Magna ist ein österreichisch-kanadisches Unternehmen. Die Geschichte von Magna beginnt im Jahr 1957 mit der Gründung der Firma Multimatic von Frank Stronach in Kanada. Den Namen Magna erhält das Unternehmen im Jahr 1969 bei der Fusion der Autoteile-Firma mit der Rüstungsfirma Magna Electronics.
In den Achtziger Jahren kehrt der österreichische Gründer Stronach von Kanada in seine Heimat zurück und gründet dort die europäische Zentrale. 1998 übernahm Magna die "Steyr-Daimler-Puch AG" und weitere Unternehmen. Mittlerweile gehört Magna zu den größten Automobilzulieferern der Welt. Magna baut und entwickelt Teile für fast alle großen Automobilhersteller.
Darüber hinaus stellt die Tochterfirma Magna Steyr auch Fahrzeuge her. Zum Beispiel die Mercedes G-Klasse oder den BMW X3. Auch der erste Sportwagen von Peugeot, der Peugeot RCZ wird bei Magna hergestellt. 2009 machte Magna zuletzt mit der geplanten Opel-Übernahme Schlagzeilen. Der Kauf scheiterte allerdings. Opel blieb in den Händen von US-Autohersteller General Motors.
16. Januar 2012 – Magna Steyr ist weltweit führender Entwicklungs- und Fertigungspartner der Automobilhersteller. Mit hochflexiblen Strategien bietet Magna Steyr den OEMs verschiedenste Lösungen aus einer Hand an.
8. Juni 2011 – Der Aston Martin Rapide wird künftig im Aston-Werk in Gaydon vom Band rollen. Seit 2009 wurde die von einem 476 PS starken V12 befeuerte Sportlimousine bei Magna Steyr in Österreich produziert.
13. September 2010 – Der Chef des ehemaligen Opel-Interessenten Magna, Siegfried Wolf, verlässt Mitte November das Unternehmen. Er wechselt zum Mischkonzern Basic Elements des russischen Oligarchen Oleg Deripaska.
12. Juli 2010 – Der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna will sein Geschäft mit Elektroautos ausbauen. Nach einem Bericht der "WirtschaftsWoche" bereitet Magna ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem japanischen Batteriehersteller GS Yuasa vor.
16. Juni 2010 – Nach dem Nein des Kartellamts zur Übernahme der Cabriodachsparte von Karmann durch Magna verhandelt der Insolvenzverwalter laut Medien mit neuen Interessenten.
31. Mai 2010 – Magna gibt den Kampf um die Karmann-Dachsparte nach dem Übernahme-Verbot durch das Bundeskartellamt noch nicht verloren. "Wir hoffen, dass wir trotz des Vetos des Kartellamts einen Großteil der Produkte von Karmann Dachsysteme übernehmen können."
27. Mai 2010 – Das Bundeskartellamt hat nach knapp vier Monaten Prüfung die Übernahme der Karmann-Dachsparte durch den kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna untersagt.
2. April 2010 – Das Bundeskartellamt hat noch Bedenken gegen einen Verkauf der Karmann-Dachsparte an den österreichisch-kanadischen Konkurrenten Magna. Das sagte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag (1.4.) und bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Westfälischen Nachrichten".
23. März 2010 – Der Autozulieferer Magna will die Dachsparte seines insolventen Konkurrenten Karmann übernehmen. Insolvenzverwalter Ottmar Hermann habe einen entsprechenden Vertrag mit dem österreichisch-kanadischen Unternehmen unterzeichnet.