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Gary Paffett

Gary Paffett Foto: Wolfgang Wilhelm

Gary Paffett konnte trotz großer Hoffnungen auf einen Einstieg in die Formel 1 den Absprung aus der DTM bislang nicht schaffen. Nach dem Meistertitel von 2005 ist es zuletzt etwas ruhiger um den sympathischen Londoner geworden.

Gary Paffett stieg nach zahlreichen Junioren-Kart-Titeln 1997 als 16-Jähriger in die britische Formel Vauxhall Junior ein, die er direkt zweimal in Folge für sich entscheiden konnte. Im Dezember 1999 wurde der Brite mit dem prestigeträchtigen "McLaren Autosport BRDC Young Driver of the Year Award" ausgezeichnet worden, die mit einer Testfahrt im McLaren Mercedes ein Jahr später verbunden war.

Seitdem hat Gary das Team immer wieder bei der Testarbeit und beim Formel-1-Simulationsprogramm unterstützt. 2002 feierte der Mercedes-Junior mit dem Gewinn der deutschen Formel 3-Meisterschaft den ersten großen Titel, der zum Sprungbrett in die DTM werden sollte.

Paffett seit 2003 bei Mercedes in der DTM

Seit 2003 führt Gary Paffett für Mercedes-Benz in der höchsten deutschen Tourenwagenklasse. Bereits in seiner ersten Saison für das Team Rosberg ließ der Engländer immer wieder sein Talent aufblitzen und sammelte vier Punkte in der Meisterschaft. Das brachte ihm im Folgejahr einen Platz im HWA-Werksteam ein. Mit verbessertem Material schaffte der Brite beim Saisonauftakt 2004 in Hockenheim direkt den ersten DTM-Sieg, dem im Laufe der Saison noch drei weitere folgen sollten. Am Ende musste er sich nur Mattias Ekström geschlagen geben.

2005 klappte es dann aber schließlich doch noch mit dem Titel in der DTM. Mit fünf Saisonsiegen hatte der Vater von zwei Söhnen dieses Mal die Nase vor seinem schwedischen Widersacher. Nach 30 Rennen in der DTM war 2006 allerdings erst einmal Schluss. Paffett zog es in die Formel 1 und erhoffte sich den Einstieg über den Testfahrer-Job bei McLaren-Mercedes.

Paffett kehrt 2007 in die DTM zurück

Doch leider wurde in der Königsklasse kein Cockpit für den Briten frei und Paffett kehrte 2007 nach einem Jahr Pause wieder zurück in die DTM. Da bei seinem Entschluss zum Comeback bereits alle vier Werkscockpits besetzt waren, musste Paffet mit einem Vorjahresmodell des Teams Persson Vorlieb nehmen. Mit 20,5 Punkten wurde er hinter Markenkollege Paul di Resta immerhin zweitbester Pilot in der Vorjahreswagen-Wertung.

Sein schottischer Mercedes-Kollege war es auch, der ihm nach dem Häkkinen-Rücktritt vor der Saison 2008 das einzig freie Werksauto vor der Nase wegschnappte. Mit nur vier Punkteplätzen konnte Paffett zwar die Vorjahreswertung für sich entscheiden, echte Highlights blieben für den ehemaligen Champion allerdings aus.

Paffett zwei Mal in Folge Vizemeister

Nach dem Abschied von Bernd Schneider saß der Brite 2009 aber wieder in einem konkurrenzfähigen Auto und zeigte, dass man ihn noch lange nicht abschreiben darf. Der Familienvater kämpfte bis zum Ende der Saison um die Meisterschaft und belegte schließlich den zweiten Rang. Auch 2010 musste sich Gary Paffett wieder mit dem "Vize-Titel" zufrieden geben. Nach Timo Scheider trennte ihn nun Markenkollege Paul di Resta von der zweiten Meisterschaft.

2011 war er hinter Bruno Spengler und Jamie Green wieder sogar nur drittbester Mercedes-Pilot. Dazu kamen noch drei Audi-Piloten und so wurde Paffett am Ende nur Siebter in der Meisterschaft. Nach den zwei Vizemeister-Jahren erwischte der Engländer eine wahre Seuchen-Saison, in der er nicht ein einziges Mal aufs Podium kam. Trotzdem wurde Paffett im Winter als erster Pilot von Mercedes für die Saison 2012 verpflichtet.

Mit dem neuen DTM C-Klasse Coupé gab Paffett vom Start der Saison richtig Gas. Mit zwei Siegen und vier Podiumsplätzen starte das DTM-Jahr optimal. Paffett baute sich eine große Führung auf. Doch zu Saisonmitte schmolz der Vorsprung des Engländers durch Technikpech und unfaire Attacken der Konkurrenz immer weiter. Vor allem Ex-Teamkollege Spengler kam immer näher.

Am Ende kämpfte Paffett mit stumpfen Waffen. Sein Mercedes hatte einfach nicht den Speed der BMW-Konkurrenz. Mit vier Punkten Rückstand musste er sich in einem spannenden Saisonfinale geschlagen geben. Auch 2013 litt der Brite unter schlechtem Material. Am Ende sprang nur ein Saisonsieg am Lausitzring heraus. In der Fahrerwertung blieb nur Rang 6 - geschlagen wurde Paffett dabei allerdings auch von Stallgefährte Christian Vietoris.

Konnte Paffett seinen Rang als Mercedes-Speerspitze und Titel-Herausforderer 2014 wieder zurückgewinnen? Nun, um es nicht ganz so dramatisch zu machen: Nein, er versagte auf ganzer Linie. Nur zwei Punkteplatzierung (Rang 8 und Rang 10), ein Ausfall und schwache Rennpace machten dem ehemals so erfolgreichen Mercedes-Piloten einen Strich durch das geplante Comeback. Rang 22. Was passiert nun 2015?

(Stand: 04/2015)

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