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Miguel Molina

Miguel Molina Foto: DTM

Miguel Molina konnte schon in seinem ersten DTM-Jahr 2010 beweisen, dass er vom Talent mit den ganz großen Piloten kämpfen kann. Die Frage ist, ob er das Niveau auf Dauer halten kann.

Miguel Molina bekam mit dem DTM-Vertrag 2010 eine einmalige Chance von Audi - trotz seiner mangelnden Erfahrung im Tourenwagen. Der in Lloret de Mar lebende Rennfahrer hinterließ bei Testfahrten mit dem Audi A4 DTM den stärksten und besten Eindruck aller Kandidaten. Die Belohnung war ein Werks-Cockpit von Audi für die DTM.

Molina steigt 2010 in die DTM ein

Miguel Molinas Rennfahrerkarriere verlief ganz typisch. Zunächst sammelte er im spanischen Kartsport erste Erfahrungen und stieg dann in Nachwuchsformelklassen auf. Die letzte Station im Formelauto vor dem Umstieg in die DTM war die Renault World Series, in der er 2009 den achten Platz belegte.

In seiner ersten Saison kam der schnelle Spanier direkt unter die Top Ten in der DTM, obwohl er im Jahreswagen unterwegs war und noch nicht alle Strecken kannte. Immer wieder konnte er sein Talent dabei aufblitzen lassen. Für Audi war das genug, um dem Iberer auch 2011 wieder einen Werksvertrag anzubieten.

2011 erwischte Molina allerdings keinen guten Start in die Saison. Während Martin Tomczyk mit dem Audi-Jahreswagen von Sieg zu Sieg fuhr, dauerte es für den Spanier bis zum achten Saisonrennen bis die ersten Punkte auf dem Konto waren. Mit einem starken Finish - fünfter Platz in Valencia, Dritter in Hockenheim - sicherte sich der Youngster aber am Ende doch noch das Cockpit für 2012.

Erstmals gab es - wie für alle Piloten - neues Material für den Iberer. Mit zwei Punkteplätzen in den ersten drei Rennen startete das Jahr auch ganz verheißungsvoll. Doch es sollten am Ende die einzigen Top Ten-Ergebnisse bleiben. Mit acht Zählern landete Molina nur auf Rang 18 der Fahrerwertung - zum Vergleich, Phoenix-Teamkollege Mike Rockenfeller wurde Vierter im Gesamtklassement.

Trotz der Enttäuschung hielt Audi an seinem Piloten fest und gab ihm erneut ein Cockpit im Team von Ernst Moser. Doch wieder klappte es nicht mit dem Durchbruch. Erst in den letzten Rennen des Jahres zeigte Molina mit 4 Punkte-Plätzen in Folge aufsteigende Tendenz. Platz 17 in der Fahrerwertung dürften aber weder den Piloten noch seine Teamchefs zufriedengestellt haben.

2014 wagt Molina den nächsten Anlauf mit den Ingolstädtern. Viele Chancen bekommt der Iberer nicht mehr.

(Stand: 04/2014)

2014 wagte Molina den nächsten Anlauf mit den Ingolstädtern. Vielleicht war das eine seiter letzten Chancen - genutzt hat er sie nicht. Zwar stand er ein Mal auf dem Podium als Zweiter, lieferte jedoch die restliche Saison schwankende Leistungen mit seinem Audi ab. Im Finalrennen in Hockenheim stand er auf Pole-Position, konnte das jedoch nicht in ein verwertbares Ergebnis umsetzen. Insgesamt 32 Punkte standen bei ihm auf dem Konto.

Wird er 2015 ein letztes Mal attackieren? Wenn er keine Erfolge liefert, ist das sehr wahrscheinlich.

(Stand: 04/2015)

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