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GP Brasilien (Formel 1)

Formel 1 Strecke Brasilien Foto: ams

Die hügelige Strecke am Stadtrand von Sao Paulo ist seit 1990 regelmäßiger Austragungsort des brasilianischen Grand Prix. Auf der 4,3 Kilometer langen Berg und Talbahn fand 2007 und 2008 das WM-Finale statt.

Der Name Interlagos (portugiesisch: zwischen den Seen) deutet darauf hin, dass die Strecke beim Bau in den 30er Jahren in der Umgebung zweier Gewässer angelegt wurde. Heute merken die Piloten die Auswirkungen des ehemaligen Sumpfgebiets vor allem in Form von zahlreichen Bodenwellen.

Über die Jahre haben die Stadtherren von Sao Paulo immer wieder mit Neu-Asphaltierungen versucht, die Piste zu ebnen - mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Vor allem auf der langen Start-Ziel-Gerade, die in einem weiten Bogen bergauf führt, schlagen die Boliden oft mit der Bodenplatte auf der Piste auf.

Direkt im Anschluss folgt mit dem „Senna S“ eine der Schlüsselstellen. Vor allem am Start wird es hier meist eng. Wie ein Korkenzieher windet sich die Links-Rechts-Links-Kombination abwärts in Richtung Gegengerade. Hier werden zum zweiten Mal auf der Runde 290 km/h erreicht, bevor die Piloten über die schwierige Rechtskurve „Ferradura“ ins enge Infield einbiegen. Hier warten mit „Pinheirinho“ und „Cotovelo“ gleich zwei Zweite-Gang-Kehren, in denen die Piloten auf unter 100 km/h abbremsen müssen.

Von der Abstimmung her machen die Bodenwellen, die langen Geraden und die engen Kurven die Arbeit der Ingenieure sehr schwierig. Aerodynamische Effizienz ist ebenso wichtig wie ein starker Motor, der die Boliden die lange Gerade hochbeschleunigt. Vom Abtriebslevel und von Bremsenverschleiß ist Interlagos eher durchschnittlich.