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GP Bahrain (Formel 1)

Formel 1- Rennstrecke Bahrain

Seit 2004 wird in der Nähe der Stadt Sakhir der GP Bahrain ausgetragen. Die anspruchsvolle Kurs und die klimatischen Verhältnisse verlangen von den Piloten außerordentliche Konzentration.

Mitten in die Wüste gebaut hat die 5,411 Kilometer lange Strecke einen natürlichen Feind: den Sand. Der heiße Wind weht zumeist stark über die flache Landschaft und trägt viel Staub auf und neben die Ideallinie. Für die Teams ist es immer wieder eine Herausforderung, die Grip-Verhältnisse für das Rennen vorauszuahnen. Bei den Tests am Freitag, wenn die Strecke noch „grün“ ist, sind oft ganz andere Abstimmungen gefragt als am Sonntag.

Dabei hält die vom deutschen Streckenarchitekt Herrmann Tilke entworfene Piste einige Tücken für Teams und Piloten parat. Auf der langen Geraden mit Top-Speeds von über 300 km/h ist wenig Abtrieb gefragt, der enge mittlere Streckenabschnitt verlangt dagegen nach viel Flügel. In Turn 7, der langsamsten Stelle der Runde, werden im zweiten Gang nur noch 63 km/h erreicht.

Der neue Asphalt bietet einen guten Grip, neben der Ideallinie beginnt es allerdings sofort rutschig zu werden. Das ist auch der Grund, warum Überholversuche auf der für Manöver eigentlich prädestinierten Strecke Seltenheitswert haben. Die besten Möglichkeiten zum Passieren bieten sich am Ende der langen Geraden sowie vor der spitzen Kurve 3.

Dank der vielen asphaltierten Auslaufflächen haben Verbremser und misslungene Manöver keine großen Auswirkungen. Nur der viele Sand, der sich nach einem Ausflug in die heißen Gummis brennt, fährt sich erst nach einigen Runden aus den Reifen. Der Vollgas-Anteil liegt mit 63% leicht über dem Durchschnitt. Wegen der vielen engen Ecken müssen die Teams mit einem hohen Bremsen-Verschleiß rechnen. Die heißen Wüstentemperaturen verstärken das Problem noch.