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Mazda RX-7 in der Kaufberatung

Langlebiger Japaner mit Wankelmotor

Mazda RX-7, Frontansicht Foto: Rossen Gargolov 7 Bilder

Die enormen Produktionszahlen des Mazda RX-7 aus der ersten Generation beweisen, dass der Wankelmotor durchaus zuverlässig arbeitet. Der Kreisel wird noch lange summen, dafür sorgen heute hoch motivierte Spezialisten.

19.04.2013 Franz-Peter Hudek Powered by

Die enormen Produktionszahlen des Mazda RX-7 aus der ersten Generation beweisen, dass der Wankelmotor durchaus zuverlässig arbeitet. Der Kreisel wird noch lange summen, dafür sorgen heute hoch motivierte Spezialisten.

Karosserie-Check

Dank der Auslegung als Sport- und Spaßauto, das im Winter nicht ständig auf die Straße musste, sind die meisten angebotenen Mazda RX-7 relativ rostarm. Fündig wird man eventuell an den Radläufen, Endspitzen und Türböden. Im Bereich der Heckklappe können verstopfte Wasserablauflöcher Rostnester verursachen.

Die Klappscheinwerfer des Mazda RX-7 sollten synchron und geschmeidig ausfahren. Ab 1981 erhielt die zweite Generation einen Heckspoiler, andere Rückleuchten, hinten Scheibenbremsen, zehn Mehr-PS und Felgen im Rotary-Design, die sehr gesucht sind. Der Innenraum bereitet dank großzügigem Einsatz von glattem, strapazierfähigem Kunststoff mit Ausnahme der Sitznähte keine Probleme.

Technik-Check

Der Motor des Mazda RX-7 sollte nach Betätigung des Chokes (Kaltstart) sofort anspringen und - warm gefahren! - locker bis 7.000/min drehen. Vorsicht ist geboten, wenn der Vorbesitzer den Drehzahl-Warnton abgestellt hat. Die Nebenaggregate sind für Drehzahlen über 7.000/min nicht ausgelegt, der Motor schafft das problemlos.

Typische, normalerweise nicht unter 150.000 Kilometer Laufleistung auftretende Wankel-Schwachstellen sind Abblätterungen im Rotorgehäuse, verschlissene Dichtleisten (schlechter Warmstart) oder Wassereintritt in den Motorraum (Wasserdampf in den Abgasen). Blaugefärbte Abgase nach dem Kaltstart und ein Ölverbrauch von bis zu einem Liter auf 1.000 Kilometer gelten als normal.

Preise

Laut Classic-Car-Tax kostet ein Mazda RX-7 in gutem Zustand rund 7.500 Euro. Mäßige Fahrzeuge sind für etwa 2.000 Euro zu haben.

Bei Einführung 1979 (Mazda RX-7 )
22.190 Mark
Bei Produktionsende 1985 (Mazda RX-7 )
27.900 Mark

Ersatzteile

Für den Mazda RX-7 sind manche Motoren-Teile sind inzwischen schwer zu bekommen, zumal aus Japan keine Lieferungen mehr erfolgen. Verschleißteile bereiten dagegen keine Probleme; gut erhaltene Schlachtexemplare sorgen für Karosserie-Nachschub. Zwei Club-Homepages helfen bei der Teilesuche: www.whs-online.de und www.rx7-club-europe.de.

Schwachpunkte

  1. Radläufe
  2. Türunterkanten
  3. Endspitzen
  4. Heckklappenkante
  5. Lenkhebel ausgeschlagen
  6. Felgen nicht original
  7. Ölstand zu niedrig
  8. Nebenaggregate
  9. Motor-Dichtleisten
  10. Verschleiß Rotorgehäuse
Mazda RX.7 (1979), Schwachstellen, Kaufberatung

Wertungen

Alltagstauglichkeit
Ersatzteillage
Reparaturfreundlichkeit
Unterhaltskosten
Verfügbarkeit
Nachfrage

Fazit

Die enormen Produktionszahlen des Mazda RX-7 aus der ersten Generation beweisen, dass der Wankelmotor durchaus zuverlässig arbeitet. Der Kreisel wird noch lange summen, dafür sorgen heute hoch motivierte Spezialisten.

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