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Jolyon Palmer

Jolyon Palmer - Renault - Porträt - Formel 1 - 2016 Foto: xpb

Jolyon Palmer ist ein britischer Formel 1-Pilot, der seit der Saison 2016 für das Renault F1 Team an den Start geht. Wir stellen Ihnen den Engländer mit dem bekannten Namen genauer vor.

Jolyon Palmer wurde das Rennsportgen quasi schon in die Wiege gelegt. Der 1991 im südenglischen Horsham geborene Brite ist der Sohn von Jonathan Palmer, der zwischen 1983 und 1989 insgesamt 83 Formel 1-Rennen für Williams, RAM, Zakspeed und Tyrrell absolvierte und dabei immerhin 14 WM-Punkte sammelte.

Praktischerweise hatte sich Palmer Senior nach seiner aktiven Karriere dazu entschieden, eigene Rennserien zu starten. Und so verdiente sich der Junior die ersten Sporen nach der Kart-Ausbildung 2007 und 2008 in der familieneigenen Formula Palmer Audi Meisterschaft. Damit war der Grundstein gelegt.

Jolyon Palmer wird GP2-Meister 2014

Über die Formel 2 ging es 2011 dann direkt in die GP2. Mit den Teams Arden, iSport und Carlin fand Jolyon Palmer in den ersten 3 Saisons in der zweiten Formel-Liga allerdings noch kein Glück und sportlichen Erfolg. Erst 2014 im vierten GP2-Jahr kam der Durchbruch. Mit 4 Siegen und 276 Punkten wurde Palmer vor Stoffel Vandoorne, Felipe Nasr und Mitch Evans Meister.

Parallel zu seinen erfolgreichen Auftritten in der GP2 sammelte Palmer erste Erfahrung als Formel 1-Testfahrer. Die erste Station in der Königsklasse hieß Force India. Beim Abu Dhabi-Test nach der Saison 2014 feierte der talentierte Brite sein Debüt in einem Grand Prix-Renner.

Grand Prix-Debüt 2016 mit Renault F1

2015 sollten noch einige Formel 1-Auftritte dazu kommen. Zunächst musste sich Palmer allerdings noch mit der Rolle als Testfahrer bei Lotus zufrieden geben. Mehr als regelmäßige Einsätze im Freitagstraining waren nicht drin. Erst für 2016 ergatterte sich der Youngster einen Platz im Stammcockpit des neuen Renault Werksteam.

Bei der Beförderung soll Palmer den Rennstall eine finanzielle Unterstützung zugesichert haben. In seiner Rookie-Saison muss der Nachwuchsmann nun beweisen, dass er mehr als nur ein Paydriver ist.

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