6 Ausgaben testen + IAA Ticket gratis sichern!

6 Ausgaben auto motor und sport mit 35% Preisvorteil zum Preis von nur 15,30 € testen und gratis IAA Ticket im Wert von bis zu 16 € sichern!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Luca Badoer

Foto: Ferrari

Mit dem Italiener Luca Badoer der Scuderia Ferrari ein erfahrener Testpilot zur Verfügung. Der Mann aus der Region Venetien saß bereits 1993 erstmals in einem F1-Cockpit. 2009 folgte sein Formel 1-Comeback als Ersatzmann für Felipe Massa - mehr schlecht als recht.

Nach einigen Erfolgen im Kartsport, einem italienischen Formel 3-Titel im Jahr und einer F3000-Meisterschaft landete Badoer 1993 beim Ferrari-Ableger Scuderia Italia in der Formel 1. Trotz der konkurrenzfähigen Motoren spielten die Italiener keine Rolle bei der Vergabe der Punkte. Ein siebter Platz in San Marino blieb das beste Resultat seiner Karriere.

Nachdem Badoer im Jahr 1994 zunächst wieder zum Testfahrer degradiert wurde, erhielt er in der Saison darauf erneut die Chance auf ein Cockpit. Das Chassis wurde nun nicht mehr von Lola sondern von Minardi gebaut, das Ergebnis blieb aber das gleiche. Auch beim Team Forti Corse lief es 1996 nicht besser, als er sich nur für sechs der zehn geplanten Rennen qualifizieren konnte.

Anstatt aussichtslos hinterherzufahren entschied sich Badoer 1997 dafür, bei Ferrari als Testfahrer anzuheuern. Trotz eines kurzen Intermezzos bei Minardi 1999 blieb er dieser Rolle bis heute treu. Mit 48 punktlosen GP-Starts ist Badoer einer der erfahrensten Testpiloten im Feld.

Einen seiner großen Auftritte hatte der Italiener allerdings bei den olympischen Spielen. Bei der Eröffnungsfeier 2006 in Turin durfte Badoer einen Ferrari-Boliden in das Olympiastadion fahren und ein paar Donuts drehen.

Seine große Chance als Ersatzmann für Felipe Massa nach seinem Unfall beim Ungarn-GP 2009 sein Können zu zeigen, nutzte Badoer keineswegs. Der Italiener fuhr gnadenlos hinterher und machte sich zum Gespött der Leute. Weder in Valencia noch in Spa konnte er in die Punkteränge fahren. Daraufhin tauschte man ihn gegen Giancarlo Fisichella aus.