Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

GP China

Formel 1- Rennstrecke China

Nicht kleckern sondern klotzen lautete 2003 die Devise, als der deutsche Streckarchitekt Hermann Tilke damit beauftragt wurde, in Shanghai eine neue Rennstrecke aus dem Boden zu stampfen.

Das 450 Mio. Dollar Prestigeprojekt wurde wie geplant ein Bauwerk der Superlative. Seit 2004 gastiert die Formel 1 jährlich auf dem ehemaligen Sumpfgebiet am Rande der chinesischen Hafen-Metropole.

Der von Kritikern als Retortenstrecke verschriene Kurs bietet für Teams und Medienschaffende ideale Voraussetzungen zum Arbeiten. Die breite Streck lässt an jeder Stelle ausreichend Platz für Überholmanöver, große Auslaufzonen sorgen für höchste Sicherheitsstandards. Auch in der breiten Boxengasse finden Autos und Teamleitung genügend Raum.

Der Strecke ist verführerisch breit, bietet aber viel Raum für Fehler. Die enge Boxeneinfahrt erlangte 2007 Berühmtheit, als Lewis Hamilton mit abgefahrenen Reifen in ein Kiesbett rutschte.

Mit zwei langen Geraden mit rund 300 km/h und vielen enge Kurven müssen die Renningenieure einen guten Kompromiss für die Abstimmung finden. Vor allem in den ersten Schneckenkurven nach Start und Ziel kann man viel Zeit verlieren.

Die beste Gelegenheit zum Überholen bietet sich am Ende der längsten Geraden. Hier wird aus rund 310 km/h auf 65 km/h verzögert. Vom siebten Gang geht es in eine spitze Erste-Gang Haarnadel, in der zwei Autos locker Platz haben. Wer in der engen Rechts-Kehre auf der Außenbahn ist, hat in der folgenden Linkskurve auf Start-Ziel die bessere Linie um vorne zu bleiben. Wegen des langsamen ersten Streckenteils sind die Boliden mit viel Abtrieb unterwegs. Grip-Niveau und Bremsen-Verschleiß sind dagegen durchschnittlich.

F1-Tagebuch GP China 2016 Der Beginn meiner Tournee
Qualifying-Rückschritt Altes Quali-System hilft Mercedes
Power Ranking GP China 2016 Red Bull ärgert Ferrari
Zu viel Action in Shanghai? "Das ist ein Luxusproblem"
Technik GP China 2016 Toro Rosso mit schiefem Heck
Ferrari Crash-Analyse Rosberg löst Ferrari-Kollision aus
Formel Schmidt GP China Wer war Schuld am Startcrash?
Danis Bilderkiste GP China Pingpong mit Bing Bing
Radio Fahrerlager GP China Neue Details zum Alonso-Crash
Taktik-Check GP China Doppelte Absicherung gegen Ferrari