Mahle gehört zu den 30 weltweit führenden Automobilzulieferern mit Hauptsitz in Stuttgart. Das Unternehmen, als GmbH geführt, stellt unter anderem Komponenten und Systeme für Verbrennungsmotoren her.
Nach eigenen Angaben beschäftigt Mahle weltweit 43.500 Mitarbeiter in 100 Standorten auf vier Kontinenten. (Stand 12.2009). Der Umsatzerlös lag Ende 2009 bei 3,8 Milliarden Euro. Den Vorsitz der Geschäftsführung hat derzeit Prof. Dr.-Ing. Heinz K. Junker
1920 gründete Ingenieur Hellmuth Hirth in Stuttgart-Cannstatt seine Werkstatt für Zweitaktmotoren. Wenig später trat der Kaufmann Hermann Mahle als Mitarbeiter in die kleine Entwicklungs-Werkstatt ein. 1922 kam Ernst Mahl als technischer Leiter dazu. 1938 wurde aus dem Unternehmen die Mahle KG. 1964 brachten die Brüder ihr Eigentum in die Mahle-Stiftung GmbH sowie der Mahle Beteiligungen GmbH ein. Die 2000er Jahre waren geprägt von Übernahmen. So übernahm die Firma noch Cosworth, KTM-Kühler und Behr.
30. November 2011 – Motorentechniker knausern um jedes Verbrauchs-Prozent. Jetzt steuert Zulieferer Mahle zu diesem Thema ein Nockenwellen-Konzept bei, das mehr kann als bloß den Kraftstoffverbrauch reduzieren.
29. Juni 2010 – Die EU gibt der angeschlagenen deutschen Autozulieferbranche grünes Licht für Nachbarschaftshilfe: Der Stuttgarter Kolbenspezialist Mahle darf beim benachbarten Kühlerproduzenten Behr einsteigen.
20. April 2010 – Der Kühlerspezialist Behr will mit einem neuen Partner und einem kräftigen Stellenabbau in die Gewinnzone zurückkehren. Um die Finanzstruktur zu verbessern, verhandelt Behr mit dem benachbarten Kolbenspezialist Mahle über einen Einstieg.
19. April 2010 – Der Autozulieferer Mahle verschärft nach dem Absturz in die roten Zahlen seinen Sparkurs und streicht 1.400 Jobs in Westeuropa. 800 Arbeitsplätze davon sollten in Deutschland wegfallen, sagte Vorstandschef Heinz Junker am Montag (19.4.) in Stuttgart.
27. Oktober 2009 – Beim Automobilzulieferer Mahle könnten noch einmal Hunderte Arbeitsplätze wegfallen. Nach einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" am Dienstag (27.10.) ist derzeit die Streichung von 800 Jobs im Gespräch, davon 250 am Standort Stuttgart.
26. Oktober 2009 – Der Kolbenspezialist Mahle übernimmt das Autogeschäft des Zulieferers KTM Kühler im österreichischen Mattighofen. Die Produktion an dem Standort mit 120 Mitarbeitern werde weitergeführt, sagte eine Unternehmenssprecherin am Montag (26.10.) in Stuttgart.
9. September 2009 – Der Automobilzulieferer Mahle erwartet für das Gesamtjahr 2009 rote Zahlen und hat seinen Sparkurs weiter verschärft. Im ersten Halbjahr habe der Kolben- und Zylinderspezialist einen Verlust eingefahren, der in den nächsten Monaten nicht mehr kompensiert werden kann.
17. Juli 2009 – Argentiniens Regierung will das im April geschlossene Werk des deutschen Autozulieferers Mahle verstaatlichen, um den Standort in Rosario zu retten. Darauf verständigten sich Argentiniens Produktionsministerin und der Geschäftsführer von Mahle Argentinien, Diego Verardo.
27. April 2009 – Der Autozulieferer Mahle rechnet mit roten Zahlen für das erste Halbjahr 2009 und streicht weltweit mehr als zehn Prozent der rund 49.000 Stellen.
9. Februar 2009 – Der Stuttgarter Autozulieferer Mahle wird einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" zufolge für 7.000 der mehr als 9.000 Beschäftigten in Deutschland Kurzarbeit einführen.