Klaus Franz (*4. April 1952 in Stuttgart-Bad Cannstatt) ist seit Juli 2000 Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzender bei Opel, Vorsitzender des Europäischen General Motors Arbeitnehmerforums sowie Mitglied des Aufsichtsrats der Adam Opel AG. Seit Januar 2003 hat Franz das Amt des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden inne.
Seine Karriere beim Rüsselsheimer Autobauer startete Klaus Fanz 1975, wo er die ersten Jahre als Autolackierer tätig war. 1981 wurde Klaus Franz zum Mitglied des Betriebsrats gewählt - verantwortlich für den Bereich Werksinstandhaltung. Seit 1986 ist der Schwabe Mitglied im Betriebsausschuß und hier verantwortlich für die Bereiche Sozialwesen, Datenverarbeitungssysteme, Teamarbeit und Qualität in der Produktion. Von 1995 bis 2000 war Klaus Franz stellvertretender Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender.
Vor seiner Zeit bei Opel absolvierte der verheiratete Vater zweiter Söhne eine Lehre als Drogist, eine Fotografen-Ausbildung und eine weitere zum Diplom Sozialarbeiter.
28. November 2011 – Die umstrittenen Extra-Zahlungen an Opel-Betriebsräte haben ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt gegen den scheidenden Opel-Betriebsratschef Klaus Franz.
22. November 2011 – Franz wird zum Jahresende in die passive Phase der Altersteilzeit eintreten, teilte der 59-Jährige am Dienstag (22.11.) in Rüsselsheim mit.
18. August 2010 – Beim Autobauer Opel werden noch in dieser Woche wichtige Weichen zur Umwandlung in eine Aktiengesellschaft gestellt. Der Aufsichtsrat werde in den kommenden Tagen einen entsprechenden Grundsatzbeschluss fällen.
30. Juni 2010 – Die deutschen Opel-Standorte haben nach Aussage von Konzernbetriebsrat Klaus Franz wichtige Produktions- und Entwicklungsaufträge erhalten. So werden die Werke Rüsselsheim und Eisenach jeweils eine zweite Modellreihe herstellen.
22. Juni 2010 – Klaus Franz bleibt bis 2014 Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrates von Opel. Die beide Gremien bestätigten den 58 Jahre alten Schwaben am Dienstag (22.6.) im Amt, wie die Arbeitnehmervertretung des Autobauers in Rüsselsheim mitteilte.
2. Juni 2010 – Vor der Entscheidung über staatliche Bürgschaften für den Autobauer Opel hat Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz vor den Folgen einer Absage gewarnt. Ohne Staatsbürgschaften stünden deutsche Werke auf dem Spiel.
5. Mai 2010 – Opel-Betriebsratschef Klaus Franz bleibt bei der ursprünglichen Absatzprognose für Opel und rechnet 2010 mit einem Gesamtabsatz von 1,2 Millionen Fahrzeugen. Für das Jahr 2015 sieht Franz ein Potenzial von zwei Millionen Einheiten von Opel/Vauxhall – weltweit.
27. April 2010 – Der Autobauer Opel wird sich wie geplant zum Jahresende von seinem Werk in Antwerpen trennen. Die Mitarbeiter an dem belgischen Standort stimmten dem Sozialplan mit großer Mehrheit von 76,2 Prozent zu, wie Unternehmen und Betriebsrat am Dienstag in Rüsselsheim mitteilten.
12. Januar 2010 – Nick Reilly wird künftig auch die deutsche Tochter Opel führen. Das bestätigte Reilly indirekt auf der Autoshow in Detroit. Auf die Frage, ob er bei der Aufsichtsratssitzung der Adam Opel GmbH zum Opel-Chef ernannt werde, antwortete Reilly: "Das würde ich nicht dementieren."
2. Dezember 2009 – Opel Aufsichtsratsvize und –Betriebsratschef Klaus Franz spricht mit auto motor und sport-Redakteur Harald Hamprecht über die Zukunft der Marke Opel, der europäischen Opel-Werke und des Modellportfolios der Rüsselsheimer.