Martin Winterkorn ist seit Januar 2007 Vorstandsvorsitzender des VW-Konzerns. Der gebürtige Leonberger (*1947) hat in Personalunion den Vorsitz für die Kernmarke Volkswagen inne. Winterkorn ist zudem Vorstandschef der Porsche SE und Aufsichtsratschef bei Audi.
Martin Winterkorn studierte von 1966 bis 1973 Metallkunde und Metallphysik an der Universität Stuttgart. Von 1973 bis 1977 war er Doktorand am Max-Planck-Institut für Metallforschung, wo er auch promovierte. Seine Karriere in der Auto-Industrie begann er 1977 beim Zulieferer Bosch.
Im VW-Konzern startete er erst 1981 durch - und zwar als Assistent des Vorstands für Qualitätssicherung bei Audi. 1993 wurde er Leiter der VW-Konzern-Qualitätssicherung. Von Juni 1995 an verwantwortete er zusätzlich das VW-Konzern-Produktmanagement. 1996 übernahm Martin Winterkorn die Funktion des Markenvorstands für die „Technische Entwicklung“ der Marke VW. Von Juli 2000 an verantortete er den Bereich Forschung und Entwicklung im VW-Vorstand. Von 2002 bis 2006 war Winterkorn Audi-Chef.
22. März 2012 – Dr. Martin Winterkorn ist Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG und der Porsche Automobil Holding SE sowie Aufsichtsratsvorsitzender der AUDI AG. Auf dem Kongress hält er die Keynote der Wirtschaft.
3. Januar 2011 – VW-Chef Martin Winterkorn bleibt für weitere fünf Jahre an der Spitze des größten europäischen Autobauers. Der Aufsichtsrat habe den Vertrag des Managers bis Ende 2016 verlängert, teilte das Unternehmen am Sonntag (2.1.) mit.
30. Dezember 2010 – 2011 sollten Porsche und Volkswagen eigentlich endgültig miteinander verschmelzen. Ob der Zeitplan zu halten ist, ist wegen zahlreicher Stolpersteine aber äußerst ungewiss. Im Arbeitsalltag jedoch sind die beiden Unternehmen längst eng miteinander verwoben.
30. Dezember 2010 – Für VW soll 2011 ein weiteres Jahr der Expansion mit neuen Marken und Modellen werden. Unter Hochdruck wird an der Integration von Porsche gearbeitet. Die Wolfsburger lassen auch bei MAN und Suzuki ihre Muskeln spielen - bemühen sich aber, nicht zu weit vorzupreschen.
1. Dezember 2010 – Beide Manager hätten ihre Unternehmen hervorragend aus dem Krisenjahr 2009 geführt und auf weiteres, profitables Wachstum ausgerichtet, lobte auto motor und sport, das den Titel "Auto-Manager des Jahres" seit dem Jahr 2000 vergibt.
29. November 2010 – Martin Winterkorn wird Volkswagen voraussichtlich deutlich länger lenken als bisher bekannt. Die Aufsichtsräte haben sich nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" darauf geeinigt, dass Winterkorns Vertrag bis Ende 2016 verlängert werden soll.
24. November 2010 – Im Wettlauf an die Weltspitze der Autoindustrie nähert sich Volkswagen den Rivalen Toyota und GM an. In diesem Jahr wird Europas größter Autobauer nach Einschätzung von Konzernchef Martin Winterkorn erstmals die Marke von 7 Millionen verkauften Fahrzeugen erreichen.
19. Oktober 2010 – Der für das kommende Jahr geplante Zusammenschluss von Porsche und Volkswagen droht sich zu verzögern. Im Extremfall könnte es sich noch mehrere Jahre hinziehen, bis Porsche komplett unter der Fittiche des VW-Konzerns steht.
27. September 2010 – VW-Chef Martin Winterkorn soll den Autokonzern länger führen als bislang bekannt. Wie das Magazin "Focus" unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtete, soll Winterkorns Vertrag, der Ende 2011 ausläuft, um mindestens vier Jahre verlängert werden.
9. September 2010 – Der Volkswagen-Konzern will nach einem Pressebericht weiter seinem Chef Martin Winterkorn vertrauen. Dazu solle der eigentlich im November 2011 auslaufende Vertrag des 63-Jährigen um weitere drei Jahre verlängert werden.