Denn grundsätzlich tendiert der Evolution unter Last latent zum Übersteuern, zeigt ein zackiges Eigenlenkverhalten.
Dem Lancer Evolution merkt man die Rallye-Gene
Er ist der Einzige, der an der Vorderachse über ein Torsen-Differenzial (maximale Sperrwirkung 32 Prozent) verfügt. Zwischen Vorder- und Hinterachse wird die Kraft via Lamellenkupplung verteilt. Mit der so genannten Actice Yaw Control, dem aktiven Hinterachsdifferenzial, war Mitsubishi in der Allradszene einst Vorreiter. In ihrer Arbeitsweise gleicht die Technik dem Audi-Prinzip und ist mit ein Hauptbestandteil der leichtfüßigen Agilität des Japaners.
FAZIT: Dem Mitsubishi Lancer Evolution ist die Ausrichtung als Rallye-Basis vom ersten Handling-Meter anzumerken. Allerdings will die leichtfüßige Agilität auch beherrscht sein. Letztlich werfen ihn die mäßigen Bremswerte auf Rang drei zurück.


