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24 h-Rennen in Le Mans 2009

Peugeot-Doppelführung am Sonntagmorgen

24h Rennen LeMans 2009 Foto: Peugeot 61 Bilder

Die lange Nacht beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans brachte keine großen Veränderungen an der Spitze des Feldes. Am Sonntagmorgen um 9.00 Uhr führte immer noch der Peugeot mit der Startnummer 9 (Brabham/Gene/Wurz). Ein schwerer Unfall sorgte gegen 4.00 Uhr für eine Schrecksekunde.

14.06.2009

Zwischen Mitternacht und 9.00 Uhr morgens tat sich an der Spitze des Feldes in Le Mans nicht sonderlich viel: unter den Top-Drei liegen nach wie vor zwei Peugeot 908 und ein Audi R15. Die einzige Änderung bestand darin, dass der Audi mit der Startnummer 1 eine Position einbüßte und nun mit zwei Runden Rückstand auf das führende Fahrzeug auf Platz drei liegt.

Zwei Werkswagen von Peugeot vorne

An der Spitze konnte Peugeot seine Vormachtstellung beim 24h-Rennen 2009 ausbauen: Der Peugeot mit der Startnummer 9 (Brabham/Gene/Wurz) liegt weiterhin an der Spitze, mit einem Abstand von cirka zwei Minuten folgt der zweite Werksrennwagen der Franzosen mit der Startnummer 8 (Montagny/Sarrazin/Bourdais).

Schwerer Unfall von Tréluyer


Große Aufregung traf dagegen das Fahrerlager gegen 4.00 Uhr am Sonntagmorgen: der einzige Peugeot-Kundenrennwagen, der vom Team der französischen Rennlegende Henri Pescarolo eingesetzt wird, verunglückte in den Esses-Kurven schwer: Benoit Tréluyer hatte gerade die Boxengasse nach einem Boxenstopp verlassen, bei dem unter anderem die Motorhaube getauscht wurde, als er in der über 200 km/h schnellen Rechtskurve in die Esses hinein aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über seinen Peugeot 908 HDI verlor.

Vermutlich überschlug sich der Peugeot mehrfach, das Auto war ein völliger Totalschaden. Pilot Tréluyer wurde ins Medical Centre gebracht, hat aber offenbar keine schweren Verletzungen davongetragen. Der Unfall führte zu einer 45-minütigen Safety-Car-Phase.

McNishs Audi mit Kühler-Problem

Das Duell Peugeot gegen Audi ging in der 13. Stunde in eine möglicherweise vorentscheidende Phase: nach einem sehr guten Vierfachstint von Allan McNish mussten die Kühler am Audi gereinigt werden, ein Prozedere, dass in der Vergangenheit vor allem bei Peugeot immer wieder zu Verzögerungen führte. Offenbar hat diese Seuche nun auch den aerodynamisch radikalen Audi R15 erreicht. Durch den Zeitverlust konnte Peugeot die Doppelführung an der Spitze etablieren.

Nach seinem langen Nacht-Stint war McNish immerhin deutlich zufriedener mit dem Fahrverhalten seinem R15 als noch zu beginn des Rennens: "Die Strecke hat jetzt mehr Grip und wir haben mehr Haftung an der Vorderachse, daher können wir jetzt richtig attackieren. Unser Auto ist noch sehr neu, und wir hätten wahrscheinlich den abgesagten Testtag hier in Le Mans benötigt, um das Auto perfekt für das Rennen auszusortieren.

Zwei Porsche RS Spyder an der Spitze der LMP2-Klasse

In der LMP2-Klasse dominieren nach wie vor die beiden Porsche RS Spyder: Der Essex-LMP2-Porsche (Poulsen/Elgard/Collard) führt mit drei Runden Vorsprung auf den Goh-Porsche (Ara/Kunimoto/Maassen). In der GT1-Klasse hat das Corvette Werksteam wie erwartet keine Gegner und in der kleinen GT2-Klasse führt der Risi-Ferrari von Melo/Salo/Kaffer mit mehreren Runden Vorsprung vor einem weiteren Ferrari-Team. Der bestplatzierte Porsche liegt nach 18 Rennstunden auf Rang drei.

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