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Jamie Green

Jamie Green Foto: Wolfgang Wilhelm

Jamie Green standen als Formel 3-Meister des Jahres 2004 alle Türen offen. Der ganz große Durchbruch in der DTM wollte danach allerdings nicht so recht glücken. Auch der Wechsel von Mercedes zu Audi in der Saison 2013 trug noch keine Früchte.

Jamie Green stiegt bereits mit zehn Jahren erstmals in eine Kart. Über zahlreiche Titel in den Junior-Klassen sicherte sich der in Leicester geborene Engländer schon früh die Unterstützung von Mercedes. Als 19-Jähriger startete Green 2001 in der britischen Formel Renault seine professionelle Rennkarriere, wo er im zweiten Anlauf Vizemeister wurde.

2003 ging es in der britischen Formel 3 Meisterschaft weiter, wo der Engländer seine erste Saison wieder als Zweiter abschloss. Nach diesen Erfolgen wurde Jamie Green offiziell in den Junior-Kader von Mercedes aufgenommen und durfte 2004 in der Formel 3 Euroserie an den Start gehen In einer beeindruckenden Saison mit sieben Siegen sicherte er sich deutlich den Titel. Dabei ließ Green auch bekannte Namen wie Lewis Hamilton, Nico Rosberg oder Robert Kubica hinter sich.

Jamie Green steigt 2005 in die DTM ein

Als Mercedes-Junior folgte als logischer Schritt der Einstieg in die DTM. Beim Team Persson wurde dem Briten zunächst eine Jahreswagen-C-Klasse zur Verfügung gestellt. Mit Platz sechs gleich im ersten Rennen in Hockenheim startete die Tourenwagen-Karriere vielversprechend. Am Ende der Saison fügte Green seiner positiven Bilanz noch zwei Podiumsplätze und den sechsten Rang in der Endabrechnung hinzu.

Als Belohnung für den gelungenen Einstieg erhielt der Mercedes-Youngster in der Saison 2006 ein Werkscockpit bei HWA. Doch trotz deutlich verbessertem Material konnte Green die hohen Erwartungen mit drei Podiumsplätzen und einem fünften Platz in der Meisterschaft nicht ganz erfüllen.

Erster DTM-Sieg 2007 in Barcelona

Ende zum Ende der Saison 2007 platze bei Green endlich der Knoten. Im 30. DTM-Rennen gab es in Barcelona den ersten Sieg, dem er drei Wochen später in Hockenheim direkt Sieg Nummer zwei folgen ließ. Dadurch eroberte Green noch Rang vier in der Fahrerwertung und ging mit berechtigten Meisterschaftshoffnungen in das Jahr 2008. Doch nach den Erfolgen stagnierte die Entwicklung etwas. Mit zwei Siegen und Rang vier wiederholte er das Vorjahresergebnis, musste sich als zweitbester Mercedes-Pilot allerdings seinem jungen Teamkollegen Paul di Resta deutlich geschlagen geben.

2009 durfte Green nur noch im Jahreswagen Platz nehmen, was ihn allerdings nicht davon abhielt, zu gewinnen. Am Norisring sicherte er sich den Sieg. Auch 2010 konnte er immer wieder mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen. Am Norisring gelang ihm erneut ein Erfolg.

Rückkehr ins Mercedes-Werksteam

Nach dem Abschied von Meister Paul di Resta rückte Green 2011 wieder ins erste Glied bei Mercedes. Nach einem zweiten Platz am Norisring gab es beim Finale in Hockenheim am Ende wieder einen Saisonsieg. Damit war Green immerhin zweitbester Mercedes-Pilot hinter Bruno Spengler.

2012 ging der Brite erneut für das HWA-Werksteam an den Start. Mit einem nagelneuen C-Klasse DTM-Coupé lief es von Anfang an vielversprechend. Bei allen zehn Läufen fuhr Green in die Punkte, zwei Mal ging es aufs Podium, bei seinem Lieblingsrennen am Norisring stand der Brite sogar ganz oben. Gegen Teamkollege Paffett hatte er keine Chance. Zur Saisonmitte zog auch noch BMW-Speerspitze Spengler vorbei, der sich schließlich auch den Titel sicherte.

Nach der Saison 2012 verkündete Green überraschend seinen Abschied von Mercedes. Nach langen Jahren mit den Stuttgartern war es Zeit für einen Tapetenwechsel.

In der Saison 2014 fuhr er auf den zehnten Gesamtrang. Im Finalrennen in Hockenheim landete er auf dem Podium; das gelang ihm in der vergangenen Saison noch ein weiteres Mal: Auf dem Norisring in Nürnberg wurde er Zweiter. Am Saisonende standen insgesamt 43 Punkte auf seinem Konto.

(Stand 04/2015)

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