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Mercedes T-Modell (S124) in der Kaufberatung

Youngtimer-Kombi der Vernunft

Mercedes T-Modell (S124), Frontansicht Foto: Frank Herzog 11 Bilder

Mercedes T-Modell der Baureihe 124 - es gibt keinen Weg der Venunft, der nicht zu diesem E-Klasse-Kombi führte. Modellvielfalt und Ausstattungsvarianten bedienen jeden Geschmack und Geldbeutel. Mögen muss man ihn nicht, schlecht finden kann man ihn nicht.

08.05.2013 Michael Orth Powered by

Mercedes T-Modell der Baureihe 124 - es gibt keinen Weg der Venunft, der nicht zu diesem E-Klasse-Kombi führte. Modellvielfalt und Ausstattungsvarianten bedienen jeden Geschmack und Geldbeutel. Mögen muss man ihn nicht, schlecht finden kann man ihn nicht.

Karosserie-Check

Verkehrte Welt: Gerade die späten Exemplare der Mercedes E-Klasse-Kombis der Baureihe 124 neigen eher zu Korrosion als die frühen Modelle. Zumindest was die Karosseriebleche angeht. Schuld ist der ab 1993 aufgebrachte Lack auf Wasserbasis. Rost im Verborgenen ist einer der größten Feinde des W 124.

Und dieser Feind macht sich an vielen Stellen des mercedes W 124 (das T-Modell heißt intern S 124) zu schaffen. Vorsorge und Pflege sind unerlässlich, Nachlässigkeit bestraft der Mercedes auf Dauer mit Problemen etwa an der Dämpferbeinaufnahme. Ebenfalls nicht verschont bleiben Schweller und Wagenheberaufnahme. Aufgrund der mittlerweile in den meisten Fällen hohen Laufleistungen ist kaum ein Innenraum mehr so wohnlich, wie er sein sollte. Speziell Sitzwangenbezüge geben nach, Lederteile sind abgegriffen oder ausgeblichen.

Technik-Check

Hohe Laufleistungen ziehen beim Mercedes T-Modell der Baureihe W 124 großenteils rein kosmetische Probleme nach sich, kaum aber technische Mängel, die sich nicht aus der Welt schaffen ließen. Vor allem die M 102- und M 11-Vierzylinder-Benziner gelten als wenig durstige Dauerläufer.

Auch der Sechszylinder M 103, der manchmal unter Ölundichtigkleit oder eingelaufenen Nockenwellen leidet, ist ohne bösen Willen kaum zu zerstören. Dasselbe gilt für die Diesel, doch erst 2015 entkommen die ersten Exemplare mit H-Nummer dem Plakettenwahn. Der Antriebsstrang des Mercedes W124 verdaut die Kilometer meist schlechter als die Motoren, Automatikgetriebe fallen durch Schaltrucke auf, manchmal versagen Komfortfeatures den Dienst.

Preise

Classic-Car-Tax notiert eines gepflegtes Mercedes T-Modell der Baureihe W 124 mit 7.500 Euro. Mäßige Fahrzeuge gibt es schon für 1.500 Euro, manchmal auch darunter.

Bei Einführung 1985 (Mercedes-Benz 230 TE )
37.141 Mark
Bei Produktionsende 1996 (Mercedes-Benz E 220 T )
64.688 Mark

Ersatzteile

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Über das System der Vertragshändler sind die meisten Technikteile für den Mercedes W124 bis zum Folgetag zu bekommen. Karosseriebleche oder Anbauteile sind ebenfalls kein Problem. Eine gute Quelle ist etwa www.autoauer.de . Elektrokomponenten von Bosch und VDO kommen in guter Qualität aus Osteuropa.

Schwachpunkte

  1. Dämpferbeinaufnahme
  2. Schraubenfedern, Aufnahmen
  3. Schweller, Wagenheberaufn.
  4. Kotfügel vorn
  5. Radläufe hinten
  6. Niveauregulierung hinten
  7. Ölverlust Motor/Antrieb
  8. Schaltpunkte Automatik
  9. Buchsen/Traggelenk
  10. Zustand/Laufleistung
Mercedes T-Modell (S124), Schwachstellen, Igelbild

Wertungen

Alltagstauglichkeit
Ersatzteillage
Reparaturfreundlichkeit
Unterhaltskosten
Verfügbarkeit
Nachfrage

Fazit

Mercedes T-Modell der Baureihe 124 - es gibt keinen Weg der Venunft, der nicht zu diesem E-Klasse-Kombi führte. Modellvielfalt und Ausstattungsvarianten bedienen jeden Geschmack und Geldbeutel. Mögen muss man ihn nicht, schlecht finden kann man ihn nicht.

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