Jean Todt ist der Präsident des Automobilverbands FIA. Zuvor war der Franzose jahrelang Formel 1-Teamchef bei Ferrari und ist selbst ein ehemaliger Rennfahrer.
Seine motorsportlichen Wurzeln hat Jean Todt im Rallyesport. Als Beifahrer war der kleine Franzose jedoch erfolgreicher als hinter dem Steuer. Nach seinem Rückzug aus dem aktiven Rallyesport war Jean Todt für die Sportaktivitäten bei Peugeot zuständig. Er rief das Talbot Sport Team ins Leben und gewann unter anderem zwei Fahrertitel, zwei Konstrukteurstitel und vier Siege bei der Rallye Dakar.
Danach wechselte er in die Formel 1 und wurde 1993 Teamchef des damals erfolglosen Ferrari-Teams. Doch Jean Todt gelang es, Michael Schumacher, Ross Brawn und Aerodynamiker Rory Byrne ins Team zu holen und so wieder Erfolge einzufahren.
2008 gab Jean Todt sein Amt als Teamchef an den Italiener Stefano Domenicali ab. Seit Oktober 2009 ist er Nachfolger von Max Mosley als FIA-Präsident.
7. April 2011 – FIA-Chef Jean Todt will sich künftig neben der Formel 1 auch stärker um die Verkehrssicherheit in der Welt kümmern. Das kündigte der Franzose im Interview mit auto motor und sport an.
18. Oktober 2010 – Weltverbandschef Jean Todt hat für die nahe Zukunft ein Formel-1-Rennen in Afrika ausgeschlossen. Zuletzt hatte Formel 1-Chef Bernie Ecclestone Südafrika als Austragungsort eines Grand Prix-Rennens ins Gespräch gebracht.
8. Oktober 2010 – Der neue Formel 1-Motor für die Saison 2013 wird die Hersteller viel Geld kosten. Unter den Motorenlieferanten hatte sich deshalb eine Fraktion für die Beibehaltung des V8 gebildet. Doch FIA-Präsident Jean Todt favorisiert den 1,6 Liter Vierzylinder-Turbo.
4. August 2010 – Gerüchte, Anekdoten, Boxengeflüster - alles was abseits der Strecke von Budapest passiert ist, lesen Sie in unserer regelmäßigen Rubrik "Radio Fahrerlager". Die Themen der Ungarn-Ausgabe: Stallregie, Pokale, fliegende Räder, fliegende Federn und (nicht fliegende) Torten.
7. Juni 2010 – FIA-Präsident Jean Todt spricht im Exklusivgespräch mit auto motor und sport über sein neues Amt, seinen alternativen Führungsstil, seine Art Probleme zu lösen und den Grund, warum die Formel 1 den Hybridantrieb braucht. Lesen Sie das Interview hier in voller Länge.
2. Juni 2010 – Der neue FIA-Chef Jean Todt hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass schon in der nächsten Formel 1-Saison wieder mit dem Energierückgewinnungs-System KERS gefahren wird. Todt ist optimistisch, die Teams noch zu diesem Schritt überreden zu können.