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Porsche 911 Cabrio in der Kaufberatung

Ab 1986 mustergültiger Rostschutz

Porsche 911 Cabriolet, Frontansicht Foto: Arturo Rivas 6 Bilder

Die erste Cabrio-Ausgabe des Porsche 911 G-Modells ist nach wie vor sehr begehrt, entsprechend hoch sind die Preise. Ab 1986 war der Rostschutz mustergültig. Die 3,2-Liter-Boxer sind unverwüstlich.

20.06.2013 Michael Schröder Powered by

Karosserie-Check

Trotz Vollverzinkung können auch das G-Modell des Porsche 911 rosten, vor allem im Bereich der Schweller, der Einstiegsbleche in Höhe der B-Säule und an den Aufnahmen von Vorder- und Hinterachse. Ab August 1986 wurde der Korrosionsschutz noch einmal entscheidend verbessert, im Zweifel lohnt es sich also, zu einem späten G-Modell zu greifen.

Falls dennoch Rostspuren vorhanden sind, können diese von einem nicht fachgerecht behobenen Unfallschaden stammen. Schwachpunkt des Softtops früher Cabrios: Der hinter den Vordersitzen angebrachte Bügel des Verdeckgestells kann oft brechen. Probleme können auch die Motoren der ab 1985 lieferbaren automatischen Verdeckbetätigung machen.

Technik-Check

Die 3-Liter-Motoren des Porsche 911 sind bereits eine Bank, doch die ab August 1983 eingeführten 3,2-Liter-Triebwerke setzten in Sachen Zuverlässigkeit einen neuen Maßstab, auch, weil die typische Stehbolzen- und Kettenspanner-Problematik endgültig der Vergangenheit angehört. Die Boxer der Generation Carrera sind für Laufleistungen von 300.000 Kilometern gut - eine entsprechende Pflege und regelmäßige Wartung vorausgesetzt. Anfällig und teuer sind Wärmetauscher und Vorschalldämpfer, und mit Ölleckagen am Motor sollte man sich irgendwie arrangieren können.

Preise

Für einen gut erhaltenes G-Modell des Porsche 911 sind laut Classic Car Tax rund 36.900 Euro fällig. Mäßige Autos gibt es für etwa 11.000 Euro.

Bei Einführung 1982 (Porsche 911 SC Cabriolet)
64.500 Mark

Ersatzteile

Auch Porsche 911-Eigner werden bereits ab Werk bestens mit Teilen versorgt, doch der Hersteller lässt sich diesen Service sehr gut bezahlen. Einzig Ausstattungsteile in den Fehlfarben der Siebziger sind nicht mehr auf Lager. Die Spezialisten-Szene ist ebenfalls gut aufgestellt und bietet manches günstiger an.

Schwachpunkte

  1. Schweller, B-Säulenansatz
  2. Türunterkanten
  3. Einstiegsbleche
  4. B-Säulenanschlag
  5. Vorderachstraverse
  6. Batterieblech
  7. Bruch am Verdeckgestell
  8. Defekte Verdeckmotoren
  9. Wärmetauscher
  10. Endschalldämpfer
  11. Ölverlust
  12. Unfallschäden
Porsche 911 Cabriolet, Schwachstellen, Igelbild

Wertungen

Alltagstauglichkeit
Ersatzteillage
Reparaturfreundlichkeit
Unterhaltskosten
Verfügbarkeit
Nachfrage

Fazit

Die erste Cabrio-Ausgabe des Porsche 911 G-Modells ist nach wie vor sehr begehrt, entsprechend hoch sind die Preise. Ab 1986 war der Rostschutz mustergültig. Die 3,2-Liter-Boxer sind unverwüstlich.

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