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Porsche 911 G-Modell Kaufberatung

Ausgereift, zuverlässig und begehrt

Foto: Hardy Mutschler 7 Bilder

Dank Vollverzinkung zeigen sich die Porsche 911 ab Modelljahr 1976 recht rostresistent, ab 1986 sind sie gar mustergültig. Die 3,0- und 3,2-Liter-Motoren gelten als überaus langlebig.

21.02.2013 Alf Cremers Powered by

Dank Vollverzinkung zeigen sich die Porsche 911 ab Modelljahr 1976 recht rostresistent, ab 1986 sind sie gar mustergültig. Die 3,0- und 3,2-Liter-Motoren gelten als überaus langlebig.

Karosserie-Check

Vollverzinkung ist auch beim Porsche 911 leider keine Garantie für Rostfreiheit. Die extrem dünne Zinkschicht wird durch Kapillarwirkung angegriffen. Unfallreparaturen werden nie mit feuerverzinkten Blechen durchgeführt. Auch G-Modelle des Porsche 911 ab 1976 rosten, vor allem im Bereich der Schweller, der Einstiegsbleche in Höhe B-Säule und an den Aufnahmen von Vorder- und Hinterachse. Ab August 1986 wurde der Korrosisonsschutz noch einmal entscheidend verbessert, späte G-Modell-Porsche sind oft mustergültig erhalten.

Technik-Check

Die 3,2-Liter-Motoren des Porsche 911 ab August 1983 sind besonders standfest und ausreift, die typische Stehbolzen- und Kettenspanner-Problematik tritt hier nicht auf. US-Modelle leiden häufig unter Wartungsstau und improvisierten Reparaturen. Die 2,7-Liter-Motoren gelten als kapriziös, bei ihnen treten die Elfer-typischen Mängel am ehesten auf.

Preise

Ab rund 35.100 Euro gibt es einen Porsche 911 G-Modell im guten Zustand. Mäßige Exemplare liegen bei etwa 11.000 Euro. Die Preisspanne ist beim 911 sehr groß, der Pflegezustand, die Anzahl der Vorbesitzer sowie die Wartungsnachweise können starke Abweichungen nach unten und oben erklären.

Bei Einführung 1973 (Porsche 911 Coupé, 150 PS)
27.000 Mark

Ersatzteile

Ersatzteile für den Porsche 911 sind problemlos zu kriegen, aber teuer. Ausstattungsteile in den Fehlfarben der Siebziger zu bekommen, ist dagegen fast unmöglich. Das Meiste aber gibt es noch direkt beim Porsche Center vor Ort oder gleich beim Porsche Exclusive und Classic Center, Porscheplatz 1, 70435 Stuttgart, Telefon 07 11/91 10, www.porsche.com/exclusive . Sitzbezüge liefert und repariert die Sitzklinik in 53639 Königswinter, Telefon 0 22 23/90 36 13, www.sitzklinik.de.

Schwachpunkte

  1. Reserveradmulde, Stehbleche
  2. Vorderachsaufnahmen
  3. A-Säule, Schweller
  4. B-Säule/Einstiegsbleche
  5. Unfallbedingte Blechreparaturen
  6. Fenster- und Türdichtungen (Targa)
  7. Stehbolzen (korrodiert/gebrochen)
  8. Kettenspanner/Steuerkette
  9. Getriebesynchronisation
  10. Standschäden (K-Jetronic)
  11. Ölundichtigkeiten
  12. Ventilschaftdichtungen
Porsche 911 G-Modell, Schwachstellen, Igelbild

Wertungen

Alltagstauglichkeit
Ersatzteillage
Reparaturfreundlichkeit
Unterhaltskosten
Verfügbarkeit
Nachfrage

Fazit

Dank Vollverzinkung zeigen sich die Porsche 911 ab Modelljahr 1976 recht rostresistent, ab 1986 sind sie gar mustergültig. Die 3,0- und 3,2-Liter-Motoren gelten als überaus langlebig.

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