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GP Australien

Formel 1 Strecke  Australien Foto: ams

Kaum ein Rennen in Formel 1-Kalender ist mit so hohen Erwartungen verbunden wie der Grand Prix von Australien in Melbourne. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass in Down Under seit einigen Jahren der Saisonauftakt stattfindet.

Der im Uhrzeigersinn zu durchfahrende Kurs im Albert Park wurde 1996 eröffnet und führt zum größten Teil über öffentliche Straßen. Für die Fahrer bedeutet das in der Regel viel Schmutz und ein niedriges Grip-Niveau.

Auf der 5,303 Kilometer langen Stop-and-Go-Strecke, die rund um einen künstlichen See führt, werden die Bremsen extrem gefordert. Die zumeist hohen Jahreszeiten im australischen Sommer verschärfen das Problem zumeist noch.

Obwohl die Boliden auf sehr viel Abtrieb getrimmt sind, kommen die Piloten gleich an vier Stellen über 275 km/h. Der Vollgasanteil fällt mit knapp 70% sehr hoch aus. Den schnellsten Punkt der Strecke bildet dabei die Zielgerade, bei der auch die 300 km/h-Grenze geknackt wird.

Am Ende der Zielgerade wartet die Jones Schikane. Hier bietet sich im Rennen die beste Möglichkeit zum Überholen. Nach dem Start wird die Rechts-Links-Kombination allerdings auch zum Nadelöhr: Nur wenn alle Beteiligten mitspielen passen zwei Fahrzeuge durch die erste Kurve. Oftmals muss allerdings die Wiese als Notausgang herhalten.

Der langsamste Punkt der Strecke erwartet die Piloten kurz vor Ende der Runde. In den beiden Kurven Senna und Prost bremsen die Boliden auf 80 km/h runter. Hier schleichen sich leicht Fehler ein, wenn man neben die Ideallinie auf den Dreck kommt. Viel gewinnen kann man hier nicht, aber viel verlieren.

Ob der Australien GP auch in Zukunft in Melbourne stattfindet war lange Zeit fraglich. Bernie Ecclestone äußerte mehrmals den Wunsch eines Nachtrennens in Down Under, um die Startzeit etwas freundlicher für die europäischen Zuschauer zu gestalten. Nach langen Verhandlungen verlegten die Organisatoren die Startzeit schließlich auf 17 Uhr nach hinten. Zwar konnte das Rennen erst einmal gerettet werden, allerdings gehen die Veranstalter jedes Jahr mit einem großen Minus aus dem Wochenende.

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