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Giedo van der Garde

Giedo van der Garde ist ein holländischer Formel 1-Pilot, der seit der Saison 2013 für Caterham an den Start geht. Wir stellen Ihnen den Neueinsteiger im Porträt etwas genauer vor und zeigen einige Bilder aus seiner Karriere.

Giedo van der Garde begann seine Rennkarriere wie so viele Talente im Kart. Im Alter von 13 Jahren wurde er erstmals niederländischer Meister seiner Klasse. Beim Aufstieg in die Super A Profiliga wurde er 2001 auf Anhieb bester Rookie. 2002 sicherte er sich sogar den Weltmeister-Titel und wurde mit den Größen der Formel 1 bei der jährlichen FIA-Gala geehrt.

Der Weg in die Königsklasse war offenbar vorgezeichnet. Doch Van der Garde musste sich noch ein wenig in Geduld üben. Nach ersten Auftritten in der Formel Renault wollte der Niederländer 2004 in der Formel 3 Euroserie richtig durchstarten. Mit nur zwei Podiumsplätzen und Rang neun in der Fahrerwertung blieb der erhoffte Durchbruch aus.

Auch 2005 und 2006 lief es mit einem weiteren neunten und einem sechsten Platz in der Endabrechnung nicht viel besser. Fahrerkollegen wie Lewis Hamilton, Sebastian Vettel oder Paul di Resta zogen links und rechts vorbei und nahmen einen direkteren Weg in die Königsklasse.

Van der Garde wird Meister in der Formel Renault

Van der Garde musste 2007 noch eine Warteschleife in der Formel Renault 3.5 drehen. Nach dem sechsten Platz in seinem Rookie-Jahr gelang in der zweiten Saison 2008 mit dem Meistertitel endlich wieder ein Highlight. Schon damals hatte der Youngster Verbindungen zur Formel 1 geknüpft. Er war seit 2006 teil des McLaren Nachwuchsprogramms.

2007 saß Van der Garde dann erstmals in einem Formel 1-Auto. Der holländische Rennstall Spyker überließ ihm für einen Test das Cockpit. Eigentlich sollte der Pilot auch beim Saisonauftakt in Australien im Freien Training fahren, doch Van der Garde konnte die nötige Superlizenz nicht schnell genug auftreiben.

Erste Formel 1-Kontakte mit Spyker und Super Aguri

Schon damals war der Nachwuchsmann mit einem üppig ausgestatteten Sponsoren-Paket unterwegs. Deshalb hätte auch Super Aguri den Holländer gerne als Testfahrer verpflichtet. Angeblich hatte man schon einen gültigen Vertrag mit dem schnellen Talent. Doch schließlich musste man ihn der Konkurrenz überlassen.

Während seiner Meistersaison in der Formel Renault testete Van der Garde auch für das Spyker-Nachfolgeteam Force India. Es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann er endlich als Stammpilot in der Formel 1 auftaucht. Die GP2 schien dafür das ideale Sprungbrett zu sein. Doch in der zweiten Liga des Motorsports ließ der Durchbruch wieder auf sich warten.

Formel 1-Einstieg bei Caterham

2009 und 2010 beendete er die GP2-Meisterschaft auf Rang sieben. 2011 wurde Van der Garde Fünfter, 2012 Sechster - eigentlich zu wenig für den Aufstieg zu den großen Jungs. Doch obwohl andere schneller waren, riss der Kontakt zu Formel 1 nie ab. 2011 durfte er für Virgin testen. 2012 wurde er als Ersatz- und Testfahrer bei Caterham verpflichtet.

Dank seiner Sponsoren, die angeblich eine zweistellige Millionensumme zum Teambudget beisteuerten, bekam Van der Garde 2013 endlich das ersehnte Stammcockpit. Zusammen mit dem Franzosen Charles Pic bildet der Holländer das neue Fahrerduo. 2013 muss Van der Garde versuchen, so schnell wie möglich das Image des Paydrivers abzulegen.

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