leben werde ich auf jeden Fall Notar, denn Deine Beschreibung dieses Berufsstandes ist überaus zutreffend. Man muss sich auch nicht um seine Kunden kümmern, da diese zwangsweise von selbst nach freien Terminen fragen...

    Gruß

    C111

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