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Joey Hand

Joey Hand ist ein US-amerikanischer Rennfahrer, der für BMW in der DTM an den Start geht. Wir stellen Ihnen den Werkspiloten der Bayern genauer vor.

Vor seinem Einstieg in die DTM 2012 mit BMW war der Name Joey Hand den meisten deutschen Rennfans noch kein Begriff. Das soll sich in Zukunft ändern. Als Sportwagenspezials will der Werksfahrer auch in der höchsten deutschen Tourenwagenliga kräftig mitmischen - und das im fortgeschrittenen Rennfahreralter von über 30 Jahren.

Motorsport ist im Hause Hand eine echte Familientradition. Schon sein Vater machte in Stock-Car-Rennen von sich reden und feierte große Erfolge. Sohn Joey startete seine Karriere im Kartsport und fuhr die in Nordamerika populären Sprint Cars. 1998 folgte der Schritt in den Formelsport. Nach einem Lehrjahr gewann er in seiner zweiten Saison die Formel Mazda.

Die Freude über den Titelgewinn währte jedoch nicht lange. Am Ende der Saison brach er sich bei einem Kartunfall den Ellenbogen. Das hinderte Hand aber nicht daran, nur wenige Monate später als Gewinner aus dem Förderprogramms Team USA Scholarship hervorzugehen.

Hand früh mit BMW unterwegs

2004 fand Hand schließlich seine Liebe zum GT-Sport. Bereits in der Premieren-Saison in der Grand-Am Series gingen ein Sieg und sechs Podiumsplatzierungen auf Hands Konto. In der Saison darauf sammelte er vier weitere Siege, ehe er mit Bill Auberlen in der American Le Mans Series in einem BMW M3 an den Start ging und die Saison als Sechster beendete.

Nach einem Abstecher zu Panoz kehrte Hand im Jahr 2009 schließlich wieder zu BMW zurück. Gemeinsam mit Auberlen errang er für das BMW Team RLL den ersten Sieg in der GT-Klasse, eine Poleposition und die schnellste Rennrunde in Mid-Ohio.

Das Jahr 2011 schloss er nicht nur mit dem ALMS-Fahrertitel ab, sondern zählt auch den Gewinn der 24 Stunden von Daytona auf einem BMW Riley und Platz eins in der GT-Klasse beim 12-Stunden-Rennen von Sebring zu seinen Erfolgen.

Erstes DTM-Jahr enttäuschend

Mit dem Einstieg in die DTM wagte sich Hand auf eine neues Terrain. Neben Martin Tomczyk pilotierte der Mann aus Sacramento einen BMW M3 DTM des RMG-Teams - als erster US-amerikanischer Stammpilot überhaupt. Doch der Start in das Tourenwagen-Abenteuer gelang nicht optimal. Nur zwei Mal landete Hand in den Punkten. Gegen RMG-Teamkollege Martin Tomczyk hatte er keine Chance. Am Ende nur Platz 20 in der Fahrerwertung.

Nach dem Wechsel ins BMW-Team RBM ging es 2013 leicht nach oben, der ganz große Durchbruch blieb allerdings erneut aus. Während sein neuer Teamkollege Augusto Farfus mit 3 Siegen Vizemeister wurde, konnte Hand nicht einmal einen Podiumsplatz feiern. Am Ende Rang 12. Im dritten Jahr muss mehr kommen. Wieder bildet der US-Boy zusammen mit Farfus das RBM-Tandem.

(Stand: 04/2014)