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GP Türkei

Großer Preis der Türkei (Formel 1) Rennstrecken Grafik Istanbul Foto: ams

Mit seinen anspruchsvollen Kurvenkombinationen hat sich der Kurs am Bosporus schnell im F1-Kalender etabliert. Besonderheit: Als eine von nur drei Strecken wird in der Türkei gegen den Uhrzeigersinn gefahren.

Wie in Brasilien und in Singapur sorgt die ungewöhnliche Fahrtrichtung dafür, dass es mehr Links- als Rechtskurven gibt. Die Fahrer merken das in einer ungewöhnlichen Belastung für die Hals- und Nackenmuskulatur. Ein Kehre sticht allerdings in Istanbul heraus: Turn 8 - eine lang gezogene sehr schnelle Kurve mit mehreren Scheitelpunkten - ist eine der spannendsten Passagen der ganzen Saison.

Mit 250 km/h und möglichst ohne große Bremsaktionen geht es im Idealfall durch die Mutpassage. Wichtig für eine fehlerfreie und schnelle Runde ist eine gute Balance des Autos. Dank großzügig bemessenen asphaltierten Auslaufzonen hat zum Glück nicht jeder Verbremser einen Ausfall zur Folge.

Die schnellste Passage auf der vom deutschen Streckenarchitekt entworfenen Runde ist ausnahmsweise nicht die Start-Ziel-Gerade. Die langgezogene Kurve zehn bildet mit 315 km/h den Spitzenwert. Auf der bis zu 21 Meter breiten Strecke bietet sich überall ausreichend Platz für Zweikämpfe. Prägnante Höhenunterschiede erhöhen den Schwierigkeitsgrad für die Piloten.

Vom Setup her ist ein relativ weiches Auto verlangt, da die Curbs in den engen Passagen in die Ideallinie einbezogen werden müssen. Vom Grip-Niveau, Abtriebslevel und Bremsenverschleiß ist die 60 Kilometer außerhalb von Istanbul gelegene Circuit eher Durchschnitt. Nur der Vollgas-Anteil ist mit 63% relativ hoch.

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